CDMA

Code Division Multiplex Access oder Code Multiplexverfahren. CDMA ist eine Methode der Nachrichtenübertragung, bei der die Daten mehrerer Quellen oder Sender gleichzeitig auf derselben Frequenz übertragen werden. In modernen Mobilfunknetzen  wird das CDMA als WCDMA (Wideband-CDMA) im UMTS Bereich eingesetzt. Im US-amerikanischen Raum wird CDMA2000 verwendet. Der Nachteil von CDMA2000 gegenüber UMTS ist, dass es sich um ein synchrones CDMA Netz handelt. Um Störeinflüsse zu vermeiden, müssen  alle Zellen und Endgeräte in einem zeitsynchronen Zustand sein. Deswegen ist CDMA2000 auf GPS (Global Positioning System) angewiesen. Die GPS Verbindung kann jedoch durch Gebäude und Wettereinflüsse gestört werden.  Die Firma Qualcomm ist weltweit führend in der CDMA Technologie.                                                   
Siehe auch:    UMTS   HSDPA   
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  HSDPA

High Speed Downlink Packet Access. HSDPA ist ein Protokollzusatz in WCDMA-Netzen (UMTS), welcher die Datenraten erhöhen soll.  Diese sollen in Empfangsrichtung (Downlink) auf 14,4 MBit/s und in Senderichtung (Uplink, HSUPA) auf 5,8 MBit/s steigen.  Im Grundprinzip funktioniert dieses Verfahren so, dass ein optimierter Scheduler in der Basis-Station die Datenlast besser verteilt. Des weiteren wird je nach Qualität der Netzverbindung die Kanalkodierung und das Modulationsverfahren  (QPSK, Quadrature Phase Shift Keying, deutsch: Quadraturphasenumtastung) angepasst.  Allgemein gilt: HSPA (High Speed Packet Access) = HSDPA + HSUPA.                                                 
Siehe auch:    UMTS   CDMA   QPSK   GPRS   WiMAX   WLAN