| World-Wide-Web | |||||
|
World Wide Web ist ein Dienst des Internet. Er wurde im Jahre 1990 im Kernforschungszentrum in Genf (CERN, Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) von Tim Berners-Lee entwickelt. Berners-Lee arbeitete mit HTML-Seiten und Hyperlinks, die von einem Browser dargestellt werden konnten. Geschichte der ersten Website Die erste Website wurde vom Physiker Paul Kunz vom Stanford Linear Accelerator Center (SLAC) im Dezember 1991 ins Internet gestellt. Sie enthielt die SPIRES High Energy Physics Datenbank, SPIRES-HEP (Stanford Public Information REtrieval System - High Energy Physics), die in den 70er Jahren aus dem Stanford Physics Information Retrieval System hervorging. Inzwischen wurde das SPIRES-Projekt zu einem Joint-Projekt zwischen dem SLAC, FermiLab und DESY sowie dem Institute for High Energy Physics, IHEP, in Protvino bei Moskau, der Universität von Durham, dem Yukawa Institute for Theoretical Physics und dem Indonesian Institute of Sciences (LIPI). SPIRES wurde 2012 von INSPIRE-HEP ersetzt. INSPIRE-HEP basiert auf der Invenio Software des CERN Document Server Software Consortium. Durch SPIRES werden Publikationen und Preprints aus den Bereichen Mathematik und Physik (insbesondere Hochenergiephysik) veröffentlicht. INSPIRE-HEP stellt heute i.V.m. ArXiv einen der bedeutensten Informationspools für Physiker und Mathematiker dar. Zahlreiche Peer-Reviewed Papers und wissenschaftliche Dokumente wurden hier veröffentlicht. Auf ArXiv publizierte beispielsweise der russische Mathematiker Grigori Perelman vom Steklow-Institut für Mathematik in St. Petersburg 2002 seinen Beweis für die Poincaré-Vermutung und lehnte gleichzeitig die Fields-Medaille ab. Zur Erlangung der Fields-Medaille hätte Perelman seinen Beweis in einer unabhängigen Fachzeitschrift publizieren müssen, was er jedoch nicht tat. World Wide Web - Technologien Inzwischen sind viele Technologien hinzugekommen wie Java, JSP, MySQL, PHP, ASP, Java-Applets, JavaScript, CGI, SSI, Flash, XML, Ajax uvam. Viele Dienste, die ursprünglich vom World Wide Web getrennt waren und über vom World Wide Web getrennten Programmen genutzt wurden, können zunehmend über die technischen Möglichkeiten des World Wide Web genutzt werden: WebMail wird als E-Mail Client, WebFTP als FTP-Client genutzt. Foren im Web ersetzen das Usenet, Chats im Internet das IRC (Internet Relay Chat). Unstimmigkeiten gibt es durch Inkompatibilitäten von Browsern bezogen auf HTML und CSS-Standards. Diese Standards des W3C (World Wide Web Consortium) wurden und werden von Google, Mozilla, Microsoft, Opera, Apple und anderen Browser-Entwicklern unterschiedlich umgesetzt bzw. in die Browser eingearbeitet. Viele Erweiterungen von HTML haben die Trennung von Inhalt und Darstellung, was HTML auszeichnet, verwässert. Deshalb ist die W3C bestrebt, den Trend in Richtung XHTML bzw. XML und CSS zu forcieren. |
|||||
| Siehe auch: CERN ARPANET W3C HTTP Internet2 XHTML JavaScript CSS NSFNet HTML5 | |||||