UMTS

Universal Mobile Telecommunications System. UMTS ist ein Dienst der in Mobilfunknetzen eine besonders schnelle Datenübertragung erlaubt. So ist z. B. Videotelefonie möglich. Weitere Dienste sind:  Nachrichtendienste, Informationsverteilung (Bsp: World Wide Web), Erweiterte Positionsanwendungen, Geschäftsdienste, Massendienste (Bsp: E-Commerce, Bankdienste).  Möchte man UMTS auch unterwegs nutzen, greift man am besten auf einen UMTS Surf Stick zurück.  Dieser Stick lässt sich einfach in die USB-Buchse eines Laptops stecken.  In der Regel werden die notwendigen Treiber und Software bei der ersten Benutzung selbstständig auf dem Computer installiert.  Ein anderer Name dafür ist kurz Surfstick, Mobilstick oder Funk-Stick.  UMTS Surf Sticks erhält man von verschiedenen Anbietern, es empfiehlt sich, einen Preisvergleich vorzunehmen.  Denn es gibt mittlerweile ganz unterschiedliche UMTS Tarife für unterschiedliche Arten der Nutzung.  Deshalb macht es Sinn, sich für einen Vergleich der vielseitigen Angebote Zeit zu nehmen, damit der individuell günstigste Tarif gefunden werden kann.  Hilfe bieten verschiedene Medien.  In einschlägigen Zeitschriften werden die Tarife ebenso von Zeit zu Zeit unter die Lupe genommen wie auf diversen Internetseiten.                                     
Siehe auch:    GPRS   GSM   HSCSD   Zertifikatsdienste   Handy   Long-Term-Evolution   

  Handy
Handy Sony Ericsson Xperia Handy Sony Ericsson Xperia
Ein Handy ist ein Mobiltelefon mit dem man ausser Telekommunikation zu betreiben auch Multimedia-Nachrichten verschicken kann wie SMS  (Short Message Service), EMS (Enhanced Message Service) oder MMS (Multimedia Messaging Service). Ausserdem verfügen viele Handys über eine kleine, eingebaute Digitalkamera,  deren Bilder man speichern oder über MMS oder E-Mail versenden kann. Durch den weltweiten Erkennungsdienst Google Goggles wird ein Handy auch zum Gerät für Gebäude- oder Kunsterkennung.  Via den Dienst GPS (Global Positioning System) der über Satellit erfolgt, kann man ein Handy auch zur Standortortung verwenden, auch durch Dritte.  Ausserdem ist ein Handy auch zur Daten- und Musikübertragung einsetzbar. Push-to Talk dient zur Übertragung von Sprache an Gruppen von Teilnehmern oder einzelne Handynutzer. Bei der Anschaffung eines Handys lohnt es sich, Preise zu vergleichen. Auch die  Kosten für Roaming, SMS und MMS sollten berücksichtigt werden.

Handy Technologien
Dabei kommen verschiedene Technologien zum Einsatz:  Javaunterstützung dient der Darstellung von Grafik in der Menüführung oder bei Spielen. Verschiedene Independent Service Provider nutzen Branding oder Customizing um Handys mit einer speziellen Software auszustatten um dem  Kunden angepasste Services zur Verfügung zu stellen. Als Schnittstellen fungieren Infrarot, Bluetooth, USB oder W-LAN.  Handys besitzen neben Lautsprecher, Mikrofon, Tastatur und Antenne über einen Mikrocontroller, einen Sendeempfänger und einen Akkumulator. Zum Betrieb ist im allgemeinen eine SIM-Karte (Subscriber Identity Module)  erforderlich. Mit Hilfe der SIM-Karte kann das Handy sich im Mobilfunknetz identifizieren.

GSM-Standard, UMTS und CDMA2000, 3G-Standard
Zur Übertragung der Signale verfügen Handy im europäischen Raum über den  GSM Standard (Global System for Mobile Communications). Das D-Netz funkt auf einer Frequenz von 900 MHz,  das E-Netz bei einer Frequenz von 1800 MHz. In den USA wird hauptsächlich das Triband-Netz genutzt (zusätzliche Frequenzen: 850 MHz, 1900 MHz). Alle 4 Frequenzen werden von Quadband-Handys beherrscht.  Die Modulationsart bei der Übertragung ist Gaussian Minimum Shift Keying (GMSK). Ein weiterentwickelter Standard des GSM ist UMTS (Universal Mobile Telecommuications System).  Ein vor allem in den USA genutzter weiterentwickelter Standard zu GSM ist CDMA2000 (Code Division Multiple Access) oder IS-2000 (3G-Standard).  Sowohl UMTS als auch CDMA2000 arbeiten auf einer Frequenz von 1800 - 1900 MHz und nutzen Code Division Multiple Access, sind jedoch zueinander nicht kompatibel.

Handy-Betriebssysteme 
Ein weit verbreitetes Betriebssystem für Handys ist Symbian, weitere sind Android (Google), Windows-Mobile (Microsoft), MacOSX oder Linux-Betriebssysteme.

Handy-Zubehör, SIM-Lock 
Um heterogene Ladegeräte zu vermeiden, soll ab 2010 eine neuer Standard basierend auf Mikro-USB-Steckers eingeführt werden.  In Zukunft können Handys auch mit Solarzellen betrieben werden. Die integrierten Digitalkameras verfügen bereits über 7 Megapixel und mehr. Das erste Handy mit einem Blitz war das Sony-Ericsson K800.  Einige Service Provider haben deren Prepaid- oder Vertragshandys mit einem Netzcode (SIM-Lock) an sich gebunden, so dass der Kunde ohne Freischaltgebühr der SIM-Karte oder innerhalb der Vertragszeit nicht den Provider für dieses Handy wechseln konnte.  Bekannte Netzanbieter in Deutschland sind O2, T-Mobile, Vodafone oder E-Plus.                   
Siehe auch:    GSM   GPRS   HSCSD   SMS   MMC   Long-Term-Evolution   Sony