Swap-File

Betriebssysteme lagern Datensegmente von Prozessen in einem Swap File oder einer Auslagerungsdatei ab. Dadurch wird der Arbeitspeicher entlastet.  Das Swap File liegt meistens auf der Festplatte und dient als Quasi-Erweiterung des Arbeitsspeichers. Man kann einzelnen Prozessen  mit Hilfe eines Swap Files einen grösseren Adressraum zur Verfügung stellen, als es durch den physikalischen Arbeitsspeicher möglich wäre. Es wird unterschieden zwischen temporärer und permanenter Auslagerungsdatei. Die permanente Variante  arbeitet meist schneller als die temporäre. Der Arbeitsspeicher bildet zusammen mit dem Swap File den virtuellen Speicher. Bei dem Betriebssystem Windows von Microsoft findet aus Sicht der Anwendungen keine Unterscheidung zwischen dem physikalischen  Arbeitsspeicher und der Auslagerungsdatei statt. Nur die Zugriffszeiten auf das Swap File auf der Festplatte sind um den Faktor 10 ^ 6 langsamer, es werden statt Nanosekunden Millisekunden benötigt. Linux verwendet statt einer Auslagerungsdatei eine  sog. Swap-Partition oder sogar eine weitere Festplatte zur Auslagerung.                                               
Siehe auch:    Swap   Hot-Swap   Auslagerungsdatei   windows   linux   Festplatte   

  Auslagerungsdatei

Eine Auslagerungsdatei (auch Swap File genannt) vergrössert den zur Verfügung stehenden Hauptspeicher, indem Daten auf der Festplatte ausgelagert werden. Der Nachteil ist, dass der Zugriff auf die Auslagerungsdatei natürlich langsamer ist. Es ist daher  von Vorteil, immer genügend Hauptspeicher zur Verfügung zu haben. Es wird zwischen permanenter und temporärer Auslagerungsdatei unterschieden. Die Permanente arbeitet jedoch etwas schneller.                                                       
Siehe auch:    windows   Swap-File   Hot-Swapping   Festplatte