Netzwerk

Ein Netzwerk ist ein Verbund von zwei oder mehreren miteinander vernetzten Computern oder Peripheriegeräten, die Daten miteinander austauschen.  Die Geräte sind idealerweise mit einer Netzwerkkarte bestückt. Die Verbindung erfolgt über Netzwerkkabel. Ein grosser  Vorteil von Netzwerken ist die gemeinsame Nutzung von Ressourcen. So können z. B. Drucker, Faxgeräte oder Scanner an einem zentralen Platz im Betrieb, z. B. in einem Intranet aufgestellt werden. Mehrere Netzwerkteilnehmer teilen sich diese  Peripheriegeräte. Je nach Art des Netzwerkes unterscheidet man zwischen Peer-to-Peer oder Client-Server-Netzwerken. In einem Peer-to-Peer Netz kann jeder angeschlossene Rechner (gleichberechtigt) sowohl Ressourcen nutzen wie auch anbieten.  Benutzer-Profile und Freigaben müssen auf jedem Rechner im Peer-to-Peer Netz angelegt werden, damit die User auf diesem Rechner auch Zugriff haben. Bei einem Client-Server-Netzwerk ist ein Server der zentrale Punkt für die Netzwerkverwaltung.  Benutzer-Profile, Ressourcen und Client-PCs können auf einfache Weise zentral hinzugefügt, entfernt und verwaltet werden. Natürlich können sich mehrere Server in einem Netzwerk die Aufgaben teilen oder sie sind von vorne herein für unterschiedliche  Aufgaben eingerichtet (DNS-, DHCP-, FTP- und Einwahl-Server, Druckserver und Domänencontroller). Des Weiteren kann man die Architektur eines Netzwerkes in die wichtigsten Varianten Token-Ring und Ethernet aufteilen: Die gebräuchlichsten Protokollfamilien  sind: NetBIOS oder NetBEUI, IPX/SPX und nicht zuletzt das bedeutendste Protokoll: TCP/IP, welches das Basisprotokoll für das Internet ist. Je nach der Art der räumlichen Ausdehnung unterteilt man die Netzstruktur in LAN, MAN, WAN oder GAN.                                           
Siehe auch:    Client-Server   Netzwerkkarte   Peer-to-Peer   Subnetmaske   TCP-IP   NetBEUI   NetBIOS   Ethernet   Wer-kennt-wen   IPX-SPX

  Computergestützter-Börsenhandel

Computerhandel ist eine Form des Börsenhandels bei der die Börsengeschäfte mit Computernetzwerken durchgeführt werden.  Während bei dem Präsenz- oder Parketthandel der Kursmakler über Kauf- oder Verkaufsaufträge entscheidet, ist bei dem Computerhandel  (z. B. XETRA) ein Zentralrechner mit der Vermittlung von Börsengeschäften betraut. XETRA ist das Handelssystem der Deutsche Börse AG für den Kassamarkt.

Algo-Trading 
Unter Algo-Trading versteht man die Platzierung sehr vieler Handelskontrakte (Kauf- oder Verkaufsorder, auch Derivate) in extrem kurzer Zeit (Millisekunden) durch computergestützte Handelssysteme. Diese basieren ihre Entscheidungen  auf algorithmisch-mathematische und finanztheoretische Modelle. Algo Trading (Algorithmic Trading oder Flash Trading, High Frequency Trading) wird von vielen Sorten institutioneller Anleger und Fonds verwendet aber auch von Brokern, also sowohl auf  der Kauf- als auch auf der Verkaufsseite. Es werden verschiedene Strategien verfolgt wie Arbitragevorteile, Market Timing und Market Making. Manchmal genügt der Vorteil von nur wenigen Cent Profit, der jedoch durch die Handelsvolumina  zu beachtlichen Gewinnen führen kann (Flash Orders). Durch den zugrundeliegenden Handels-Algorithmus werden die Parameter anhand von Aufsplittung der Orders und des Timing der Orders bestimmt.  Inputparameter für die Handelsalgorithmen sind sowohl historische Marktdaten als auch aggregierte Real-Time Kurse. Basierend auf einer ausgeklügelten Handelsstrategie werden die Orders auf verschiedene Märkte verteilt.     

Gefahren des Computerhandels an der Börse
Durch unkontrollierten Computerhandel kann es zu Börsenabstürzen kommen wie im Oktober 1987,  als aufgrund negativer externer makroökonomischer Faktoren und unkontrollierten Leerverkäufen die Kurse zu purzeln begannen,  da die großen Institutionellen Anleger und Investoren bzw. Investmentbanken computergestützte Handelsprogramme hatten laufen lassen, welche  ab dem Unterschreiten eines bestimmten Kursniveaus in einem Indize oder einer Aktie automatisch Verkäufe triggerten. Außerdem war damals das Wissen noch nicht so verbreitet, in solch einer Situation in den Kursen einfach zu bleiben,  die Verluste nicht zu realisieren um auf Erholung zu  warten, welche sehr wahrscheinlich nach historischen Erfahrungen einsetzen wird. 1929 während der großen Depression gab es noch keinen Computerhandel, jedoch Leerverkäufe, welche einige "Kredite" platzen ließen.                           
Siehe auch:    Computerunterstützte-Datenanalyse   Computergestützte-Simulationsmodelle   Juniper-Networks   IBM   Hewlett-Packard   DEC   Supercomputer   Grossrechner