Terrestrischer-Empfang

terrestrisch → aus dem lat. terrestis: 'auf der Erde befindlich', landgestützt 

Unter terrestrischem Empfang versteht man die konventionelle Übertragung von Radio- und Fernsehsignalen über Antennen. Dazu gehört ein 'erdgebundener' Sender und eine  Empfangsantenne, - z.Bsp.: Dach- oder Zimmerantenne. Um Fernseh- oder Radioprogramme empfangen zu können ist jedem Programm eine Frequenz zugeordnet. Man spricht hierbei  von Kanälen. Es wird unterschieden zwischen analogen terestrischen Empfang und digitalen terrestrischen Empfang (DVB-T = Digital Video Broadcasting Terrestrial). 

Analoger terrestrischer Empfang
Kanäle und Frequenzbereiche wurden ursprünglich für den analogen terrestrischen Empfang unterteilt in: 

VHF (47 MHz - 300 MHz) 
UHF (300 MHz - 854 MHz) 

Im VHF-Bereich ist Band 1, der untere Sonderkanalbereich (USB) und Band 3 für TV-Empfang, und Band 2 für Radioempfang (UKW), reserviert. Der UHF-Bereich unterteilt sich  in Band 4 und Band 5. Im VHF-Frequenzspektrum befindet sich der untere Sonderkanlbereich (Kanal S2/113 Mhz bis S10/168,25 MHz) und der obere Sonderkanlbereich  (Kanal S11/231,25 MHz - S20/ 294,25 MHz). Der Hyperbandbereich (Kanal S21/303,25 MHz - S41/466 MHz ) befindet sich im UHF-Bereich. 

Digitaler terrestrischer Empfang (DVB-T)
Bereits Ende der 90'iger wurde die Umstellung vom analogen zum digitalen Antennenfernsehen angedacht. Seit Anfang 2008 steht das digitale terrestrische Fernsehen (oder besser  Broadcasting) DVB-T in ganz Deutschland zur Verfügung. Mit der Umstellung von analog auf digital können Zuschauer mehrere TV-Programme in einer wesentlich besseren Bild- und  Tonqualität empfangen. DVB-T bietet außerdem den Vorteil, dass in vielen Gebieten ein portabler Empfang mit Laptops, Handys und anderen Kleingeräten möglich ist.                                 
Siehe auch:    Fernseher   DVB   HDTV   IPTV