CMOS
CD 4007 CMOS DUAL COMPLEMENTARY PAIR 
PLUS INVERTER CD 4007 CMOS DUAL COMPLEMENTARY PAIR 
PLUS INVERTER
Complementary Metal Oxide Semiconductor. CMOS-Microchips sind integrierte Schaltkreise mit einer geringen Leistungsaufnahme. Weiterhin sind sie nicht störanfällig.  Deshalb werden sie auch als → CMOS-RAM eingesetzt.  Bei CMOS-Halbleiterbausteinen werden sowohl p-Kanal- als auch n-Kanal-MOSFETs (Metal Oxide Semiconductor Field Effect Transistor)  auf einem gemeinsamen Substrat eingesetzt. In ICs (Integrated Circuit) wird die CMOS-Technologie oft als Logikbauelement eingesetzt.                                                   
Siehe auch:    EDO-DRAM   CMOS-RAM   PMOS   NMOS   HMOS   halbleiter   High-k-Dielektrikum   Integrated-Circuit   Transistor   

  MOS

Metal-Oxide-Semiconductor. Es handelt sich hierbei um einen Metalloxid-Halbleiter. Er wird verwendet in verschiedenen Halbleiter-Schaltelementen. Bekannter Vertreter ist das CMOS, auf dem das BIOS des Mainboards gespeichert ist.                                                         
Siehe auch:    CMOS   CMOS-RAM   High-k-Dielektrikum   halbleiter   Transistor   Integrated-Circuit   

  CRT

Cathode Ray Tube = Kathodenstrahlröhre. Sowohl herkömmliche Monitore als auch Röhren-Fernseher werden mit einer CRT bzw. Braunschen Röhre betrieben (natürlich ausgenommen moderne LCD, TFT oder Plasmageräte). Die CRT ist eine Elektronenröhre welche  Elektronenstrahlen erzeugt. Durch schnelle Änderungen der Spannung und Ströme können auf einem Fluoreszens-Bildschirm Bilder sichtbar gemacht werden. Wie schon erwähnt ist die Bedeutung der Kathodenstrahlröhre am sinken, da sie zunehmend von TFT-Diplays,  LCD-Bildschirmen, LCD-TV-Geräten und Plasma-Geräten abgelöst wird.                                                     
Siehe auch:    Bildschirm   RGB   Farbtiefe   Dithering   Grafikkarte   GPU   

  Transistor
NPN-Transistor mit einem Schwellwert von 0,7 V und einem Stromverstärkungsfaktor von 200 IC/IB = 16,08 mA / 80,42 µA. NPN-Transistor mit einem Schwellwert von 0,7 V und einem Stromverstärkungsfaktor von 200 IC/IB = 16,08 mA / 80,42 µA.
Transfer Resistor (Übertragungswiderstand) von den Physikern und späteren Nobelpreisträger John Bardeen, William Shockley und Walter Brattain erfundenes Halbleiterbauelement. Grundsätzlich gleicht ein Transistor einer Elektronenröhre  mit drei Anschlüssen (Basis, Emitter und Kollektor). Der Transistor lässt sich wahlweise als Schalter, Verstärker oder Sensor benutzen. Durch das Anlegen einer Spannung kann er derart gesteuert werden,  dass entweder kein Strom fliesst, oder der Übergangswiderstand des Hauptstromkreises vermindert wird, und damit ein grösserer Strom fliesst. Mit dem Transistor konnte 1947 erstmals eine menschliche Stimme verstärkt werden.  Die Elektronenröhre wurde nach und nach abgelöst. Mit der Weiterentwicklung des Transistors wurde die Informations- und Kommunikationstechnik grundlegend revolutioniert und schliesslich der Grundstein für die Mikroprozessortechnologie gelegt.  Es gibt unipolare Transistoren: der Feldeffekttransistor (FET). FETs werden durch eine Spannung gesteuert. Die Anschlüsse heissen Gate, Drain und Source. Beim MOSFET (Metal Oxide Semiconductor Field Effect Transistor) kommt noch das  Substrat (Bulk) hinzu, ein weiterer Anschluss der mit der Source verbunden ist. Beim Bipolaren Transistor tragen Elekronen sowie Elekronenlöcher zur Funktion bei. Der auch Bipolar Junction Transistor (BJT) genannte Transistortyp hat 3 Anschlüsse  (Kollektor C, Basis B und Emitter E) und existiert in der Ausführung NPN oder PNP. Dadurch liegen immer 2 gegeneinander geschaltete PN-Übergänge vor. Weiterhin existieren Mischformen. 

Transistor Ausführungen 
Neben herkömmlichen MOSFET-Transistoren kommen organischen Feldeffekttransistoren (OFET) und Transistoren mit integrierten polymerelektronischen Schaltkreisen (IPC) demnächst auf den Markt. Diese eignen sich insbesondere für  den low-budget Bereich im Segment für niedrigpreisige Elektronik-Bauteile wie RFID-Chips. Bei All-Polymer-Feldeffekttransistoren (PFET) werden alle Schaltteile wie Gate, Drain und Source sowie die Halbleiter und  sogar das Dielektrikum aus löslichen Polymeren realisiert.  Die derzeit diskutierten Möglichkeiten reichen von Y-Transistoren (Senkung der Leckströme) über optische Transistoren mit photonischen Kristallen, Nanotransistoren (Werkstoff Graphen, Graphan) bis zu Quantencomputer oder Gencomputer.                                   
Siehe auch:    Integrated-Circuit   Leiterplatten   ALU   Chipsatz   Wafer   halbleiter   Halbleiterspeicher   SSEC   Werkstoff-Graphen   Harvard-Mark-I

  Multimeter
Klassisches Multimeter von Siemens: Multizet S Klassisches Multimeter von Siemens: Multizet S
Mit einem Multimeter (Vielfachmessgerät) können Messwerte für Gleichspannung, Wechselspannung und Widerstandsmessbereiche ermittelt werden.  Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Messgeräten in der Elektronik: Digital-Multimeter und Analog-Multimeter. 

Digital-Multimeter
Die Anzeige der Messwerte erfolgt digital mit einem LC-Display (Liquid-Crystal-Display).  Digital-Multimeter arbeiten mit einem Analog-Digital-Wandler (AD-Wandler). Hohe Genauigkeit, Erschütterungsunempfindlichkeit, Schutz gegen Überlastung und  oft mit erweiterten Funktionen: Durchgangsprüfung, Transistor-Tester, Dioden-Tester, Messwertermittlung von Kapazitäten, Induktivitäten und Frequenzen. 

Analog-Multimeter
Die Anzeige der Messwerte erfolgt elektromagnetisch, in der Regel mit einem Dreh-Spul-Zeigerinstrument.  Der Analog-Multimeter ist im Gegensatz zum Digital-Multimeter weniger präzise. Um Parallaxefehler (Ablesefehler) zu vermeiden, sind Analog-Multimeter mit einer Spiegelskala versehen.                                             
Siehe auch:    LCD-Monitor   Transistor   

  Computer-Lautsprecher
Schema für Computer-Lautsprecher: Ein niederfrequenter Wechselstrom fliesst durch eine schwingungsfähige Spule. Diese überträgt ihre Kraft an die Membran. Die Membran bewegt sich im Takt der Sprache oder Musik. Schema für Computer-Lautsprecher: Ein niederfrequenter Wechselstrom fliesst durch eine schwingungsfähige Spule. Diese überträgt ihre Kraft an die Membran. Die Membran bewegt sich im Takt der Sprache oder Musik.
Heutige Personal Computer verfügen über teilweise hochwertige Soundkarten an die Computer-Lautsprecher  und Boxen zur Soundwiedergabe angeschlossen werden können.  Dabei unterscheidet man zwischen 2.0 Systemen, 2.1 Systemen und 5.1 Systemen. 2.0 Systeme sind typische Stereolautsprecher, 2.1 Systeme verfügen über eine zusätzliche Bassbox und 5.1 Systeme bestehen aus 5 Lautsprechern und  einer Bassbox. 4 von diesen Lautsprechern werden im Carré um den Zuhörer herum aufgestellt, der Fünfte in der Mitte, der Basslautsprecher kann an verschiedenen Orten stehen.  Bei 2.0- und 2.1-Systemen genügt eine Soundkarte mit einem analogen Ausgang, bei 5.1 Systemen sollten 3 analoge Ausgänge verfügbar sein. 

Aufbau eines Lautsprechers
Ein Lautsprecher besteht i.d.R. aus  einer Lautsprechermembran und einer Staubschutzkappe, der äußeren Zentrierung (Sicke), Dichtungsring, Chassiskorb, Anschlussklemmen, einem Zuleitungskabel für die Schwingspule, einer innere Zentrierung,  einem Kurzschlussring, die Polplatte mit Polkern (zur Leitung des Magnetfeldes zur Schwingspule), eine Polplatte als Gegenpol zum Polkern, ein Magnet, eine Ventilationsöffnung, eine Schwingspule, ein Schwingspulenträger und  Befestigungsschrauben.                                         
Siehe auch:    Soundkarte   CODEC   AUDIENCE   

  Adaptive-Active-Filtering

Adaptive Active Filtering wird z.B. bei dem Problem der Digitalsignalverzerrung (Intersymbol Interferenz) bei SCSI Ultra-320 angewendet.  Ultra-320 SCSI bietet eine Transferrate von 320 MB/s ist für Enterprise Server Applications ausgelegt. Ultra-320 SCSI basiert auf dem parallel SCSI Interface das von dem T10 Technical Commitee und der SCSI Trade Association (STA)  standardisiert und gepflegt wird.  Dieser Standard soll die Leistungsfähigkeit und Übertragungssicherheit der parallelen SCSI-Schnittstelle sicherstellen. Er ist von der ANSI im SPI-4 (SCSI Parallel Interface 4) dokumentiert.  Der Vorteil der SCSI-Schnittstelle gegenüber der ATA-Schnittstelle liegt auch in der Option, mehrere SCSI-Einheiten über einen Systembus anzusteuern und dabei die Signalintegrität und eine hohe Datensicherheit zu gewährleisten.  Wenn mehrere SCSI-Einheiten zum Einsatz kommen, ist der SPI-4-Standard so ausgelegt, das die Lastverteilung über mehrere Platten erfolgt wobei die produzierte Datenlast auf einen SCSI-Bus aggregiert werden kann.  Dadurch kann eine hervorragende Datenübertragungsleistung für Enterprise Server Systeme und RAID-Anwendungen erzielt werden.

Intersymbol-Interferenz 
Die Kommunikation zwischen den SCSI-Einheiten wird durch ein Kabel-Interconnect System gewährleistet. Damit verbunden sind Probleme die entstehen durch Verzerrungen oder Wechselwirkungen bei der Übertragung  der digital kodierten Signale (Intersymbol Interferenz (ISI), Symbolübersprechen), insbesondere bei nicht aufeinanderfolgenden Übertragungen, die es  erschweren, einen guten Signal-zu-Geräusch Wert (Signal-to-Noise Ratio) zu erzielen und damit die Datenübertragung stören. Insbesondere bei hohen Datentransferraten über lange Kabel schlägt der ISI-Effekt zu Buche und erschwert eine einfache  Ermittlung der Spannungsstärke, welche notwendig ist um die Daten aus dem übertragenen Signal zu extrahieren.

Adaptive Active Filtering 
Bei Ultra-320 SCSI kann dieses Problem mit einer Signalfilterungstechnik, dem Adaptive Active Filtering gelöst werden. AAF ist ein Closed-Loop Signalfilterverfahren, bei dem die dem Signal zugeordnete  Grundfrequenz beim Empfänger verstärkt wird und Störgeräusche sowie andere unerwünschte Komponenten herausgefiltert werden.  Adaptive Active Filtering, auch 'Reciever Equalization with Filtering' (Empfänger Entzerrung mit Filtern) genannt ist dem weiteren möglichen Verfahren zur Behebung des ISI-Effekt, Transmitter Pre-Compensation, überlegen.  Das Transmitter Pre-Compensation Verfahren ist statisch und nicht in der Lage, sich auf ändernde Bedingungen anzupassen, z.B. das Hinzufügen von SCSI-Einheiten.                             
Siehe auch:    SCSI-Standard   SCSI   SCSI-Geschichte   Alan-Shugart   ATA   

  Amateurfunk

Der Amateurfunk fand seine Anfänge im Jahr 1901 als der Italiener Guglielmo Marchese Marconi die erste transatlantische Funkverbindung zwischen Europa und Amerika herstellte  Seit dem hat der Amateurfunk viele ambitionierte Anhänger gefunden. Im Unterschied zu 'freien' Funkanwendung, wie zum Beispiel Private Mobile Radio (PMR-Funk)  und Citizens Band Radio (CB-Funk), welche ohne Prüfung genutzt werden dürfen, unterliegt der  Amateurfunkdienst mehr oder weniger strengen Reglements der Länder. Für Funkamateure sind bestimmte Frequenzbereiche vorgesehen.  Auf Internationaler Ebene teilt die 'International Telecommunication Union' (ITU) den Funkdienste die Bänder  (Frequenzbereiche) zu. In Deutschland müssen Amateurfunker eine Prüfung bestehen und bekommen dann ein festes internationales Rufzeichen. 
siehe: Deutscher Amateur-Radio-Club e. V.: http://www.darc.de/                                             
Siehe auch:    ITU   


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