ActiveX

Softwaretechnologie von Microsoft basierend auf der COM-Architektur. Es handelt sich um Module, die für den beschleunigten Ablauf von Programmen zuständig sind. Diese Module sind sowohl für die lokale Ausführung auf dem PC als auch für auf dem Internet  basierende Anwendungen einsetzbar. ActiveX Komponenten nutzen meist den Internet Explorer für die Darstellung von Informationen. Die ActiveX Data Objects (ADO) bilden eine auf ActiveX basierende Schnittstelle für den Datenbankzugriff. ADO kann auch  für den Zugriff auf EXCEL-Sheets bzw. CSV-Dateien verwendet werden.                                                     
Siehe auch:    Component-Object-Model   Microsoft   Browser   ADO   

  Alphadaten

In Datenfeldern, die Alphadaten sind, dürfen nur alphanumerische Zeichen vorkommen.                                                         
Siehe auch:    ASCII-Zeichensatz   EBCDIC   Zahlensysteme   

  Application-Generator

Mit Hilfe eines Anwendungsgenerators kann sich der Entwickler auf die Funktionsbeschreibung einer Anwendung konzentrieren. Der Anwendungsgenerator generiert aus dieser Funktionsbeschreibung den Quellcode.                                                         

  Assembler

Assembler ist eine maschinenorientierte Programmiersprache und dem  reinen Maschinencode nahe verwandt. Als Befehlskürzel werden Mnemonics verwendet. Oft wird auch im hexadezimalen Bereich gearbeitet. Zur Adressierung werden symbolische Adressen (Mnemonics) benutzt.                                                       
Siehe auch:    Hexadezimal   Mnemonische-Adresse   Register   ALU   CPU   SSE   SIMD   

  Framework

Framework (engl. für Rahmenwerk). In der Softwareentwicklung gibt ein Framework eine wiederverwendbare Architektur vor. Dies können vordefinierte Funktionen sein, auf die man immer zurückgreifen kann.  Dadurch spart man Entwicklungszeit.                                                       
Siehe auch:    Fat-Client   CASE   software   Modul   Objektorientierte-Programmierung   

  Quelldatei

1. Als Quelldatei bezeichnet man bei einem Kopiervorgang das Original, das dupliziert werden soll.
2. In einer Quelldatei ist der Quellcode (Source-Code, Programmcode) in Textform enthalten.  Abhängig von der Programmiersprache wird der Quellcode durch  einen Compiler in Maschinencode oder Assembler übersetzt, um das Programm auf dem Computer lauffähig zu machen. Oder es wird Zeile für Zeile von einem Interpreter übersetzt und ist damit direkt per Laufzeit ausführbar.                                                     
Siehe auch:    Quellcode   Compiler   Interpreter   Assembler   Parser   Open-Source   

  ColdFusion

ColdFusion MX (Macromedia) ist eine java-basierte Web-Script- und Programmiersprache sowie eine Serverplattform. ColdFusion besteht aus dem ColdFusion Application Server, der ColdFusion Markup Language (CFML) sowie einer entsprechenden  Entwicklungsumgebung wie Dreamweaver MX oder Eclipse. Mit Hilfe der CFML ist es möglich, serverseitige Anwendungen zu entwickeln. ColdFusion deckt ähnliche Entwicklungsfelder ab wie JSP, ASP oder PHP und Perl. Die CFML arbeitet mit HTML ähnlichen Tags,  und kann damit Technologien wie XML, XSLT, LDAP, WSDL, MySQL, XForms, SQL-Server oder Stored-Procedures (Oracle) ansteuern.                                                     
Siehe auch:    Webserver   HTML   ASP   JSP   PHP   Perl   LDAP   MySQL   XML   WSDL

  CRON

CRON bedeuted, dass bestimmte Befehle von dem Computer zu zeitlich definierten Intervallen ausgeführt werden sollen → CRON-Jobs.                                                         
Siehe auch:    Server-Side-Includes   SHTML   Managed-Server   ISP   Confixx   Plesk   VPN   


  Es wurden weitere Begriffe gefunden:


  Objektorientierte-Programmierung
Objektorientierte Programmierung mit PHP 5 Objektorientierte Programmierung mit PHP 5
Die Objektorientierte Programmierung (OOP) ist ein moderner Ansatz der Programmierung. Dabei stehen Objekte als zentrale Organisationseinheit. Objekte besitzen Eigenschaften und Methoden. Die Methoden sind die Fähigkeiten eines Objektes  bzw. die Funktionen in Klassen. Objekte können sowohl  die Daten als auch die zur Bearbeitung dieser Daten benötigten Prozeduren beinhalten. Dies nennt man Kapselung. Objekte sind oft in Klassen organisiert die ihre Eigenschaften vererben können. Ein weiteres Prinzip das oft verwendet wird ist die  Anwendung von Konstruktoren. Konstruktoren von Klassen versorgen Objekte mit Standardwerten. Es gibt rein objektorientierte Sprachen wie Smalltalk, bei denen gilt: "Alles ist ein Objekt", also auch Datentypen wie Integer und String, sowie  objektorientierte Sprachen wie C++ und Java die auch über prozedurale Elemente verfügen. Oftmals existiert ein zu jeder Klasse gehöriges Klassenobjekt welches die Klasse zur Laufzeit repräsentiert. Dieses Klassenobjekt ist zuständig für die Erzeugung von  Objekten der Klasse und den Aufruf der korrekten Methode. Klassen können in Form von Klassenbibliotheken zusammengefasst und thematisch organisiert werden. Dadurch erhält der Programmierer fertige Organisationseinheiten, die beispielsweise den  Datenbankzugriff ermöglichen. Der objektorientierte Ansatz kommt der natürlichen Art des Denkens näher als niedriger organisierte Programmiersprachen und hat den Vorteil, daß Teile des Programmcodes leichter wieder verwertbar sind und die Pflege  vereinfacht wird. Dies ermöglicht Kosteneinsparungen bei der Entwicklung.                                           
Siehe auch:    Java   C-Plus-Plus   C-Sharp   Dot-NET   ASP-Dot-NET   Dot-NET-Framework-3-0   Managed-C-Plus-Plus   C-Plus-Plus-CLI   PHP   

  Debugging
Debugging ist möglich z.B. mit Pachika (Universität des Saarlandes, Prof. Zeller, Hasler Stiftung, ETH Zürich) Debugging ist möglich z.B. mit Pachika (Universität des Saarlandes, Prof. Zeller, Hasler Stiftung, ETH Zürich)
Beim Debugging wird eine vorhandene Software auf mögliche Fehler untersucht. Aufgrund von Tippfehlern oder typischen menschlichen Fehlern schleichen sich immer wieder Fehler ("Bugs") in den Code ein. Es gibt verschiedene Methoden des Debugging: 

Debugging-Methoden
Man kann das Programm auf Fehler überprüfen indem man es testet. Oft wird vor der Herausgabe einer Software der zukünftige User miteinbezogen.  Diese sogenannten Beta-Tester bekommen das Programm kostenlos in der Beta-Version zur Verfügung gestellt um es nach ihren Bedürfnissen anzuwenden. Im Gegenzug soll der Beta-Tester bei Fehlervorkommnissen diese Protokollieren und abschliessend darber  berichten oder eine Fehler-Kommunikation mit dem Hersteller zulassen. Grosse Hersteller wie z.B. Microsoft verfügen zu diesem Zweck über eine grosse Fehlerdatenbank.  In dieser Fehlerdantenbank werden die Fehler in einer Datenbank aufgezeichnet und nach Typ und Programmabschnitt geordnet.  Danach werden sie ausgewertet und in einem Debugging-Prozess behoben. Danach werden Fehlerbehebungskataloge aufgestellt um Fehler die nichts direkt mit Code des Herstellers zu tun haben sondern mit der Kompatibilität zu Fremdherstellern  durch Handlungsempfehlungen für den Kunden beheben zu können.  In diesem Prozess durchläuft die Software einen Debugging Prozess von der Alpha- zu Beta-Version und eventuell nachfolgenden Release Candidate Stadien.  Eine weitere Methode im Debugging Prozess ist der Einsatz einer Debugging-Software. Diese Software spürt automatisch Fehler auf. Damit diese Software im Sinne der Entwickler funktioniert, kann sie getestet werden, in dem  in einer zu überprüfenden Software absichtlich Fehler versteckt werden. An dem Prozentsatz der Fehlerbehebungsquote kann man dann erkennen, in wie fern diese Debugger-Software erfolgreich war. Bereiche die vom Debugger  untersucht werden sind insbesondere das Überprüfen der Daten wie die Strukturen einer Hochsprache und deren Quelltext sowie von Registern und einer Dateninterpretation, z. B. durch einen Call-Stack.

Call-Stack 
Ein Call-Stack ist eine dynamische Speicherstruktur die Informationen über die aktiven Subroutinen von Programmen speichert. Der Call-Stack wird auch Execution-Stack, Control-Stack, Run-Time-Stack oder Funktions-Stack genannt.  Der Call-Stack wir vor allem dafür verwendet um die Kontrolle über das Hauptprogramm zu behalten, wenn die Subroutine die Kontrolle an das Hauptprogramm zurückgibt. 

Weitere Debugger-Funktionalitäten 
Neben dem Überprüfen von Daten ist die Aufgabe einers Debuggers das Modifizieren von Speichern und die Überprüfung von Ein-/Ausgabevorgängen und den Registern der Prozessorkerne.  Beim Just-in-Time Debugging werden Debugging Prozesse zur Laufzeit des Compilierens und der Programmausführung vorgenommen. Debugger werden auch beim Reverse Engineering-Prozess eingesetzt. Bei diesem Prozess der Wiederherstellung des Quellcodes werden  Abläufe und Variablen genau untersucht.

Debugging-Werkzeuge 
Fürs Debugging werden Debugging Werkzeuge eingesetzt. Beispiele hierfür sind Software-Debugger wie Ask-Igor, gdb (GNU-Debugger), OllyDbg oder iSYSTEM (In-Circuit Debugger für Embedded Systems).  Hardware-Debugger: JTAG (Joint Test Action Group) oder der Logic-Analyzer.  Debugging ist bedeutend, dass Fehler die Software beeinträchtigen können und in bestimmten Systemen auch ernste Konsequenzen nach sich ziehen können.

Debugging-Forschung 
Im deutschsprachigen Raum ist der Forscher Prof. Andreas Zeller (Universität des Saarlandes) führend in der Debugging-Forschung (Andreas Zeller: Why Programs Fail - A Guide to Systematic Debugging). 

Pachika
Pachika (Suaheli für 'Einsetzen' oder 'Reparieren') ist ein Software-Reparatur-Set welches umfangreichen Software-Projekten hinzugefügt wird, um deren Software-Fehler zu erkennen und beseitigen.  Pachika wird aktiv, wenn ein Software-Fehler auftritt bzw. das Programm sich aufhängt. Es analysiert den Unterschied zu einem korrekten Ablauf und behebt den Fehler automatisch ohne daß ein Eingreifen eines Entwicklers notwendig ist.  In Laborversuchen konnten beispielsweise in Java-Programme mit Millionen von Programmzeilen die entsprechenden Fehler gefunden werden.  Pachika ist Teil des DFG Forschungsprojektes 'Autofix' welches auch von der schweizer Hasler Stiftung gefördert wird. Projektpartner ist die ETH Zürich.         
Siehe auch:    Unterroutine   Quellcode   Call-Stack   Grace-Hopper   Paritätsbit   
Link: http://www.whyprogramsfail.com/slides.php


  Template

Templates sind Vorlagen. Dadurch spart man Zeit und Arbeit und kann sich auf das Wesentliche konzentrieren. Sie werden verwendet beim Web-Design, bei Office-Dokumenten, bei der Softwareentwicklung (z. B. in C++, Programmgerüste die eine vom Datentyp  unabhängige Entwicklung ermöglichen und somit die generische Programmierung ermöglichen) oder bei der Webentwicklung mit Hilfe sog. Template Engines die eine Trennung von Code und Design ermöglichen. Beispiele für Template Engines sind Embperl für PERL,  Smarty für PHP, Velocity für Java, Cheetah für Python oder Contemplate für ASP. Eine Template Engine funktioniert ähnlich wie eine Serienbriefvorlage in Word: man kann eine Formatierung erstellen und diese durchgängig für das ganze Webprojekt verwenden.  Änderungen an den "Templatevariablen" wirken sich dann auf das ganze Projekt aus, auf alle Dateien, die mit dem Template erstellt wurden. Weiterhin können Entwickler und Designer gleichzeitig an dem Projekt arbeiten.                                                   
Siehe auch:    DTML   Document-Template   HTML   PHP   Perl   ASP   Java   

  Quellcode

Der Quellcode ist eine Folge von Anweisungen oder Befehle in einem Programm. Er ist in einer Programmiersprache geschrieben und kann in eine Maschinensprache mittels eines Compilers übertragen werden.  Der Compiler erstellt dann eine ausführbare Datei.  Wird der Quellcode unmittelbar übersetzt und Zeilenweise ausgeführt geschieht dies durch einen Interpreter. Die Datei-Endung des gespeicherten Quellcodes gibt meistens einen Hinweis auf die verwendete Programmiersprache.                                                     
Siehe auch:    Programm   software   Quelldatei   Compiler   Interpreter   PHP   

  JSP

Java Server Pages. JSP hat sich auf Basis von Java Servlets entwickelt. Viele Funktionen, wie etwa Sessions, sind nun integriert. Bei JSP schreibt man Java-Programmcode in die HTML Seiten. Es ist also vergleichbar mit Microsofts ASP.  JSP wurde von Sun Microsystems entwickelt und ist in der Lage, HTML- und XML-Output eines Web-Browsers dynamisch zu erzeugen, ähnlich wie bei PHP oder ASP. Die Java Server Pages werden durch einen JSP-Compiler in Java Quellcode transformiert. Die so  erzeugten Java Servlets werden durch einen Java Compiler zu Bytecode weiterverarbeitet. Ein spezieller Webserver, z. B. Apache Tomcat oder BEA WebLogic Server kann den Code (Java-Klassen) dann ausführen.                                                     
Siehe auch:    Java   Java-Servlet   ASP   Apache-Tomcat   PHP   HTML   XML   Compiler   Sun-Microsystems   Browser

  Methoden

Methoden sind Werkzeuge, Konzepte und Hilfsmittel die zur Bewältigung von organisatorischen Aufgaben in der Informationstechnologie eingesetzt werden. Beispielsweise werden Grundsatzentscheidungen über Software-Architekturen, Hardware oder  Betriebssysteme analytisch vorbereitet.                                                       
Siehe auch:    informatik   software   Objektorientierte-Programmierung   

  Migration

Von Migration wird gesprochen, wenn (beispielsweise) auf ein neueres Computersystem umgestellt wird und die Daten von einem Format ins andere überführt (migriert) werden.  Die Migration bzw. die Altdatenübernahme wird meist von speziell für diesen Fall entwickelten Programmen übernommen.                                                       
Siehe auch:    Methoden   Data-Warehouse   datenbank   

  Fork

Ein Fork ist eine Aufspaltung eines Softwareprojektes in zwei oder mehrere Folgeprojekte. Teilbereiche des Quellcodes werden dabei von den Folgeprojekten übernommen. Gründe für einen Fork sind Unstimmigkeiten unter den Entwicklern, unterschiedliche  Zielsetzungen oder unterschiedliche Meinungen über technische Aspekte. Meist behält eine Gruppe, die die Mehrzahl der ursprünglichen Projektteilnehmer und den ursprünglichen Chefentwickler stellt den Originalnamen des Projektes. Mit diesem  sind auch der Bekanntheitsgrad und das erworbene Image/Kundenvertrauen verbunden,  welches sich das oder die Nachfolgeprojekte erst erwerben müssen. Beispiele für einen Fork ist das Content Management System Joomla, welches aus Mambo hervorging, oder der  Internetbrowser Mozilla, der die Tochterprojekte Mozilla Firefox (Webbrowser für Windows, Linux und Mac OS X sowie Solaris, OS/2, AIX, FreeBSD, BeOS, Zeta u.a.) und Galeon (ein freier Webbrowser für den GNOME Desktop) hervorbrachte.                                                 
Siehe auch:    software   Programm   CMS   Quellcode   
Link: http://www.mozilla-europe.org