| Adaptive-Active-Filtering | |||||
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Adaptive Active Filtering wird z.B. bei dem Problem der Digitalsignalverzerrung (Intersymbol Interferenz) bei SCSI Ultra-320 angewendet. Ultra-320 SCSI bietet eine Transferrate von 320 MB/s ist für Enterprise Server Applications ausgelegt. Ultra-320 SCSI basiert auf dem parallel SCSI Interface das von dem T10 Technical Commitee und der SCSI Trade Association (STA) standardisiert und gepflegt wird. Dieser Standard soll die Leistungsfähigkeit und Übertragungssicherheit der parallelen SCSI-Schnittstelle sicherstellen. Er ist von der ANSI im SPI-4 (SCSI Parallel Interface 4) dokumentiert. Der Vorteil der SCSI-Schnittstelle gegenüber der ATA-Schnittstelle liegt auch in der Option, mehrere SCSI-Einheiten über einen Systembus anzusteuern und dabei die Signalintegrität und eine hohe Datensicherheit zu gewährleisten. Wenn mehrere SCSI-Einheiten zum Einsatz kommen, ist der SPI-4-Standard so ausgelegt, das die Lastverteilung über mehrere Platten erfolgt wobei die produzierte Datenlast auf einen SCSI-Bus aggregiert werden kann. Dadurch kann eine hervorragende Datenübertragungsleistung für Enterprise Server Systeme und RAID-Anwendungen erzielt werden. Intersymbol-Interferenz Die Kommunikation zwischen den SCSI-Einheiten wird durch ein Kabel-Interconnect System gewährleistet. Damit verbunden sind Probleme die entstehen durch Verzerrungen oder Wechselwirkungen bei der Übertragung der digital kodierten Signale (Intersymbol Interferenz (ISI), Symbolübersprechen), insbesondere bei nicht aufeinanderfolgenden Übertragungen, die es erschweren, einen guten Signal-zu-Geräusch Wert (Signal-to-Noise Ratio) zu erzielen und damit die Datenübertragung stören. Insbesondere bei hohen Datentransferraten über lange Kabel schlägt der ISI-Effekt zu Buche und erschwert eine einfache Ermittlung der Spannungsstärke, welche notwendig ist um die Daten aus dem übertragenen Signal zu extrahieren. Adaptive Active Filtering Bei Ultra-320 SCSI kann dieses Problem mit einer Signalfilterungstechnik, dem Adaptive Active Filtering gelöst werden. AAF ist ein Closed-Loop Signalfilterverfahren, bei dem die dem Signal zugeordnete Grundfrequenz beim Empfänger verstärkt wird und Störgeräusche sowie andere unerwünschte Komponenten herausgefiltert werden. Adaptive Active Filtering, auch 'Reciever Equalization with Filtering' (Empfänger Entzerrung mit Filtern) genannt ist dem weiteren möglichen Verfahren zur Behebung des ISI-Effekt, Transmitter Pre-Compensation, überlegen. Das Transmitter Pre-Compensation Verfahren ist statisch und nicht in der Lage, sich auf ändernde Bedingungen anzupassen, z.B. das Hinzufügen von SCSI-Einheiten. |
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| Siehe auch: SCSI-Standard SCSI SCSI-Geschichte Alan-Shugart ATA | |||||