| X-Window-System | |||||
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Das X-Window-System ist eine grafische Benutzeroberfläche unter Unix- und Linux-Systemen. Es handelt sich im Einzelnen um Protokolle, Programme und grafische Standards, mittels derer man grafische Formate auf Monitoren ansteuern kann. Mit X-Window-Systemen ist es vor allem möglich, durch eine Ausgabeumlenkung Computerprogramme auf entfernten Rechnern zu kontrollieren, d.h. sie dort zu starten und von einem Remote Terminal oder Remote PC zu bedienen. Dieses Prinzip findet insbesondere bei X-Terminals Verwendung: alle Applikationen werden auf einem extra Application-Server gehostet, während das X-Terminal, welches über weniger Performance verfügt, nur für die Darstellung der Grafikoberfläche verantwortlich ist. 1984 gestartet vom MIT, DEC und IBM fand das X Window System (damals nur 'X') zunächst 1987 als X11 und später als X11R6 immer grössere Verbreitung. Unter der X.Org Foundation wurden weitere Standardisierungen vorgenommen (X11R7.0), bis es schliesslich als Freie Software der Free Software Foundation in Form von XFree86 grosse Verbreitung auf PCs fand. 2003 nach Auflösung des Entwicklerteams folgte X-Org-Server der X.Org Foundation. 'X' fungiert nach dem Client-Server Prinzip. Es ist netzwerktransparent (das X Protokoll kann Daten über das LAN austauschen, wobei dieser Prozess für die Applikation, welche das Protokoll benutzt, transparent ist). Der X-Server versorgt die X-Clients mit Grafikdiensten. Er besitzt Treiber der Grafikkarte und der Eingabegeräte und kommuniziert mit dem X-Client übers LAN. Der X-Client wiederum verwendet die Grafikdienste des X-Servers; er kann auf demselben Rechner wie der X-Server, aber auch auf einem anderen Rechner laufen. Er empfängt vom X-Server 'Events' wie Maus-Klicks oder Tastenanschläge. |
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| Siehe auch: linux unix Kernel GUI X-Org-Server DEC IBM Grafikkarte POSIX Debian | |||||
| GPL | |||||
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GNU General Public License. Es handelt sich hierbei um eine Lizenzvereinbarung für GNU-Software der FSF (Free Software Foundation) und anderer Programmierer, die ihre Software dieser Lizenz unterstellen. Dadurch soll die Software frei verfügbar sein, das Kopieren ist erlaubt und kann kostenlos oder gegen ein Entgelt erfolgen. Der Quellcode wird meistens offen (Free Software) mitgegeben. Die Programme unterliegen dem Copyleft, d.h. man gibt die Programme weiter unter denselben Bedingungen, wie man sie empfangen hat. Es ist also auch erlaubt, die Software zu modifizieren, in andere Programme einzubinden oder weiterzuentwickeln. Der Empfänger der modifizierten Software besitzt die gleichen Rechte wie der Programmierer selbst. Die private und kommerzielle Nutzung der Software ist ausdrücklich erlaubt. Freie Software im Sinne der Free Software Foundation meint ähnliches wie Open Source. Bei Open Source ist jedoch nicht gewährleistet, dass der Empfänger dieselben Rechte hat wie der Entwickler (Copyleft). Beispielsweise ist das Krypto-Programm PGP (Pretty Good Privacy) Open Source, darf aber nicht verändert oder weitergegeben werden. |
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| Siehe auch: GNU-Projekt GPL LGPL unix linux X-Window-System Open-Source Fedora-Core PGP GIMP | |||||
| Shell | |||||
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Die Shell ist die Benutzerschnittstelle und Benutzeroberfläche eines Programmes oder Betriebssystems. Bekannte Shells sind Solaris, X-Window für Unix oder die von DOS. DOS wie auch die Shell von UNIX war lange Zeit text- und kommandozeilenorientiert. Später wurden die benutzerfreundlicheren grafischen Benutzeroberflächen entwickelt. Dann spricht man von einer grafischen Shell. Bekanntestes Beispiel hierfür ist Windows, die grafische Erweiterung von Microsofts DOS. Bei Unix Betriebssystemen dient die Shell als Kommandozeileninterpreter und zur Bereitstellung von Kerneldiensten. Unix-Shells verfügen über Scriptsprachen und ermöglichen den interaktiven Dialog mit dem Betriebssystem. Bekannte Unix-Shells sind: Thompson Shell, Bourne Shell, C-Shell (alle Frühphase), Bourne Again Shell, Job Control Shell, Korn Shell, Almquist Shell, TENEX-C Shell oder Z-Shell u.a. Die Shell ermöglicht dem User über bestimmte Kommandos eine Ein-/Ausgabeumleitung in die angehängten Dateien des Systems sowie über die Pipes eine Kommunikation zwischen den Prozessen. |
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| Siehe auch: X-Window-System Solaris windows MS-DOS unix linux | |||||