| Spam | |||||
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Send Phenomenal Amounts of Mail. Spam hat seine internet-typische Bedeutung durch einen Sketch der legendären britischen Comedy-Truppe "Monty Python" erlangt: In diesem wurde bei Restaurantbesuchen ständig ein Dosengericht serviert: Spiced Pork And Ham", gewürztes Schweinefleisch und Schinken. In der Internet-Sprache bedeutet es "Send Phenomenal Amounts of Mail": eine (unaufgeforderte) Massenmail-Sendung. Spam ist also eine Massenmail-Sendung die unverlangt zugesandt wird und unnötiges Datenvolumen erzeugt. In neuester Zeit wurde Spam zu einem ernsthaften Problem für die (IT-)Wirtschaft und auch Privatpersonen, da die Anzahl der Spams sprunghaft anstieg, so dass der User zwischen 5 und 20 Minuten am Tag nur damit zu tun hatte, seine SPAMs herauszufiltern und zu löschen. Der Anteil von SPAM am gesamten E-Mail Verkehr betrug im Februar 2006 60,6 Prozent. Die durch SPAM verursachten Zusatzkosten beliefen sich 2004 auf ca. 25 Milliarden Euro. Zusatzkosten entstehen beispielsweise durch: Arbeitszeit, die für das Lesen und Aussortieren von SPAM anfällt; Beschaffungskosten für Anti-Spam-Filter Software; da Filtersoftware auch mal daneben liegt, können wichtige E-Mails fälschlicherweise blockiert werden; SPAM kann das Datenvolumen der Mailbox sprengen, so dass wichtige E-Mails abgewiesen werden; Internet-Verbindungskosten, die durch das erhöhte Datenvolumen anfallen; Kosten, die durch SPAM-Attacken auf E-Mail Server entstehen; Kosten für die Besitzer von PC bzw. Firmenservern, die von Spammern mittels einer Schadsoftware unter ihre Kontrolle gebracht werden (Zombie-PCs) und zu SPAM-Servern umfunktioniert werden. Der Anstieg der SPAMs ist u.a. darauf zurückzuführen, dass dies eine der kostengünstigsten Werbeformen mit hoher Verbreitungsmöglichkeit ist. SPAM ist auch unter UBE (Unsolicited Bulk E-Mail) bekannt. Weitere Formen von UBE sind: Scam, Joe-Job, Aktienspam, Hoax oder Phishing. Ausserdem gibt es noch die Unsolicited-Commercial-E-Mail (UCE) - dies ist unverlangte E-Mail-Werbung - oder kollateraler Spam. Kollateraler Spam sind E-Mails, die als Reply (Antwort) einer E-Mail im Posteingang entstehen und einem unbeteiligten Dritten zugesendet werden. Diese werden oft durch Malware oder Spam-E-Mails erzeugt, wobei oft eine gefälschte oder verschleierte Absender-E-Mail-Adresse verwendet wird. Als seriöser Versender kommerzieller E-Mails ist es empfehlenswert, sich eine Erlaubnis einzuholen, diese E-Mail an einen bestimmten Empfänger zu verschicken (Permission Marketing). Dies tut man, indem man entweder eine E-Mail verschickt, die die Bitte um Erlaubnis für die eigentliche Werbebotschaft enthält, oder indem man z. B. die Erlaubnis telefonisch einholt. Die Bekämpfung von Spam erfolgt mit Anti-Spam-Filtern und Blacklists bzw. Whitelists. Ein erfolgversprechendes Konzept ist das Sender Policy Framework (SPW). Das Fälschen eines E-Mail Absenders soll erschwert werden, indem in der DNS-Zone einer Domäne ein Resource-Record vom Typ TXT oder SPF abgelegt wird. Darin ist hinterlegt, welche Rechner E-Mails mit dieser Domain versenden dürfen. Der Empfangs-Server kann dann sowohl die MAIL-FROM-Identität als auch die HELO-Identität des Absenders überprüfen. |
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| Siehe auch: Anti-Spam-Liste Spammer Anti-Spam-Filter Keyword-Spamming SPOM E-Mail-Server SMTP-Authentifizierung SMTP-Relay-Server Teergrube Sender-Policy-Framework | |||||
| Teergrube | |||||
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SMTP-Teergrube Eine SMTP-Teergrube soll Massenmails (Spam oder UBE (Unsolicited Bulk E-Mail)) blockieren, indem im SMTP-Handshake kleine Verzögerungen eingebaut werden, wodurch die SMTP-Session verlangsamt bzw. verzögert wird. Bei sehr vielen Mails wird dadurch der sendende Mailserver blockiert, da die Anzahl der TCP/IP Sitzungen, die er bearbeiten kann, begrenzt ist. Wenn alle verfügbaren Sitzungen in einer Teergrube festsitzen, ist der Mailserver blockiert, da erst alle offenen Sitzungen abgeschlossen oder abgebrochen werden müssen. IP-Teergrube Eine IP-Teergrube (auch bekannt unter LaBrea) ist eine Software, mit der man virtuelle Netzwerke vortäuscht. Dies dient dazu, Internetwürmer oder Netzwerkscanner zu blockieren. |
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| Siehe auch: Spam SMTP TCP-IP Computer-Wurm Honeypot | |||||
| Anti-Spam-Filter | |||||
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Anti-Spam-Filter werden auf dem lokalen Rechner installiert und bieten Schutz vor kommerziellen Werbe-Mails. Spam-Filter durchsuchen den Posteingang nach bestimmten Schlüsselwörtern und entfernen die lästigen Werbe-Mails aus dem Posteingangsordner. Anti-Spam-Filter arbeiten auch mit Blacklists (Ausschluss bestimmter E-Mail-Adressen) und Whitelists (bestimmte E-Mail-Adressen zulassen). Blacklists können vom Benutzer editiert werden oder aus internationalen Blacklists bzw. den Blacklists des ISP, Hosters oder E-Mail-Providers übernommen werden. Whitelists sind notwendig, da es passieren kann, dass eine erwünschte E-Mail im Spam-Filter hängen bleibt. Vor dem endgültigen Löschen wird bei den meisten E-Mail-Clients wie z. B. MS-Outlook noch einmal nachgefragt: "endgültig löschen?". Ein Nachteil der lokal installierten Anti-Spam-Filter ist, dass sie bereits heruntergeladen sind und unnötiges Datenvolumen erzeugen. Bei serverseitig installierten Spam-Filtern finden diese unverlangten Massenmail-Sendungen (Unsolicited Bulk E-Mail) erst gar nicht den Weg zum Client-Rechner. Sie werden direkt auf dem Server geblockt. Serverseitige Spam-Filter gelten meist für alle Postfächer der Domäne. |
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| Siehe auch: Anti-Spam-Liste Spammer Spam SPOM E-Mail E-Mail-Server Sender-Policy-Framework SMTP-Authentifizierung SMTP-Relay-Server Microsoft-Office | |||||