| Storage | |||||
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Storage ist Englisch für Speicherung. Als Shared Storage wird in der Informatik ein von mehreren Rechnern gemeinsam genutzter Festspeicher bezeichnet. |
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| Siehe auch: RAM Shared-Memory Festplatte RAID RAID-LEVEL Cluster | |||||
| Cluster-Dateisystem | |||||
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Ein Cluster Dateisystem ermöglicht einen konkurrierenden Zugriff auf einen gemeinsam genutzten Festspeicher (Shared Storage) in einem Rechnercluster. Dabei wird der gemeinsame Zugriff oft durch ein Storage Area Network auf Basis von Fibre Channel ermöglicht. Die einzelnen Ressourcen eines Cluster File Systems können auf die Rechner des Clusters auch ohne die Hilfe eines Servers zugreifen. Der SAN-Aufbau ermöglicht, dass die entsprechenden Rechner-Ressourcen im Verbund verfügbar sind. Ein CFS (Cluster File System) kann eine Performance-Steigerung bringen, insbesondere bei Verwendung von Datenbanken und bei der Handhabung von grossen Transaktions- und Datenvolumina. CFS sind dann Network File Systemen überlegen. Bekannte Cluster-Filesysteme sind: AdvFS (Advanced File System, Hp Tru64), RMS (Record Management Services, OpenVMS), OCFS (Oracle Cluster File System, Windows/Linux, ausschliesslich für ORACLE-Datenbanken bzw. OCFS 2 für Linux und Bestandteil des Linux Kernels seit Version 2.6.16), Global File System (GFS), General Parallel File System von IBM für Linux und AIX, Clustered XFS (CXFS für IRIX, Solaris, Linux, Windows und Mac OS X), Vertitas, Red Hat GFS oder Sun GFS (Solaris). Cluster Server mit einem Cluster Dateisystem sind nicht von einem weiteren Server abhängig. Mit einem SAN (Storage Area Network) auf der Grundlage von Fibre-Channel-Verbindungen werden Plattensysteme an mehrere Server zugleich angebunden. |
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| Siehe auch: Cluster Server-Cluster SAN Fibre-Channel linux Red-Hat Solaris XFS Global-File-System | |||||
| Direct-Attached-Storage | |||||
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Mit Direct Attached Storage (DAS) oder Server Attached Storage (nicht zu verwechseln mit Serial Attached SCSI (SAS)) werden Server und Workstations oder PC um Massenspeicher (meist Festplatten, HDD) erweitert. Der Unterschied zu NAS (Network Attached Storage) besteht hauptsächlich darin, daß es eine feste Verbindung direkt zwischen der DAS-Device und dem Server gibt, und diese nicht via z.B. einen Netzwerkrouter läuft. Deswegen ist die Verbindung zu Dritt-Computern in einem LAN oder Netzwerk meist nur über freigegebene Ordner und den direkt angeschlossenen Server möglich. Wenn der direkt angeschlossene Server down ist, gibt es also auch für die anderen Server keinen Zugriff auf die DAS-Device. Vorteil des DAS-Konzeptes ist jedoch, das die DAS-Device i.d.R. genau so schnell ist wie die internen Massenspeicher des Servers. Bei SAN (Storage Attached Network) ist oft eine leichte Leistungsminderung durch das dazwischen geschaltete Netzwerk zu erwarten. Anschlussmöglichkeiten bei DAS Die Verbindung des Servers zur DAS-Device erfolgt oft über SCSI oder SAS (Serial Attached SCSI). Kostengünstig ist SAS to SATA, da SATA-Platten inzwischen günstig zu erwerben sind und sich meist ein SATA-Controller im Server befindet. Diese Lösung ist jedoch nicht so performant wie SCSI to SCSI. Möglich ist auch SCSI to SAS oder SAS to SATA. Eine Verbindung kann auch durch Block-orientierte Transferprotokolle wie USB, FireWire, ATA/ATAPI oder eSATA hergestellt werden. DAS stellt eine Punkt-zu-Punkt Verbindung her, und kann daher nicht die Verbindungen nutzen, die über netzwerkbasierte Protokolle funktionieren wie Fibre Channel, iSCSI, FICON oder ESCON (Enterprise Systems Connection). Damit andere Teilnehmer eines LANs Zugriff auf die DAS-Device haben, ohne über den direkt angeschlossenen Server zu gehen, gibt es die Möglichkeit, die DAS-Device an 2 Server an zu schliessen, z.B. über eine shared SCSI-Implementierung, die man auch mit einem Cluster-Dateisystem ausstatten kann, damit ein geteilter Zugriff auf die Platten möglich ist. Bis zu 4 Server können direkt adressiert werden bei einer Shared-Storage-Lösung mit z.B. XEN oder VMware ESX. RAID bei DAS Es ist sehr sinnvoll RAID-Controller zu verwenden, um einen RAID-Betrieb zwischen den Platten zu ermöglichen. Die RAID-Controller können, müssen sich aber nicht in demselben Gehäuse wie die Platten befinden. Auch der Einsatz von JBOD (Just a Bunch Of Disks: kein RAID-System im strengen Sinne, da die Datenredundanz fehlt → der RAID-Controller wird so konfiguriert daß mehrere Festplatten als eine behandelt werden oder Verbindung mehrerer Festplatten zu einem logischen Verbund durch eine Volume Management Software ohne Einsatz des RAID-Controllers oder Einsatz des RAID-Controllers als Festplatten-Controller, der mehrere HDDs verwaltet und einzeln ansprechen kann) ist möglich. Um zusätzliche Datensicherheit zu gewährleisten kann das Netzteil als Hot-Swap Netzteil realisiert und der RAID-Controller dupliziert werden, so daß er Failover-Eigenschaften hat. |
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| Siehe auch: SAN NAS SCSI S-ATA Virtualisierung Festplatte Server RAID Hot-Swapping Fibre-Channel | |||||