Blu-Ray-Disc
Sony Blu-Ray-Disc Player  mit integrierter Netzwerkschnittstelle Sony Blu-Ray-Disc Player  mit integrierter Netzwerkschnittstelle
Die Blu-Ray Disc ist ein Nachfolger der DVD, vor allem für Privatkunden. Für die höheren Ansprüche gewerblicher Anwender existieren die  Varianten Professional Disc for Data (PDD) und Professional Disc for Broadcast (PDB).  Die Blu-Ray Group umfasst Matsushita, Pioneer, Philips, Sony, Thomson, LG Electronics, Hitachi, Sharp, Samsung und neuerdings noch Dell und HP. Ein Blu-Ray Disc Gerät arbeitet wie bei der HD-DVD mit einem blauen Laser mit 405 nm Wellenlänge.  Die Speicherkapazität beträgt 25 GB in der einlagigen Version und 50 GB in der zweilagigen Version. Einige Quellen gehen von einer als Bruttokapazität für den Anwender nutzbaren Grösse von 23,3 GB oder 20 GB aus.  Formate sind BD-ROM, BD-R (einmal beschreibbar) und BD-RW (wiederbeschreibbar). Die Datentransferrate beträgt 36 MBit/s bei einfacher Geschwindigkeit und 72 MBit/s bei doppelter Geschwindigkeit.  Ein wichtiger Bestandteil ist ein Kopierschutz in Form einer eindeutigen Identifikationsnummer. Dieser Kopierschutz ist auch problematisch. Die Blu-Ray Disc eignet sich besonders für HDTV.  Die wiederbeschreibbare Blu-Ray Disc basiert auf der Phase-Change-Technologie. Wie die HD-DVD ist die Blu-Ray Disc abwärtskompatibel zur DVD. Es kann davon ausgegangen werden, dass entsprechende Brenner auch DVDs und CDs brennen bzw. abspielen können.  Die Playstation 3 unterstützt das Blu-Ray Format. Abzuwarten bleibt, ob Kombigeräte günstig zu erwerben sind, die beide Formate beherrschen: HD-DVD und Blu-Ray Disc.  Einige Filmstudios wollen in Zukunft nur noch das Blu-Ray-Format unterstützen, darunter Warner Brothers, New Line Cinema, 20th Century Fox, Lionsgate und Walt Disney. Das Filmstudio Universal hat seinen Vertrag über die  ausschliessliche Nutzung des HD-DVD Formats gekündigt und setzt in Zukunft auf beide Formate. Mit der Aufgabe des HD-DVD Geschäftes von Toshiba hat sich das Blu-Ray-Lager als neuer Standard durchgesetzt.                                       
Siehe auch:    HD-DVD   DVD   CD-ROM   PlayStation   Holographic-Versatile-Disc   CD-Brenner   PDD   

  HD-DVD

High Density-Digital Versatile Disc, ehemals Advanced Optical Disc, AOD. Die HD-DVD ist neben der Blu Ray Disc einer der Nachfolger der DVD. Die HD-DVD wird entwickelt durch das Advanced Optical Disc-Konsortium (AOD),  dem u.a. NEC, Toshiba, IBM und Time Warner angehören. Wie die Blu-Ray Disc basiert die HD-DVD auf einem blauen Laser mit 405 Nanometer Wellenlänge. Die Dicke der Trägerschicht ist mit 0,6 mm identisch mit der der DVD.  Die numerische Apertur beläuft sich dagegen lediglich auf 0,7. Dieser Wert beträgt bei der Blu Ray Disc 0,85. Die HD-DVD besitzt eine Speicherkapazität pro Seite und Layer (Schicht) von 15 GB bei der ROM Version und 20 GB  bei der wiederbeschreibbaren Version. Bisherige Prototypen schreiben auf einlagige Medien 20 GB Daten, und auf zweilagige Medien rund 30 GB. Zu dem HD-DVD Konsortium hinzugetreten sind Microsoft und Intel. Gates kritisierte bei der Blu  Ray Disc das Kopierschutzsystem. Toshiba hat 3-lagige HD-DVDs (Triple-Layer HD-DVD, mit 15 GB je Layer) mit einer Speicherkapazität von 45 GB angekündigt. Für die XBox 360 wird es ein zukaufbares HD-DVD Laufwerk geben.  Das Filmstudio Warner Brothers sowie weitere Hollywood Filmstudios (darunter 20th Century Fox, Lionsgate oder New Line Cinema) wollen in Zukunft nur noch das Blu-Ray-Format unterstützen. Das Filmstudio Universal hat seinen Vertrag über  die ausschliessliche Nutzung des HD-DVD Formates gekündigt und setzt in Zukunft auf beide Formate.  Mit der Aufgabe des HD-DVD Geschäftes von Toshiba hat sich das Blu-Ray-Lager als neuer Standard durchgesetzt und es wurde Ende des HD-DVD Standards eingeleutet.                                           
Siehe auch:    Blu-Ray-Disc   DVD   Holographic-Versatile-Disc   CD-ROM   Windows-Vista