| W3C | |||||
|
Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein Konsortium internationaler Unternehmen zur Entwicklung bzw. Weiterentwicklung und Steuerung offener Standards des Internets und des Dienstes WWW. Gründer (1994) und Vorsitzender ist der Erfinder des WWW, Tim Berners-Lee. Zielsetzung des W3C ist es, eine sinnvolle Entwicklungsrichtung zu unterstützen und somit eine Zersplitterung des Internets zu verhindern. Streng genommen ist das W3C nicht berechtigt, Standards international bindend zu verabschieden. Deshalb werden fertige Leitpapiere auch Empfehlungen (Recommendations) genannt. Durch die Gewichtung des W3C im Meinungsbildungsprozess um die technologische Entwicklung des Internets werden jedoch oftmals Quasi-Standards gesetzt. Solche Quasi-Standards sind (auszugsweise): HTML, XML, XHTML, CSS, PNG (Portable Network Graphics) RDF (Resource Description Framework), DOM (Document Object Model), SVG uvam. |
|||||
| Siehe auch: World-Wide-Web HTML DOM XML CSS PNG-Format SGML RSS RDF Ajax | |||||
| HTML-Spezifikation | |||||
|
Die HTML 4.01-Spezifikation ist die offizielle Spezifikation für HTML des World Wide Web Konsortium (W3C). Sie stammt von 1999 und es werden Elemente und Attribute von HTML 4.01 definiert. Oberbegriffe für Elemente sind Texte, Tabellen, Frames, Listen, Formulare, Objekte, Scripts, Stylesheets, Grafische Darstellung, Bilder oder Applets. Beispiele für Elemente sind: Body, Blockquote, BR, DIV, Frame, Frameset, H1, Label, Link, Meta, Noframes, P, Object, Option, Script, Select, Style Table, TH, TR, TD, VAR. Beispiele für Attribute sind: align, alink, alt, bgcolor, cellpadding, cellspacing, char, cheked, frameborder, enctype, height, h ref, id, language, multiple, name, onchange, onmousedown, onclick, marginwidth, rows, rowspam size, span, src, type, value oder width. Die Attribute sind bestimmten Typen zugeordent, beispielsweise gehört das Attribut class zum Typ CDATA oder das Attribut bgcolor zum Typ %Color;, char gehört zum Typ %Character; oder codebase zum Typ %Uri;, height zum Typ %Lenght, label zum Typ %Text; oder onfocus zum Typ %Script;. Die Attribute und Elemente sind auch den HTML-Datentypdeklarationen zugeordnet: Scrict, Transitional oder Frameset. Auch die aus SGML abgeleitete formale Definition, die SGML Declaration sowie die Document Type Definition (DTD) und die Transitional-DTD sowie die Frameset-DTD befinden sich dort. Weiterhin findet man die Zeichen-Entity-Referenzen in HTML 4. Die deutsche Übersetzung ist zu finden unter: http://edition-w3.de/TR/1999/REC-html401-19991224/. |
|||||
| Siehe auch: HTML XML DHTML XHTML XML XML-Schema Internet-Media-Type HTML5 | |||||
| Link: http://edition-w3.de/TR/1999/REC-html401-19991224 | |||||
| HTML | |||||
|
Hypertext Markup Language. HTML ist eine beschreibende Sprache, mit der man Webseiten für das Internet erstellen kann. Es können beispielsweise Texte, Typos, Grafiken oder Hyperlinks dargestellt werden. Auch Multimedia-Elemente wie Musik-Files, Videos oder Animationen lassen sich einbinden. HTML wird clientseitig vom Browser interpretiert. Für den Browser gibt es auch Plug-Ins, um bestimmte Musik - oder Videosequenzen darzustellen, wie beispielsweise Flash (Adobe, ehemals Macromedia) oder Silverlight (Microsoft: Windows Presentation Foundation/Everywhere). Aufbau eines HTML-Dokumentes Ein HTML-Dokument gliedert sich in einen Kopfbereich (Head) und den eigentlichen Inhalt (Body). Im Kopfteil (Head) von HTML-Dokumenten befinden sich u.a. ein Tag für den Titel der Seite (welches für das Ranking von modernen Suchmaschinen ausgewertet wird) sowie Metainformationen für die Suchmaschinen (Meta Tags: für z. B. Beschreibung des Inhalts der Seite, Angabe von Keywords, unter denen die Seite bei Suchmaschinen gefunden werden soll, Herausgeber der Seite (Publisher), Sprache oder wann die Robots der Suchmaschinen die Seite wieder besuchen sollen um sie zu indexieren), Verweise auf ein CSS-Stylesheet oder Angaben über den verwendeten HTML bzw. XML Standard des W3C (World Wide Web Consortium). Die Meta-Tags haben jedoch bei den modernen und grösseren Suchmaschinen an Bedeutung verloren. Google z. B. ermittelt das Ranking von Webseiten mehr nach dem PageRank-Algorithmus. Auch JavaScript kann im Kopfteil eines HTML-Dokumentes eingebettet werden, entweder als Datei oder Code. Kleinere JavaScript-Elemente kann man auch im Body-Bereich direkt einbinden. Das W3C-Konsortium hat HTML bis zur Version 4.01 entwickelt und will es durch XHTML (eXtensible HyperText Markup Language) ersetzen. DTD Dem HTML-Dokument kann eine Dokumenttyp-Deklaration (Document Type Definition, DTD) vorangestellt werden. Beispiel für eine HTML-DTD: <!DOCTYPE HTML PUBLIC "- // W3C// DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/ TR/ html4/ loose.dtd">. Die DTD ist optional und wird eingesetzt um bestimmte HTML-Standards einzubinden. HTML-Dokumenttypen Es gibt 3 Sorten von HTML-Dokumenten: Strict, Transitional und Frameset. Bei Strict werden nur bestimmte Grundelemente und -attribute festgelegt. Viele Elemente zur grafischen Aufbereitung fehlen, diese sollen per Stylesheet eingebunden werden. Bei Transitional-Dokumenten soll es möglich sein, standardkonforme HTML-Dokumente zu verwenden, die noch keine Trennung von Strukturierung und Design aufweisen. Ältere Elemente zur Darstellung von Text und Typo werden verwendet. Bei Frameset-Dokumenten werden Elemente und Attribute zur Darstellung von Frames deklariert. XHTML 1.0 und XHTML 2.0 Dokumente führen die Strict-Variante weiter. Elemente der Transitional und Frameset Varianten entfallen und sollen durch CSS oder JavaScript ersetzt werden. XFrames wurde vom W3C vorgschlagen um Frames zu ersetzen. XFrames besitzen eine eindeutige URI-Deklaration, so dass das Problem der Nicht-Adressierbarkeit von Framesets gelöst werden soll. Weitere Probleme von Framesets, die durch XFrames gelöst werden sollen, sind: 1. Der Zurück-Button führt nicht immer zum gewünschten Ergebnis 2. Die Aktualisieren-Funktion arbeitet nicht immer korrekt (man erhält manchmal ein anderes Ergebnis als vorher) 3. Problem der Deep-Links (findet man einen Teil eines Framesets, z. B. den Hauptframe über eine Suchmaschine, so stellt der Browser oft nur diesen Hauptframe dar, ohne z. B. den Navigationsframe oder andere Teile des Framesets) 4. Sicherheitsprobleme treten auf, wenn nicht ersichtlich ist, das unterschiedliche Frames von unterschiedlichen Quellen stammen u.a. XFrames werden noch nicht in XHTML 2.0 aufgenommen. HTML-Technologien HTML kann neben CSS und JavaScript durch weitere Technologien wie Dynamic HTML (DHTML) oder Ajax ergänzt werden. Eine Weiterentwicklung von HTML und XHTML ist XML. |
|||||
| Siehe auch: HTML-Spezifikation DHTML XML XHTML HTML5 Hyperlink Hypertext Windows-Presentation-Foundation Memex W3C | |||||
| XHTML | |||||
|
XHTML (eXtensible HyperText Markup Language) ist eine Weiterentwicklung des HTML 4.0 Standards des World Wide Web Consortiums (W3C). Dabei wurde HTML 4.0 in XML 1.0 neu formuliert: XHTML wurde also nicht auf Basis von SGML definiert, wie das bei HTML der Fall war, sondern auf Basis von XML. Bei XML handelt es sich um eine leichter zu parsende Teilmenge von SGML, denn XML ist strenger definiert als SGML. Der XHTML 1.0-Standard enthält alle Bestandteile von HTML 4.01. Dadurch ist eine gewisse Kompatibilität zu HTML 4.01 gegeben, da eine Umformung leicht möglich ist und auch Browser, die kein XHTML implementiert haben, solche Dokumente darstellen können. Mit XHTML soll jedoch der Datenaustausch verbessert werden und die automatisierte Datenverarbeitung ermöglicht werden. XHTML-Parser sind daher gegenüber Syntaxfehlern weniger tolerant als HTML-Parser. HTML Parser trugen noch der Tatsache Rechnung, dass viele HTML-Dokumente im Internet nicht fehlerfrei waren und trotzdem einigermassen korrekt dargestellt werden sollten. Dokumenttypen XHTML hat wie HTML verschiedene Dokumenttypen wie z. B. XHTML Transitional 1.0 oder XHTML Strict 1.0. XHTML wird in Zukunft keine Präsentationselemente mehr enthalten. XHTML Transitional 1.0 enthält noch grafische Elemente wie das font-Element oder das strong-Element. XHTML Scrict 1.0 enthält diese Präsentationselemente nur noch zu Zwecken der Rückwärtskompatibilität zu XHTML Transitional. Bei XHTML Basic und XHTML 2.0 werden Präsentationselemente durch Stylesheets (CSS) eingebunden. Auf der Grundlage der XHTML-DTDs und den im XML-Schema definierten Modulen sind XHTML-Dokumenttypen modularisierbar, d.h. man kann XHTML-Dokumenttypen mit anderen DTDs von XML-basierten Sprachen mischen und zusammenbauen. Beispiele sind XHTML Basic, MathML, SVG (Scalable Vector Graphics) oder SMIL (Synchronized Multimedia Integration Language). XHTML 2.0 und Unterschiede zu HTML Der neuerer Standard XHTML 2.0 wird nicht mehr kompatibel sein zu HTML 1.1. Wichtige Änderungen sind das vereinfachte Einbinden multimedialer Inhalte sowie das Auslagern von HTML und XML Funktionen in andere XML-Sprachen: XForms (Formulare), XML Events (Scripte einbinden) oder XFrames (für Framesets, Frames). XFrames wurde vom W3C-Konsortium vorgeschlagen, jedoch noch nicht in den XHTML 2.0 Standard integriert. Unterschiede zu HTML sind ausserdem: Start- und End-Tag müssen immer beide angegeben werden, Attributwerte müssen immer mit Anführungszeichen angegeben werden, bei Booleschen Attributen muss der Attributname als Attributwert angegeben werden (Bsp: <input type="checkbox" checked="checked"/>), Elemente und Attribute dürfen nur klein geschrieben werden, das <html> Wurzel-Element muss immer die Deklaration des Namensraumes für XHTML enthalten: <html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">. Beispiel für eine XHTML Dokumenttyp-Deklaration: <! DOCTYPE html PUBLIC "- //W3C // DTD XHTML 1.0 Transitional// EN" "http://www.w3.org/ TR / xhtml1 /DTD/xhtml1- transitional.dtd">. MIME-Type Der MIME-Type (Multipurpose Internet Mail Extensions) spielt eine Rolle bei der HTML-Kompatibilität und bei der Verarbeitung des Dokumentes vom Browser. XHTML Dokumente sollen nach Empfehlung des RFC 3236 den MIME-Type application/xhtml+xml aufweisen. Wenn das XHTML-Dokument rückwärtskompatibel ist kann es gemäss RFC 2854 und dem XHTML 1.0 Standard mit dem HTML MIME-Type text/html gesendet werden. Ab XHTML 1.1 ist keine vollständige Kompatibilität zu HTML mehr vorgesehen, so dass das W3C-Konsortium empfiehlt, den MIME-Type application/xhtml+xml zu verwenden. |
|||||
| Siehe auch: HTML XML SGML MIME DTD Browser Parser Script W3C | |||||
| World-Wide-Web | |||||
|
World Wide Web (oder auch scherzhaft Welt-weites warten :-) ist ein Dienst des Internets. Er wurde im Jahre 1990 im Kernforschungszentrum in Genf (CERN, Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) von Tim Berners-Lee entwickelt. Er arbeitete mit HTML-Seiten und Hyperlinks, die von einem Browser dargestellt werden konnten. Geschichte der ersten Webseite Die erste Webseite wurde vom Physiker Paul Kunz vom Stanford Linear Accelerator Center (SLAC) im Dezember 1991 ins Internet gestellt. Sie enthielt seine Datenbank SPIRES (Stanford Public Information REtrieval System). Durch SPIRES werden Publikationen und Preprints aus den Bereichen Mathematik und Physik (im besonderen Hochenergiephysik) veröffentlicht. SPIRES stellt heute i.V.m. ArXiv einen der bedeutensten Informationspools für Hochenergiephysiker und Mathematiker dar. Auf ArXiv publizierte beispielsweise der russische Mathematiker Grigori Perelman vom Steklow-Institut für Mathematik in St. Petersburg 2002 seinen Beweis für die Poincaré-Vermutung und lehnte gleichzeitig die Fields-Medaille ab. Zur Erlangung der Fields-Medaille hätte Perelman seinen Beweis in einer unabhängigen Fachzeitschrift publizieren müssen, was er jedoch nicht tat. WWW-Technologien Inzwischen sind viele Technologien hinzugekommen wie Java, JSP, MySQL, PHP, ASP, Java-Applets, JavaScript, CGI, SSI, Flash, XML, Ajax uvam. Viele Dienste, die ursprünglich vom WWW getrennt waren und über vom WWW getrennten Programmen genutzt wurden, können zunehmend über die technischen Möglichkeiten des WWW genutzt werden: WebMail wird als E-Mail Client, WebFTP als FTP-Client genutzt. Foren im Web ersetzen das Usenet, Chats im Internet das IRC (Internet Relay Chat). Unstimmigkeiten gibt es durch Inkompatibilitäten von Browsern bezogen auf HTML und CSS-Standards. Diese Standards des W3C (World Wide Web Consortium) wurden und werden von Google, Mozilla, Microsoft, Opera, Apple und anderen Browser-Entwicklern unterschiedlich umgesetzt bzw. in die Browser eingearbeitet. Viele Erweiterungen von HTML haben die Trennung von Inhalt und Darstellung, was HTML auszeichnet, verwässert. Deshalb ist die W3C bestrebt, den Trend in Richtung XHTML bzw. XML und CSS zu forcieren. |
|||||
| Siehe auch: CERN ARPANET internet HTTP HTML XHTML JavaScript CSS Browser W3C | |||||
| RDF | |||||
|
Das Resource Description Framework (RDF) ist eine standardisierte Sammlung von Spezifikationen zur Darstellung von Metadaten (Metadaten-Modell) im Internet. RDF wird vom W3C (World Wide Web Consortium) gepflegt und weiterentwickelt und bildet mit der Web Ontology Language die Basis für das Semantische Web. Im RDF-Metadaten-Modell werden Aussagen über Web-Ressourcen in Form eines Subjekt-Prädikat-Objekt-Ausdrucks (RDF-Triple) repräsentiert. Dabei ist die Ressource, welche beschrieben werden soll, das Subjekt, die Eigenschaften der Ressource sind das Prädikat, welches oft eine Beziehung zwischen dem Subjekt und dem Objekt ausdrückt, und das Objekt ist das Objekt dieser Beziehung. Objekte können Literale oder auch Ressourcen oder leere Ressourcen sein. Ressourcen können Verweise auf weitere Ressourcen haben (um z. B. Redundanzen zu vermeiden). Eine noch nicht existierende Ressource oder eine namenlose Ressource wird durch einen leeren Knoten repräsentiert. Durch RDF beschriebene Internet-Ressourcen sind damit durch Computer lesbar und auswertbar. RDF-Modell, RDF-Graph, RDF-Syntax Diese Ressourcen Beschreibungen können als RDF-Graph (RDF-Metadaten-Modell) oder als XML-Hypertext (RDF-Syntax) existieren. Im RDF-Modell können Aussagen über Properties (als Prädikat verwendete Ressourcen) gemacht werden. Diese Properties sind wiederum in RDF spezifizierbar und können als Metadatenformat verwendet werden. Das so definierte Vokabular kann durch andere RDF-Elemente durch Referenzierung weiterverwendet werden. Die RDF-Aussagen spezifizieren wiederum selber Ressourcen. Auf diese Ressourcen kann mit weiteren RDF-Aussagen referenziert werden. Dieses Konzept der Aussagen über Aussagen heisst Reification. RDF-Schema Im RDF-Schema (RDFS) werden Beziehungen zwischen den Ressourcen dargestellt. Das RDFS benötigt eine Dokumenttyp-Deklaration (z. B. eine Document Type Definition (DTD)) und legt die Syntax für den gemeinsamen Datenaustausch fest. Dafür ist ein gemeinsames Vokabular notwendig, wie z. B. Dublin Core. Wenn dieses Vokabular auch eine Syntax zur korrekten Verwendung der darin definierten Ressourcen enthält, wird es auch Ontologie genannt. In RDFS wird die Ontologie oder das Vokabular für eine bestimmte Domäne festgelegt, sowie die darin enthaltenen Ressourcen und deren Eigenschaften und Beziehungen untereinander. Durch RDFS wird der Ansatz eines mengentheoretischen Konzeptes verfolgt, in dem Klassen und Eigenschaften getrennt modelliert werden. Dies ermöglicht eine formale Beschreibung der Semantik der RDF-Elemente. Es werden XML-Namensräume festgelegt, relative und absolute Referenzen angegeben und Klassen instanziiert (Instanzen sind eine Kategorie (Klasse) von zugeordneten Ressourcen). Instanzen können auch mehreren Klassen gleichzeitig zugeordnet sein. Klassen können vererbt werden. Die Eigenschaften der Kategorien werden beschrieben. Diese sind unabhängig von Klassen. Die Datentypen beschreiben eine Klasse, zu der Objekte des Property (Basisklasse für Eigenschaften) zugeordnet sind. Sie werden mit Prädikaten definiert. Die Eigenschaften werden den Klassen zugewiesen und sind vererbbar. RDFS ist von Menschen lesbar und ähnelt im Konzept den Sprachen der OOP. Es findet jedoch keine Objekt-Beschreibung statt (Trennung von Klassen und Eigenschaften), es existieren feste Datentypen (Eigenschaften haben immer denselben Datentyp). Die Eigenschaften sind keine Constraints, verfügen also über keine Einschränkungen des Wertebereichs (Eigenschaften können leer sein oder mit falschen Objekten belegt sein). RDF-Ontologie Mit RDF ist es möglich, ein Konzept zur Typisierung des type-Elements zu erstellen. Weiterhin kann eine Taxonomie von Begriffen erstellt werden durch die Definition von Klassen und Eigenschaften. Eine einfache Ontologie kann erzeugt werden durch folgendes Vokabular: Klassen (Class, Property, Resource, Literal). Class: Klassenkonzept, ein abstraktes Objekt wird definiert und Instanzen gebildet (rdf:type). Resource: jede Entität ist eine Instanz dieser Klasse. Literal: Klasse für Literalwerte. Eigenschaften (subClassOf, subPropertyOf, domain, range): subClassOf: ist eine transitive Eigenschaft die die Vererbungshierarchien in den Klassen spezifiziert. subPropertyOf: diese transitive Eigenschaft spezifiziert die Vererbungshierarchien von Eigenschaften. domain: spezifiziert den Anwendungsbereich einer Eigenschaft bezüglich der Klassen. range: spezifiziert den Wertebereich einer Eigenschaft. RDFS ist interpretierbar von jeder RDF-Software, jedoch nicht ausreichend für komplexe Ressourcen. DAML+OIL, Web Ontology Language Dies können andere Ontologie-Beschreibungssprachen leisten: DAML+OIL oder OWL. DAML+OIL besteht aus DAML-ONT (DARPA Agent Markup Language-Ontology) und OIL (Ontology Inference Layer). Der Nachfolger von DAML+OIL ist die Web Ontology Language (OWL). Der Buchstabendreher von WOL zu OWL soll in Anspielung an das englische Wort für Eule (Owl) zustande gekommen sein. Auch ein Bezug zur Wissensrepräsentationssprache One World Language vom MIT soll bestehen. OWL basiert auf der RDF-Syntax und ging aus DAML-OIL hervor. OWL erweitert die Möglichkeiten von RDF und RDF-Schema um weitere Sprachbestandteile, die es erlauben, Ausdrücke ähnlich wie in der Prädikatenlogik zu spezifizieren. OWL gibt es in den Ausführungen OWL Lite, OWL DL (Description Logic) und OWL Full. In OWL gibt es Klassen, Eigenschaften und Instanzen. |
|||||
| Siehe auch: XML Metadaten RSS Semantik Semantische-Suchmachine Web-Ontology-Language Objektorientierte-Programmierung | |||||