| World-Wide-Web | |||||
|
World Wide Web (oder auch scherzhaft Welt-weites warten :-) ist ein Dienst des Internets. Er wurde im Jahre 1990 im Kernforschungszentrum in Genf (CERN, Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) von Tim Berners-Lee entwickelt. Er arbeitete mit HTML-Seiten und Hyperlinks, die von einem Browser dargestellt werden konnten. Geschichte der ersten Webseite Die erste Webseite wurde vom Physiker Paul Kunz vom Stanford Linear Accelerator Center (SLAC) im Dezember 1991 ins Internet gestellt. Sie enthielt seine Datenbank SPIRES (Stanford Public Information REtrieval System). Durch SPIRES werden Publikationen und Preprints aus den Bereichen Mathematik und Physik (im besonderen Hochenergiephysik) veröffentlicht. SPIRES stellt heute i.V.m. ArXiv einen der bedeutensten Informationspools für Hochenergiephysiker und Mathematiker dar. Auf ArXiv publizierte beispielsweise der russische Mathematiker Grigori Perelman vom Steklow-Institut für Mathematik in St. Petersburg 2002 seinen Beweis für die Poincaré-Vermutung und lehnte gleichzeitig die Fields-Medaille ab. Zur Erlangung der Fields-Medaille hätte Perelman seinen Beweis in einer unabhängigen Fachzeitschrift publizieren müssen, was er jedoch nicht tat. WWW-Technologien Inzwischen sind viele Technologien hinzugekommen wie Java, JSP, MySQL, PHP, ASP, Java-Applets, JavaScript, CGI, SSI, Flash, XML, Ajax uvam. Viele Dienste, die ursprünglich vom WWW getrennt waren und über vom WWW getrennten Programmen genutzt wurden, können zunehmend über die technischen Möglichkeiten des WWW genutzt werden: WebMail wird als E-Mail Client, WebFTP als FTP-Client genutzt. Foren im Web ersetzen das Usenet, Chats im Internet das IRC (Internet Relay Chat). Unstimmigkeiten gibt es durch Inkompatibilitäten von Browsern bezogen auf HTML und CSS-Standards. Diese Standards des W3C (World Wide Web Consortium) wurden und werden von Google, Mozilla, Microsoft, Opera, Apple und anderen Browser-Entwicklern unterschiedlich umgesetzt bzw. in die Browser eingearbeitet. Viele Erweiterungen von HTML haben die Trennung von Inhalt und Darstellung, was HTML auszeichnet, verwässert. Deshalb ist die W3C bestrebt, den Trend in Richtung XHTML bzw. XML und CSS zu forcieren. |
|||||
| Siehe auch: CERN ARPANET internet HTTP HTML XHTML JavaScript CSS Browser W3C | |||||
| HTTP | |||||
|
HyperText Transfer Protocol: Dokumente im (World Wide Web) werden in Hyper Text Markup Language (HTML) geschrieben und mit dem Protokoll HyperText Transfer Protocol übertragen. Das Protokoll wurde 1989 von Tim Berners-Lee am CERN zusammen mit dem URL-Konzept und HTML entwickelt. Dies war die Geburt des WWW. Die erste Webseite wurde vom Physiker Paul Kunz vom Stanford Linear Accelerator Center (SLAC) im Dezember 1991 ins Internet gestellt. Sie enthielt seine Datenbank SPIRES (Stanford Public Information REtrieval System). Durch SPIRES werden Publikationen und Preprints aus den Bereichen Mathematik und Physik (im besonderen Hochenergiephysik) veröffentlicht. SPIRES stellt heute i.V.m. ArXiv einen der bedeutensten Informationspools für Hochenergiephysiker und Mathematiker dar. |
|||||
| Siehe auch: FTP URL CERN HTML World-Wide-Web internet Internet2 | |||||
| Internet | |||||
|
Das Internet entstand 1969 durch das vom amerikanischen Verteidigungsministerium eingerichtete ARPANET und war zunächst den amerikanischen Militärs vorbehalten. Schon bald wurde es in den Bereichen Wissenschaft erweitert und bildete einen Netzwerkverbund von Forschungseinrichtungen von fast allen Universitäten der westlichen Welt. 1989 wurde das World Wide Web am Europäischen Institut für Kernforschung (CERN, Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) in Genf von Tim Berners-Lee entwickelt, wo auch die ersten WWW-Entwicklungen entstanden sind. Hinter dem Internet verbergen sich unzählige kleinere Computernetzwerke und Server, welche über Kabel und Satelliten weltweit miteinander verbunden sind. In diesem 'Globalen Dorf' beschränkt sich der Informationsaustausch nicht mehr alleine auf Dokumente und Texte, vielmehr bietet das Internet eine grosse Anzahl von Diensten und Protokollen unterschiedlicher Komplexität. E-Shopping, Online Shopping Ein Electronic Shop (E-Shop) ist ein virtuelles Geschäft. Der vom Kunden gesuchte Artikel wird in eine Suchmaschine, wie beispielsweise, Google eingegeben und die Ergebnisse am Computer angezeigt. Die Anzeige erfolgt über Texte, Grafiken und Hyperlinks, Ton und Bildsequenzen. Der Bestell/Kaufvorgang ähnelt dem des konventionellen Versandhandels, jedoch per Tasten- und Mausdruck. Im Gegensatz zum klassischen Versandhandel, können im Internet auch digitale Güter gekauft, d.h. gedownloadet werden. Online- und Teleshopping erfreut sich heutzutage großer Beliebtheit. Alle namhaften Versandhäuser machen einen Großteil ihres Umsatzes im Internet. Dienste Da wären E-Mail bzw. Electronic Mail: Austausch von Nachrichten mit anderen Anwendern. Telnet: gestattet einem User mit Zugriffsrechten, sich im Datei-System eines entfernten Computers zu bewegen. File Transfer Protocol: erlaubt den Abruf und die Datenfernübertragung von Dateien mit anderen Anwendern, Newsgroups: Diskussionslisten mit einem automatischen Verteilwesen von Beiträgen, World Wide Web (WWW): beruht auf allen bisher genannten Internet-Diensten, wobei WWW-Seiten neben Texten und sogenannten Hyperlinks auch Grafiken, Ton und Bildsequenzen enthalten können. Das Übertragungsprotokoll für WWW-Seiten ist das Hypertext Transfer Protocol (HTTP), welches TCP/IP als Transportprotokoll benötigt. Im Internet erhält jeder Server und jede Website eine eigene IP-Adresse, welche durch den Domain Name Service (DNS) aufgelöst wird. z. B.: http://209.85.135.105/ = http://www.google.de. Internet-Geschichte Die erste Webseite wurde vom Physiker Paul Kunz vom Stanford Linear Accelerator Center (SLAC) im Dezember 1991 ins Internet gestellt. Sie enthielt seine Datenbank SPIRES (Stanford Public Information REtrieval System). Durch SPIRES werden Publikationen und Preprints aus den Bereichen Mathematik und Physik (im besonderen Hochenergiephysik) veröffentlicht. |
|||||
| Siehe auch: CERN World-Wide-Web FTP Domain-Name-System Google ARPANET suchmaschinen Requests-For-Comments Router Autonomes-System | |||||
| Link: http://internetworldstats.com/stats.htm | |||||
| CERN | |||||
|
Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire. Institut für Kernforschung in Genf. Das CERN wurde 1954 gegründet. Ziel war die gemeinsame kernphysikalische Grundlagenforschung in Europa. Am CERN wurde auch die Grundidee des World Wide Web geboren. Tim Berners-Lee wollte Wisenschaftlern den Austausch von Dokumenten und Informationen erleichtern und erfand den Hyperlink und das WWW. Er entwickelte den ersten Browser WorldWideWeb unter dem Betriebssystem NeXTSTEP (1990/1991) und den ersten Webserver. Der Browser WorldWideWeb wurde später in Nexus umbenannt um Verwechslungen mit dem WWW vorzubeugen. |
|||||
| Siehe auch: World-Wide-Web HTTP URL HTML internet Hyperlink Hypertext Memex ARPANET NSFNet | |||||
| W3C | |||||
|
Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein Konsortium internationaler Unternehmen zur Entwicklung bzw. Weiterentwicklung und Steuerung offener Standards des Internets und des Dienstes WWW. Gründer (1994) und Vorsitzender ist der Erfinder des WWW, Tim Berners-Lee. Zielsetzung des W3C ist es, eine sinnvolle Entwicklungsrichtung zu unterstützen und somit eine Zersplitterung des Internets zu verhindern. Streng genommen ist das W3C nicht berechtigt, Standards international bindend zu verabschieden. Deshalb werden fertige Leitpapiere auch Empfehlungen (Recommendations) genannt. Durch die Gewichtung des W3C im Meinungsbildungsprozess um die technologische Entwicklung des Internets werden jedoch oftmals Quasi-Standards gesetzt. Solche Quasi-Standards sind (auszugsweise): HTML, XML, XHTML, CSS, PNG (Portable Network Graphics) RDF (Resource Description Framework), DOM (Document Object Model), SVG uvam. |
|||||
| Siehe auch: World-Wide-Web HTML DOM XML CSS PNG-Format SGML RSS RDF Ajax | |||||