Trusted-Computing

Trusted Computing wird von der Trusted Computing Group (TCG) entwickelt und promotet und soll das Digital Rights Management (DRM) für Hardware- und Software Hersteller  ermöglichen. Ein Konzept ist es, einen Chip in die Trusted Computing Plattform einzufügen: das Trusted Platform Module (TPM). Das TPM arbeitet mit Verschlüsselungstechniken und kann die Integrität von Software und Hardware Werten  nachprüfen. Trusted Computing kann auch rein software-technisch realisiert werden. NGSCB (Next Generation Secure Computing Base)  sollte urspünglich in Windows Vista integriert werden, wurde dann jedoch nach massiver Kritik abgebrochen.  Microsoft sucht wegen der Probleme mit NGSCB nach weiteren Trusted Computing Konzepten: ein neues TC-Konzept an dem Microsoft arbeitet ist Trusted Virtualization.  Ein weiterer Ansatz ist das von der Europäischen Union geförderte Projekt Open Trusted Computing, welches mit Partnern aus der IT-Industrie und der Wissenschaft (Universitäten) entwickelt wird, u.a. AMD,  Infineon, IBM, Hewlett Packard, OpenSuSE, TU Dresden, TU München, University of Cambridge oder ISECOM (Institute for Security and Open Methodologies). Open TC soll Betriebssysteme mit TC-Unterstützung für unterschiedliche Zielgruppen  entwickeln und ausrüsten. Der Open TC Code soll für andere Betriebssysteme portierbar sein. Varianten sind Trusted Linux, Trusted Mikrokernel und Trusted Xen mit Paravirtualisierung.  Trusted Computing umfasst neben sicheren Betriebssystemen auch sichere Prozessorarchitekturen und die Trusted Platform der TCG.  Die sog. "Chain of Trust" soll von der untersten Ebene (der Bootvorgang) bis zu jeder höheren Anwendung eine Sicherheitskette aufbauen, wobei jede Schicht eine Sicherheitsreferenz bildet, auf die sich die nächste Schicht stützen kann.  Das Konzept der "Root of Trust" soll sicherstellen, dass das System schon bei der Initialisierung integer ist: dazu wird mit Hilfe einer Signatur überprüft, ob sich die Plattformkomponenten geändert haben. Weiterhin wird das BIOS und der Bootblock  überprüft. Die Kontrolle über das TPM soll jedoch der Anwender haben, so dass die Überprüfungen abschaltbar sind.                                   
Siehe auch:    NGSCB   Booten   Virtualisierung   Kryptografie   Windows-Vista   Xen   linux   Kernel   Open-Source