| WSDL | |||||
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Web Services Description Language. WSDL ist eine auf XML basierende Beschreibungssprache, die Web Services (Netzwerkdienste) ansteuert. WSDL ist unabhängig von der Plattform, dem Protokoll oder der Entwicklungsumgebung und eignet sich beispielsweise zur Automatisierung von Geschäftsprozessen. Mit WSDL werden innerhalb von Netzwerkdiensten Nachrichten ausgetauscht. Die Funktionen, Daten, Datentypen und Protokolle eines Web Services werden dargestellt. WSDL basiert auf NASSL (Network Accessible Service Specification Language), einer XML-basierten Sprache zur Beschreibung von Web Services von IBM, welche nicht mehr weiterentwickelt wird. 2001 hat sich IBM mit Microsoft auf WSDL verständigt. WSDL wird häufig mit dem Netzwerkprotokoll SOAP (Simple Object Access Protocol) und dem XML Schema zur Anwendung gebracht. Ein Client ruft einen Netzwerkdienst auf und bringt durch WSDL in Erfahrung, welche Funktionen auf dem Server verfügbar sind. Die entsprechenden Datentypen sind in der WSDL-Datei in XML-Form eingebettet. Über SOAP wird die in WSDL verfügbare Funktion dann abgerufen. |
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| Siehe auch: Web-Service SOAP XML XAML LDAP SAML OASIS ASP-Dot-NET SGML | |||||
| Web-Service | |||||
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Ein Web Service (Netzwerkdienst) ist für Rechner gedacht und stellt für diese im Prinzip einen ähnlichen Service zur Verfügung wie die Webseiten es für Menschen tun. Web Services (oder Web-Dienste) sind anhand einer URI (Uniform Resource Identifier) ansteuerbar und kommunizieren mit den Client-Rechnern (Konsumenten) über XML-basierte Dienste und Protokolle. Service-Broker Ein Anbieter von Web Services veröffentlicht seine Dienste über einen Service-Broker. Dieser führt ein Verzeichnisdienst, der technisch mit UDDI (Universal Description, Discovery and Integration) realisiert ist. Der Konsument von Web Services kann in dem bereitgestellten Verzeichnis nach passenden Web Services suchen und sie auswählen → er wird dann dynamisch mit dem jeweiligen Anbieter direkt verbunden. UDDI, SOAP und WSDL UDDI arbeitet mit einer SOAP-Schnittstelle (Simple Object Access Protocol). Das Suchen von Web Services im Verzeichnisdienst erfolgt über WSDL (Web Services Description Language). WSDL ist eine Metasprache die dazu dient, Daten und Datentypen, Funktionen sowie Austauschprotokolle eines Netzwerkdienstes zu beschreiben. Die entsprechenden Datentypen werden in einer XML-Repräsentation innerhalb einer WSDL-Datei gespeichert. Via SOAP wird die entsprechende in WSDL geführte Funktion dann aufgerufen. Wenn der Dienst über den Anbieter mit dem Client (Konsument) verbunden wird, so geschieht dies mit SOAP oder XML-RPC (XML-Remote Procedure Call) → Methodenaufruf. Programmlogik und Serviceorientierte Architekturen Das Konzept und die Programmierung bzw. Programmlogik der Web Services lehnt sich an die Serviceorientierten Architekturen (SOA, Service Oriented Architecture) an. Die SOA streben eine maximale Wiederverwendbarkeit von Anwendungen an, indem Dienste sukzessive aufgerufen werden können, anstatt immer jeweils die zugrunde liegenden Programme ändern zu müssen. Beispiele Beispiele für Web Services sind der Datenaustausch von Reisedaten zwischen Airlines und Reisebüros: die Fluggesellschaften bieten über einen Web Service einen Dienst zum Recherchieren und Buchen von Flügen an. Die Reisebüros binden diese Informationen in Echtzeit per UDDI auf ihren Web-Präsenzen ein. Google unterhält einen Web Service (http://code.google.com) der die gleichen Möglichkeiten bietet, wie die Benutzerschnittstelle auf der Webseite selber. Entsprechende Programme suchen über diese Schnittstelle nach Informationen im WWW und können die daraus gewonnen Daten direkt für ihre eigenen Bedürfnisse verwenden. Fortschritte in der EDV durch Web Services Web Services könnten einen grösseren Fortschritt in der Datenverarbeitung bedeuten. Die Standardisierung des XML Schemas nimmt Fortschritte an. Im Business Internet Consortium (BIC) sind Unternehmen zusammengeschlossen, die E-Business Standards fördern wollen (u.a. Microsoft, Intel, Sun Microsystems, Computer Associates, Dell, HP, Compaq, IBM, SAP, Ford, Gillette), darunter auch XML-Standards (u.a. XML-Schema, XSL, XSLT, XPath, X-Link, XML Query oder SGML und SVG). Diese XML Standards sollen helfen, Richtlinien für B2B-Prozesse und B2B-Lösungen sowie eine Roadmap für Unternehmen, die sich diesem Anpassungsprozess unterwerfen wollen, zu erarbeiten. Der Windows .NET-Server ist beispielsweise eine Plattform für Web Services; Visual Studio ist geeignet um Web Services zu entwickeln. Web Services bieten Kostenvorteile, sind flexibel und umgehen das Firewall- Problem, da sie über das HTTP-Protokoll übertragen werden. Andererseits erfordern sie Sicherheitsmassnahmen (HTTPS, SAML, XML Signature oder XML Encryption), ein anspruchsvolles Wissen, einen grossen Verwaltungsaufwand und erzeugen einen grossen Daten-Overhead (z. B. wegen der Verwendung von SOAP und WSDL). |
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| Siehe auch: WSDL SOAP XML XAML SAML SGML RPC OASIS SAP ASP-Dot-NET | |||||