Video-Graphics-Array

VGA (Video-Graphics-Array) ist ein älterer Grafikstandard der mit dem AT (Advanced Technology)-PC von IBM eingeführt wurde. VGA erlaubt eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln bei 16 Farben. Die 16 Farben entstammen dabei aus einer Palette  von 262.144 verschiedenen Farbtönen. VGA bildet immer noch die Grundlage für heutige Grafikstandards und stellt einen gemeinsamen Modus für alle Grafikkarten dar (der Standard-VGA-Modus).  VGA ist fast identisch zum MCGA (MultiColor Graphics Adapter) von IBM.                                                     
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  Datei-Endung-VGA

*.VGA: VGA Bildschirmtreiber/Bildschirmzeichensatz. VGA steht für den Grafikstandard Video Graphics Array.                                                         
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  Grafikkarte
ASUS Grafikkarte mit Chipsatz Nvidia GeForce 8600 GT 256 MB, PCIe, 128 Bit, GPU 540 MHz, RAMDAC 400 MHz, DDR3-SDRAM, S-Video Composite, Bildschirmauflösung: 3840x2400, SLI Multi-GPU-fähig,  HDTV TV-Out-Unterstützung, Monitor: VGA, DVI ASUS Grafikkarte mit Chipsatz Nvidia GeForce 8600 GT 256 MB, PCIe, 128 Bit, GPU 540 MHz, RAMDAC 400 MHz, DDR3-SDRAM, S-Video Composite, Bildschirmauflösung: 3840x2400, SLI Multi-GPU-fähig,  HDTV TV-Out-Unterstützung, Monitor: VGA, DVI
Über die Grafikkarte wird die Bildschirmausgabe eines Computers gesteuert. Grafikkarten unterstützen die CPU bei der Berechnung der Bilddaten. Man spricht dann von einer Beschleunigerkarte. Eine andere angewendete Technologie ist die des  "Shared Memory": die Grafikkarte hat Zugriff auf den Arbeitsspeicher des Rechners. Diese veraltete Technologie spart Produktionskosten bei der Grafikkarte und verursacht eine Leistungsverringerung bei allen involvierten Ressourcen  (Grafikkarte und CPU). Schnittstellen für Grafikkarten zum Mainboard des PC für Steckkarten sind: ISA, VLB, PCI, AGP und PCI-Express. Auf manchen Mainboards ist der Grafikchip  integriert (On-Board).

Bestandteile einer Grafikkarte:
- Grafikprozessor (Graphics Processing Unit, GPU)
- Videospeicher
- Windows Beschleuniger:  RAM, EDO-DRAM, SDRAM, VRAM (Video Random Access Memory), WRAM (Window RAM), MDRAM (Multi-bank DRAM) 
- 3D-Beschleuniger: SGRAM (Synchronous Graphics RAM), DDR-SDRAM, GDDR 
- RAMDAC.
Diese Komponenten sind entscheidend für die erreichbare Auflösung, Bildwiederholfrequenz, Farbtiefe und Geschwindigkeit. 
Früher verwendeten Grafikkarten den eigenen Speicherbereich nur als Framebuffer: die CPU liefert die vorberechneten Grafikdaten und die GPU legt sie im lokalen Grafikspeicher ab.

Grafikstandards 
Grafikstandard war: MDA, CGA (1981), EGA (1984), VGA (1987), SVGA (1989), XGA (1990). Modernere Grafikstandards sind: Wide-XGA (WXGA), Ultra-XGA (UXGA), Wide-UXGA (WUXGA, UWXGA) sowie SXGA  (Super eXtended Graphics Array) und QXGA (Quad eXtended Graphics Array).  Moderne Grafikkarten bieten ausserdem Vertex-Shader und Pixel-Shader (Fragment-Shader), Mehrfach-Antialiasing, Anisotropes Filtern und Transform and Lightning.  Auch zwei oder mehr verbundene Karten wie bei Scalable Link Interface (SLI) von NVIDIA oder Crossfire von ATI sind  bei bestimmten Hauptplatinen (Motherboard) möglich. Sofware-Schnittstellen sind DirectX (Windows), OpenGL (Betriebssystemunabhängig) sowie X11 (Linux, UNIX). 

GPU, VPU, GPGPU
Die GPU  (oder auch Visual Processing Unit, VPU) ist auf der Grafikarte selber oder auf dem Mainboard angebracht. Die GPU übernimmt die  Grafikberechnungen. Eine Entwicklung, die sich abzeichnet ist, dass GPU und CPU auf einem Chip zusammenwachsen. Dies trägt bei den Herstellern auch Rechnung, z. B. durch die Übernahme von ATI durch AMD.  Die GPU kann auch eingesetzt werden, um Aufgaben der CPU zu übernehmen, und damit den FLOPS-Wert (Fliesskommaoperationen pro Sekunde) zu steigern. Diesen Trend nennt man  General Purpose Computation on Graphics Processing Unit (GPGPU).                       
Siehe auch:    GPU   PCI   AGP   PCI-Express   GDDR   Video-Graphics-Array   RAMDAC   SLI   Antialiasing   APU

  Webcam
Webcam mit 350K Pixel Webcam mit 350K Pixel
Mit Hilfe einer Webcam können Video- und Audio-Daten über ein Netzwerk transportiert werden. Webcams verfügen oft über einen USB-Anschluss oder FireWire und werden verwendet  um z. B. Videokonferenzen über das Internet zu starten. Dabei kann als Client ein Messenger-Programm wie Windows Live Messenger, Skype oder Google-Talk fungieren.  Es ist auch möglich Live-Streams ins Internet zu stellen, z. B. von bestimmten Orten oder um das Wetter zu beobachten.  Die Auflösung von Webcams ist oftmals nicht sehr hoch (640 x 480 Pixel, VGA). Es gibt auch Netzwerk-Kameras die direkt über Ethernet, TCP/IP oder WLAN verbunden werden.                                                   
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  Intel-Atom-Prozessor

Der Intel Atom Prozessor ist gedacht für energiesparende und Low-Budget Computer, beispielsweise Netbooks und Subnetbooks oder mobile internetfähige Handhelds.  Er basiert auf der Intel Atom Mikroarchitektur, die In-Order arbeitet, d.h. die Instruktionen werden nach ihrer Reihenfolge abgearbeitet, ohne Funktionen wie Registerumbenennung oder Spekulative Ausführung wie beim Core-2-Duo.  Die Pro-Takt-Leistung (IPC, Instructions per Cycle) ist geringer als bei den Core Prozessoren, dafür ist die Produktion der Intel-Atom Prozessoren günstiger, da weniger zusätzliche Transistoren auf einem Die unter zu bringen  sind und die Ausbeute (Yield) höher ist. Ausserdem sind die Atomprozessoren stromsparender, da weniger mögliche Verlustleistungsurheber auf dem Die sind.  Atom Prozessoren haben oft nur einen einzelnen Prozssorkern und unterstützen Hyper-Threading bis meistens SSE3 und keine 64-Bit Betriebssysteme.  Intel-Atom-Kerne sind der Silverthorne, der Diamondville, der Moorestown und der Medfield.  Die Atom 300 Serie ist ein Dual Core Prozessor. Der Atom 230 taktet mit 1600 MHz bei einer FSB Taktung von 133 MHz und einem Multiplikator von x12.

Atom Plattform Pine Trail 
2010 soll die neue Atom Plattform Pine Trail auf den Markt kommen, bei der das 3-Chip-Konzept (Prozessor, Chipsatz und ICH (Intel I/O Controller Hub)) aufgegeben wird. Die Pine Trail M Kerne verfügen über die Southbridge Tiger Point, welche  Massenspeicher und Schnittstellen wie USB, Serial ATA und PCIe anbindet. Die Pine View Prozessoren werden mit 1600 MHz getaktet sein und im 45 nm Prozess gefertigt.

Atom Plattform Cedar Trail 
2011 sollen neue Atom Prozesoren im 32 nm Prozess (Strukturbreite) auf den Markt kommen. Die neue Intel Atom Plattform Cedar Trail wird mit Prozessoren (Codename Cedarview) bestückt sein, welche DDR3 Speicher mit 1066 MHz anbinden.  Die Memory Controller werden in der CPU eingebunden. Ebenfalls in die CPU integriert wird ein Grafikkern der Direct X 10.1 untertsützt und HD-DVD- und Blu-Ray-fähig ist. Weiterhin können 2 Bildschirme gleichzeitig unterstützt werden.  Ausserdem werden VGA, LVDs, LVDA, eDP, HDMI und DisplayPort angebunden sein.  Cedar Trail soll laut aktuellen Plänen von Intel erst 2013 von einer neuen Intel-Atom-Plattform abgelöst werden die mit einem 22 Nanometer Fertigungsverfahren arbeiten soll.                                 
Siehe auch:    Notebook   Netbook   Intel-Core   Die   Strukturbreite   Wafer   Bridgman-Stockbarger-Verfahren   GPU   Blu-Ray-Disc