| CORBA | |||||
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Common Object Request Broker Architecture. CORBA wurde von der Object Management Group (OMG) entwickelt. 1992 verabschiedet, dient CORBA zur Kommunikation zwischen verschiedenen Programmen. Es ist eine Art Universaladapter für Programme. CORBA definiert als objektorientierte Middleware plattformübergreifende Protokolle und Dienste, quasi als Objekt-Broker. Damit CORBA nicht an eine Programmiersprache gebunden ist, wird mittels der Interface Definition Language (IDL) eine formale Abbildung der OOP-Struktur (Objekte, Klassen) sowie deren Parameter und Datentypen erstellt. Die resultierende Beschreibung der Schnittstellen wird danach in ein Objektmodell der jeweiligen Programmiersprache (z. B. Java, C++) übersetzt. Ein Programm fordert Objekte mit Hilfe eines Object Request Broker (ORB) an. Dabei sind keine Kenntnisse hinsichtlich der Strukturen des Programms, aus dem das Objekt stammt, nötig. CORBA ist für den Einsatz in objektorientierten Umgebungen konzipiert. COM (Component Object Model) und DCOM (Distributed Component Object Model) sowie OLE (Object Linking and Embedding) sind Ansätze von Microsoft, eine CORBA-ähnliche Struktur in die Windows-Betriebssysteme einzubauen. Webdienste (Web Services) ersetzen CORBA zunehmend, da CORBA nicht kompatibel genug zu allen Standards und Implementierungen ist. Weitere Implementierungen sind: SOM und DSOM von IBM, und ONE von Netscape, The ACE ORB (TAO), ORBit, OmniORB, Orbix, VisiBroker, MiddCor oder MICO. |
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| Siehe auch: SOAP Component-Object-Model Java C-Plus-Plus OLE Web-Service protokoll | |||||