eBusiness

eBusiness umfasst eCommerce, Online Banking, eProcurement, Supply Chain Management und Customer Relationship Management.  Im eBusiness wird versucht, verschiedene Aspekte elektronischer Abwicklungsverfahren über die Wertschöpfungskette zu erfassen, zu steuern und verwalten und auszuwerten.  Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem elektronischen Handel und dem elektronischen Zahlungsverkehr zu. Diese wachsen immer mehr zusammen. Auch wird versucht, die technische Integration eines Unternehmens  über entsprechende Softwarelösungen zu erreichen.  Insbesondere eingesetzt werden dabei: PPS-Systeme, Informations- und Kommunikationsysteme, Enterprise Ressource Planning (ERP), Dokumentenmanagementsysteme (DMS), Workflow-Management-Systeme (WMS),  Digital-Office-Systeme (DOS), Groupware-Systeme, Portale und Enterprise-Content-Management-Systeme (ECM-Systems).                                               
Siehe auch:    ERP   Dokumentenmanagementsystem   HBCI   Transaktionsnummer   


  Es wurden weitere Begriffe gefunden:


  AdServer

AdServer dienen der Steuerung von Werbeeinblendungen und Werbebannern im Internet. Diese kennt der Otto Normalverbraucher  meist aus dem Online Shopping. Banner sind meist als dicke animierte Leiste auf der rechten oder oberen Seite einer Homepage platziert.  Meist werden über ein Werbebanner unterschiedliche Aktionen angeboten. Der Banner ist mit der Homepage des Anbieters verlinkt, so dass man durch einen Klick auf das Banner direkt zum jeweiligen Shop kommt.  Als AdServer bezeichnet man sowohl die Software, welche die Werbebannerverwaltung- und steuerung übernimmt, als auch den  physichen Server selber, auf dem die AdServer Software läuft.  AdServer funktionieren so, dass sie den Content einer Internetseite abgleichen anhand von identifizierten Keywords und die entsprechend passenden Werbeeinblendungen auswählen. Dazu muss der Webmaster einer Website einen kleinen JavaScript  Code (TAG) auf der Seite an der Stelle hinterlegen, an der die Werbung eingeblendet werden soll.  Diesen Prozess nennt man Target-Optimierung. Beim Erzeugen einer Webseite im Client- Browser wird ein Adrequest an den AdServer vorgenommen, der daraufhin die der Zielgruppe am nächsten kommende Werbung auswählt. 

Erfolgsmessung durch AdServer
AdServer dienen nicht nur der Keyword gesteuerten Werbeinblendung sondern auch der Erfolgsmessung dieser Massnahmen: anhand konkreter Werte wird ein Feedback an den Advertiser gegeben:  Adimpressions: wie oft wurde ein Werbebanner eingeblendet? AdClicks: wie oft wurde auf ein Werbebanner geklickt?  Wichtig ist auch die Konversionsrate als Verhältnis zu Klicks und Kauf des entsprechenden Produktes bzw. Inanspruchnahme der Dienstleistung bzw. Verhältnis der Anzahl von durchschnittlich notwendigen Einblendungen  für einen Kauf. Für den Publisher einer Webseitenwerbung sind mehr Werte wie die Click-Through-Rate oder das eCPM  (effektiver Preis pro 1000 Impressions, Effective Cost per mille) bedeutend. Publisher sind die Webmaster, welche Werbung auf ihrer Seite schalten.  Beim Klick auf einen Werbebanner wird zunächst eine Anfrage an den AdServer gesendet. Dieser protokolliert den Vorgang und leitet dann auf die entspechende Seite des Werbenden weiter.  Zur Protokollierung erhält der Publisher auch eine Publisher ID, der die Einblendungen und Klicks zugeordnet werden.  Grosse Firmen besitzen eigene AdServer (Inhouse) und betreiben diese in ihren Datenzentren wie z.B. Google, kleinere Firmen bedienen sich des Angebots von Drittanbietern.  Zur Erfolgsoptimierung werden Anzeigen gewichtet nach Klickrate und Zielgruppenerfolg. Diese Werbebanner werden dann bevorzugt eingeblendet. 

Reporting
Für Publisher gibt es Reporting Software, welche die Erfolgsmessung zusammenfasst nach Werten und in Graphen. Beispielsweise kann über Google Adsense solch ein Report nach dem Einloggen aufgerufen werden.  Zur Erfassung der Werbemittelreichweite im Internet gibt es verschiedene Interessensgruppen wie AGOF (Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung), INFOnline oder IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.). 

AdServer Anbieter 
Bekannte AdServer Anbiete sind OASIS (Open Source Ad Server) oder OpenX. Weitere AdServer Anbieter sind AdServX, Emediate AdServing Solutions, AdSpirit oder E-Planning AdServer. 

Zertifizierte Werbenetzwerke
Vermittler von Online Werbung schliessen sich häufig zu Werbenetzwerken zusammen. Diese sind i.d.R. thematisch eingegrenzt so dass der Publisher leichter wählen kann, welche er für seine Internetpräsenz zulässt. Google  bietet ein zertifiziertes Werbenetzwerk an, welches bestimmte Kriterien erfüllt (z.B. Seriosität, Legalität, Qualität, Geschwindigkeit, Sicherheit) und den Werbeerfolg steigern soll. Der Publisher kann darin bestimmte Anbieter  auswählen oder ausschliessen.

Kritik 
DoubleClick kam in die Kritik, da Langzeit-Cookies auf den Rechnern der Surfer abgelegt wurden um deren Surfverhalten auzuspähen und die Werbung entsprechend anzupassen. Google wiederum führte vor kurzem  auch Cookies ein, die mit Erlaubnis der Publisher die Werbeeinblendungen an das Surfverhalten der User anpassen soll.       
Siehe auch:    Abrechnungsverfahren-von-Online-Werbung   Sticky-Ad   Google   OASIS   Social-Media-Marketing   Google-Server   
Link: http://www2.infonline.de


  Web-Service
Web-Service Schema: Funktionsweise (SOAP, XML-RPC,  WSDL, UDDI, Serviceanbieter, Servicekonsument, Service-Broker) Web-Service Schema: Funktionsweise (SOAP, XML-RPC,  WSDL, UDDI, Serviceanbieter, Servicekonsument, Service-Broker)
Ein Web Service (Netzwerkdienst) ist für Rechner gedacht und stellt für diese im Prinzip einen ähnlichen Service zur Verfügung wie die Webseiten es für Menschen tun.  Web Services (oder Web-Dienste) sind anhand einer URI (Uniform Resource Identifier) ansteuerbar und  kommunizieren mit den Client-Rechnern (Konsumenten) über XML-basierte Dienste und Protokolle.

Service-Broker
Ein Anbieter von Web Services veröffentlicht seine  Dienste über einen Service-Broker. Dieser führt ein Verzeichnisdienst, der technisch mit UDDI (Universal Description, Discovery and Integration) realisiert ist. Der Konsument von Web Services kann in  dem bereitgestellten Verzeichnis nach passenden Web Services suchen und sie auswählen → er wird dann dynamisch mit dem jeweiligen Anbieter direkt verbunden.

UDDI, SOAP und WSDL 
UDDI arbeitet mit einer SOAP-Schnittstelle (Simple Object Access Protocol). Das Suchen von Web Services im Verzeichnisdienst erfolgt über WSDL (Web Services Description Language). WSDL ist eine Metasprache die dazu  dient, Daten und Datentypen, Funktionen sowie Austauschprotokolle eines Netzwerkdienstes zu beschreiben. Die entsprechenden Datentypen werden in einer XML-Repräsentation innerhalb einer WSDL-Datei gespeichert.  Via SOAP wird die entsprechende in WSDL geführte Funktion dann aufgerufen. Wenn der Dienst über den Anbieter mit dem Client (Konsument) verbunden wird, so geschieht dies mit SOAP oder XML-RPC (XML-Remote Procedure Call) → Methodenaufruf. 

Programmlogik und Serviceorientierte Architekturen
Das Konzept und die Programmierung bzw. Programmlogik der Web Services lehnt sich an die  Serviceorientierten Architekturen (SOA, Service Oriented Architecture) an. Die SOA streben eine maximale Wiederverwendbarkeit von Anwendungen an, indem Dienste sukzessive aufgerufen werden können, anstatt  immer jeweils die zugrunde liegenden Programme ändern zu müssen.

Beispiele
Beispiele für Web Services sind der Datenaustausch von Reisedaten zwischen Airlines und Reisebüros: die Fluggesellschaften bieten über einen  Web Service einen Dienst zum Recherchieren und Buchen von Flügen an. Die Reisebüros binden diese Informationen in Echtzeit per UDDI auf ihren Web-Präsenzen ein. Google unterhält einen Web Service  (http://code.google.com) der die gleichen Möglichkeiten bietet, wie die Benutzerschnittstelle auf der Webseite selber. Entsprechende Programme suchen über diese Schnittstelle nach Informationen im WWW und können die daraus gewonnen Daten direkt für ihre  eigenen Bedürfnisse verwenden.

Fortschritte in der EDV durch Web Services
Web Services könnten einen grösseren Fortschritt in der Datenverarbeitung bedeuten.  Die Standardisierung des XML Schemas nimmt Fortschritte an. Im Business Internet Consortium (BIC) sind Unternehmen zusammengeschlossen, die  E-Business Standards fördern wollen (u.a. Microsoft, Intel, Sun Microsystems, Computer Associates, Dell, HP, Compaq, IBM, SAP, Ford, Gillette), darunter auch XML-Standards (u.a. XML-Schema, XSL, XSLT, XPath, X-Link, XML Query oder SGML und SVG).  Diese XML Standards sollen helfen, Richtlinien für B2B-Prozesse und B2B-Lösungen sowie eine Roadmap für Unternehmen, die sich diesem Anpassungsprozess unterwerfen wollen, zu erarbeiten.  Der Windows .NET-Server ist beispielsweise eine Plattform für Web Services; Visual Studio  ist geeignet um Web Services zu entwickeln. Web Services bieten Kostenvorteile, sind flexibel und umgehen das Firewall- Problem, da sie über das HTTP-Protokoll übertragen werden. Andererseits erfordern sie  Sicherheitsmassnahmen (HTTPS, SAML, XML Signature oder XML Encryption), ein anspruchsvolles Wissen, einen grossen Verwaltungsaufwand und erzeugen einen grossen Daten-Overhead (z. B. wegen der Verwendung von SOAP und WSDL).                   
Siehe auch:    WSDL   SOAP   XML   XAML   SAML   SGML   RPC   OASIS   SAP   ASP-Dot-NET

  ISP

Internet Service Provider. Der ISP stellt gegen ein Entgelt einem Anwender oder einer Firma/Netzwerk den Zugang zum Internet zur Verfügung. Die Einwahl erfolgt meist mit einem Modem, einer ISDN Verbindung oder über ADSL bzw.  SDSL oder VDSL. Auch eine Standleitung ist möglich. Die Tarife unterscheiden sich nach Volumen (Traffic) oder Zeit. Bei DSL Verbindungen wird oft eine "Flat-Rate" angeboten: für einen festen Preis kann man ununterbrochen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die  Woche surfen ohne bestimmtes Volumenlimit. Es gibt auch Tarife ohne Grundgebühr (Call by Call). 

Auf dem deutschen Markt sind vor allem T-Online, AOL, United Internet (1&1, GMX, Schlund & Partner, Web.de), Freenet AG, Arcor, Versatel,  Kabeldeutschland (Internet über TV-Kabel) oder auch städtische Anbieter wie NetCologne tätig. Schlund & Partner, die seit 1995 auf dem Markt waren, gehört seit 1998 zu 1&1 und verschwindet 2007 als Marke. Compuserve beispielsweise ist am  deutschen Markt gänzlich verschwunden. Eine weitere Konzentration ist auch weltweit zu erwarten. Abzuwarten bleibt, was die Global Player Google, Microsoft, Ebay, Amazon, AOL/Time Warner und Yahoo für eine Rolle spielen werden.  Der Internetzugang über das Stromnetz (Powerline) konnte sich u.a. wegen technischer Schwierigkeiten bisher nicht durchsetzen.                                             
Siehe auch:    Fibre-to-the-Home   ISDN   ADSL   VDSL   Google   Microsoft   Flatrate   Hosting   HSDPA   

  Transaktionsnummer

Die Transaktionsnummer oder TAN ist ein Passwort mit einmaliger Verwendung. Sie wird beim Electronic Banking oder Onlinebanking eingesetzt. Neben der PIN, der Persönlichen Identifikationsnummer, mit welcher man sich als rechtmässiger  Benutzer eines Online Kontos authentifiziert, dient die TAN dazu, jede Transaktion einzeln mit einer anderen, gültigen TAN zu authentifizieren. Berechtigte Personen erhalten dazu eine Liste von TANs. Die TAN gilt als Unterschrift (Signatur) einer  Transaktion. Gefahren sind bekannt durch Phishing Attacken, bei denen TANs unberechtigter Weise (niemand darf TANs abfragen, auch ein Kreditinstitut wird niemals einen Kunden nach einer TAN oder PIN fragen)  abgefragt werden.

iTAN, mTAN, chipTAN
Als Gegenmittel gelten indizierte TANs (iTAN), d.h., die TANs in der Liste sind nummeriert und es wird  bei einer Transktion eine bestimmte zu einer Nummer gehörige iTAN verlangt. Eine andere Methode ist die mTAN, die durch Handy (via SMS) zugeschickt wird und nur für einen begrenzten Zeitraum gültig ist für eine bestimmte Transaktion. 

Eine weitere Möglichkeit, Online Banking sicherer zu machen ist die chipTAN. Die chipTAN ist ein optisches Verfahren, dass ohne Verbindung zum Internet auskommt und deswegen als besonders sicher gilt.  Die chipTAN arbeitet mit z.B. der EC-Karte und einem Lesegerät, Mit der EC-Karte wird die TAN generiert: der TAN-Generator wird vor den Bildschirm gehalten mit einsteckender Chipkarte. Auf dem Bildschirm erscheint ein schwarz/weiss blinkender  Flickercode: dort werden die Daten zur Transaktion und zur Generierung der chipTAN erfasst. Die chipTAN ist auch nur begrenzt gültig für eine bestimmte Transaktion. 

Dem NEOGRID Redaktionsteam liegen Informationen vor, wonach es bei einer gelungenen Online Banking  Transaktion, die jedoch aus Versehen mit dem falschen Adressat bzw. der falschen Kontonummer versehen ist, keine Rückführungspflicht der Bank, im Gegensatz zu Überweisungsvorlagen, gibt.  Aus Kulanzgründen ist es jedoch möglich, dass die Bank eine freiwillige Rückbelastung vornimmt.                                     
Siehe auch:    HBCI   Phishing   Pharming   Zertifikat   Computervirus   Trojanisches-Pferd   Computer-Wurm   DNS-Server   Rootkit   Browser

  HBCI

Home Banking Computer Interface. HBCI ist ein Verschlüsselungsverfahren für Homebanking, welches die weniger sicheren PINs und TANs ablösen soll.  Das Hauptproblem bei PINs und TANs ist es, dass diese irgendwo auf der Festplatte abgespeichert werden und ausgespäht  werden können. Ein weiteres Problem ist die Möglichkeit einer Man-in-the-Middle Attacke. 

Bei HBCI wird eine Chip-Karte der Bank und ein Kartenleser verwendet. Die Verschlüsselung übernimmt die HBCI-Software. Eine weitere Verbesserung ist das iTAN-Verfahren.  Dabei werden alle TANs, die von den Banken an den Kunden ausgegeben werden, durchnummeriert. Bei einer Finanztransaktion wird eine iTAN mit einer bestimmten Nummer angefordert.  Hat ein Angreifer sich durch Phishing oder durch eine Man-in-the-Middle Attacke  eine iTAN illegal beschafft, so weiss er nicht, welche Nummer diese iTAN hat und es nützt ihm auch nichts bei allen Transaktionen, die eine andere iTAN Nummer anfordern. Die beschaffte iTAN ist für den Angreifer praktisch wertlos.  iTAN-Verfahren sollten mit einer BEN (Bestätigungsnummer) arbeiten. Noch besser als das iTAN-Verfahren, welches durch Man-in-the-Middle-Attacken angreifbar ist sind mTANs (mobile TANs), welche auf das Handy des Kunden gesendet werden.                                           
Siehe auch:    Transaktionsnummer   Computervirus-Tipp   Computervirus   Trojanisches-Pferd   Computer-Wurm   

  Werbemittel-Standards

Als Standardwerbeformen gelten Fullbanner und Pop-Ups.  Fullbanner: 468 x 60 Pixel mit max. Dateigröße von 15 Kilobyte (Image Ad) bzw. 20 KB (Flash Ad). 

Für Pop-Ups gelten Formate von 200 x 300 Pixel oder 250 x 250 Pixel 15 Kilobyte (Image Ad) bzw. 20 KB (Flash Ad) als Standard. Natürlich sind andere Formate möglich.  Für die Darstellung von Image Ads werden die Dateiformate Gif und JPEG verwendet.                                                   
Siehe auch:    Sticky-Ad   Interstitials   Skyscraper   Abrechnungsverfahren-von-Online-Werbung   AdServer   

  WSDL

Web Services Description Language. WSDL ist eine auf XML basierende Beschreibungssprache, die Web Services (Netzwerkdienste) ansteuert. WSDL ist unabhängig von der Plattform, dem Protokoll oder der Entwicklungsumgebung  und eignet sich beispielsweise zur Automatisierung von  Geschäftsprozessen. Mit WSDL werden innerhalb von Netzwerkdiensten Nachrichten ausgetauscht. Die Funktionen, Daten, Datentypen und Protokolle eines Web Services werden dargestellt.

WSDL basiert auf NASSL  (Network Accessible Service Specification Language), einer XML-basierten Sprache zur Beschreibung von Web Services von IBM, welche nicht mehr weiterentwickelt wird. 2001 hat sich IBM mit Microsoft auf WSDL verständigt. WSDL wird häufig mit  dem Netzwerkprotokoll SOAP (Simple Object Access Protocol)  und dem XML Schema zur Anwendung gebracht. Ein Client ruft einen Netzwerkdienst auf und bringt durch WSDL in Erfahrung, welche Funktionen auf dem Server verfügbar sind. Die entsprechenden Datentypen sind in der WSDL-Datei in XML-Form eingebettet.  Über SOAP wird die in WSDL verfügbare Funktion dann abgerufen.                                             
Siehe auch:    Web-Service   SOAP   XML   XAML   LDAP   SAML   OASIS   ASP-Dot-NET   SGML   

  ITIL

Die ITIL (IT Infrastructure Library) ist eine Verfahrensbibliothek die Best Practices liefert für die Implementierung und Gestaltung sowie das Management von IT-Prozessen.  Die ITIL wird immer mehr benötigt, um Outsourcing Projekte zu bewältigen oder komplexe IT-Projekte zu steuern.  Die ITIL gilt als Standard zur Umsetzung des IT-Services Management und bietet Regeln und Definitionen zum Betreiben einer IT-Infrastruktur und deren Prozesse sowie der Aufbauorganisation und der Werkzeuge. Die ITIL besteht im wesentlichen aus  mehreren Büchern die in Revison 3 vorliegen:  Offizielle ITIL-Service-Management-Einführung, Service Strategie (Service Strategy, SS), Service Entwurf (Service Design, SD),  Service Überführung (Service Transition, ST), Service Betrieb (Service Operations, SO) sowie Kontinuierliche Serviceverbesserung (Continual Service Improvement, CSI).                                               
Siehe auch:    ERP   CRM   Cloud-Computing