| Windows-API | |||||
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Windows Application Programming Interface. Die Windows API (WinAPI) ist eine Bibliothek mit C-Funktionen, die als integraler Bestandteil der Windows-Entwicklungsumgebung zur Verfügung steht. Diese Funktionen dienen für Entwickler als Schnittstelle und können in deren Anwendungen entsprechend aufgerufen werden. Sie sind in den DLL-Dateien (Dynamic Link Library) untergebracht. Die DLL ist die Windows-API-Bibliothek. Beispiele sind user32.dll, kernel.dll, browser.dll, DHCPSAPI.dll oder DivX.dll. Die native Windows-API von W2K (Windows 2000) und NT stellt eine Programmierschnittstelle für Anwendungen die im Kernel-Mode oder im User-Mode laufen zur Verfügung. Die Windows-API ist Teil des Windows-Kernels. Eine API-Schnittstelle für Anwendungen mit grafischer Benutzeroberfläche bieteten die Microsoft Foundation Classes (MFC). Die MFC ist eine Sammlung objektorientierter Klassenbibliotheken. Die MFC bieten ein Interface für die nicht-objektorientierten API-Routinen von Windows. MFC wurde von Microsoft 1992 eingeführt und ist in verschiedenen C++ Compilern und dem Visual Studio enthalten. In Windows-Vista wurde die Windows-API durch WinFX bzw. dem .NET Framework 3.0 ersetzt. Die MFC und WinFX bieten eine Kapselung der nativen Windows-API-Methoden. Die systemnahen Funktionen sind durch die Windows-API besser ansteuerbar. Windows-API Versionen sind: Win16-API (für 16-Bit Windows), Win32-API, Win64 (Win32-API für 64-Bit Windows) und WinFX, Bestandteil des .NET Framework 3.0 und objektorientierte API für Windows Vista. Die Win32-API wurde von dem .NET-Framework 3.0 mit WinFX abgelöst. |
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| Siehe auch: windows API Datei-Endung-DLL Linker Dot-NET-Framework-3-0 WinFX Windows-Presentation-Foundation Windows-Communication-Foundation Component-Object-Model W2K | |||||
| Windows-Presentation-Foundation | |||||
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Die Windows Presentation Foundation (WPF, Codename Avalon) ist eine neue Präsentations-Programmierschnittstelle (objektorientierte GUI-API von WinFX) für Windows. Sie wird in Windows Vista eingeführt und wird auch für Windows XP und Windows 2003 Server verfügbar sein. WPF ist der Nachfolger von GDI/GDI+ (Graphics Device Interface) und bildet ein Framework für 2D- und 3D-Grafiken, Video, Audio und Bilder. WPF setzt direkt auf DirectX auf und ermöglicht damit die Hardwarebeschleunigung. Effekte, die früher nur von Games bekannt waren, können auf die grafische Benutzeroberfläche von Windows übertragen werden. Mit der Windows Presentation Foundation soll die alte Win32-API schrittweise abgelöst werden. Eingeführt wurde XAML (eXtensible Application Markup Language), eine auf XML basierende Beschreibungssprache zur Erstellung von Oberflächen der WPF und damit Grundlage des .NET Framework 3.0. Abgeleitet von XUL (XML User Interface Language), ermöglicht es XAML Oberflächenelemente hierarchisch anzuordnen und somit Programmlogik und Oberfläche zu trennen. Die Kombination xon WPF, XAML und .NET ermöglicht eine zentrale Entwicklung, Verteilung und sichere Darstellung jeglichen Inhalts auf der Betriebssystem-GUI und dem Browser. Die WPF ist Teil von WinFX und damit auch des .NET Frameworks 3.0. Mit Silverlight (WPF/E, Windows Presentation Foundation/Everywhere) existiert eine ebenfalls XAML-basierte, stark reduzierte Version der WPF, die als Browser Plug-In erhältlich ist. Silverlight ist eine Webpräsentationstechnik und steht in Konkurrenz zum Adobe Flash-Player. |
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| Siehe auch: Dot-NET Dot-NET-Framework-3-0 WinFX Windows-API API XAML XML Grafikkarte Windows-Vista Silverlight | |||||
| WinFX | |||||
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WinFX (Windows Frameworks) ist eine Sammlung von Windows-Klassenbibliotheken und eine Windows-Programmierschnittstelle. Es war ursprünglich die Bezeichnung für die Programmierschnittstelle von Windows Vista, die die alte Win32-API ablösen sollte. WinFX wurde jedoch neben Windows Vista auf weitere Windows-Versionen ausgedehnt, wie Windows XP und Windows Server 2003, so dass anstatt das .NET Framework abzulösen die WinFX Funktionen in das .NET-Framework 3.0 integriert wurden. Bestandteile sind: Windows Communication Foundation (Indigio), Windows Presentation Foundation (Avalon), Windows Workflow Foundation (WF) und Windows CardSpace (WCS, ehemals Infocard). Die Windows Presentation Foundation (WPF) löst die Schnittstelle der Benutzeroberfläche des .NET Frameworks (Windows Forms) ab. Die Windows Communication Foundation (WCF) ersetzt die Remote-Services von Microsoft (.NET Remoting), die Webtechnologie XML-ASP.NET-Webservices (ASMX), welche im .NET-Konzept für die Realisierung der XML-Webservices zuständig waren. Weiterhin löst WCF DCOM und die COM+ Dienste im .NET Framework ab. COM+, auch bekannt unter .NET Enterprise Services, sind für die komponentenbasierte Transaktionssteuerung zuständig. COM+ Dienste wurden früher vom Microsoft Transaction Server (MTS) ausgeführt. Ersetzt werden auch die Webservice Enhancements und das Message Queuing (MSMQ). Das DOS-Befehlsfenster wird von der Windows PowerShell (Microsoft Command Shell (MSH/Monad)) abgelöst. WinFX besteht ausschliesslich aus "managed Code", so dass Entwickler nicht herumkommen, eine der Sprachen zu benutzen, die unter der .NET-Framework Laufzeitumgebung (Common Language Runtime (CLR)) laufen. Diese Sprachen, wie C++.NET, C#, J#, Visual Basic.NET oder die Web-Technologie ASP.NET werden zuerst in einen Zwischencode, der Common Intermediate Language (CIL) übersetzt, bevor sie von einem Echtzeit-Compiler (JIT-Compiler) zur Laufzeit in Maschinen-Code übersetzt werden. Managed Code kann auch durch Managed-C++, C++/CLI oder Visual C++ ab Version 7 erzeugt werden. |
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| Siehe auch: Dot-NET Dot-NET-Framework-3-0 Windows-Presentation-Foundation Windows-Communication-Foundation WinFS Datei-Endung-ASMX C-Plus-Plus-CLI Windows-API CLR Windows-Vista | |||||
| API | |||||
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Application Programming Interface. Eine API ist eine genormte Schnittstelle über die der Programmierer auf Funktionen des Betriebssystems zugreifen kann. Damit lassen sich häufig benutzte Funktionen, wie z. B. das Formatieren von Texten oder Darstellen von Fenstern, in einer zentralen API-Bibliothek, wie beispielsweise der Windows-API-Bibliothekssammlung DLL (Dynamic Link Library) unterbringen. Dies erspart Programmieraufwand (die Routinen bzw. DLLs können wiederverwendet werden) und der Umfang des Codes wird kleiner. Ausserdem können Updates oder Veränderungen leichter vorgenommen werden: man tauscht einfach die entsprechende DLL-Datei aus. Klassifikation von APIs Man kann Programmierschnittstellen unterteilen in: Datenorientierte API (z. B. Gerätedateien unter UNIX: Ansprechbar durch open, write, read und close), Funktionsorientierte API (z. B. DLL), Protokollorientierte API (z. B. SOAP, FTP) oder Objektorientierte API (z. B. ActiveX). Eine weitere Klassifizierung geht von der Verwendung aus: Betriebssystem-API, Netzwerk-API, Grafik-API, Datenbank-API usw. Bekannte APIs Bekannte APIs sind die Windows-API (Win32-API), BAPI (SAP-API), MAPI, NetBIOS (Netzwerk-API), JDBC (API der Java-Plattform für relationale Datenbanken), DAO (Datenbank API von Microsoft, Nachfolger von ODBC), POSIX (Unix API), Linux API, GDI (Grafik-API), WPF (Windows-Presentation Foundation: API von Windows Vista), DirectX (grafische API-Sammlung) oder OpenGL (API für 3D-Grafik). APIs gibt es auch für Anwendungen oder Web-Dienste, wie z. B. die Google-API. |
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| Siehe auch: schnittstelle Windows-API Windows-Presentation-Foundation POSIX MAPI OpenGL NetBIOS DAO Web-Service BAPI | |||||