Apple
Apple iPhone3G (115,5 X 62,1 X 12,3 cm, 135 g) 3 Megapixel Kamera, 3,5 Apple iPhone3G (115,5 X 62,1 X 12,3 cm, 135 g) 3 Megapixel Kamera, 3,5
Die Firma Apple wurde 1976 von Steve Jobs und Stephan Wozniak gegründet. Für Apple trifft die Legendenbildung von der Gründung einer späteren Welt-Firma in einer Garage tatsächlich zu. Schon der Apple I wurde ein Erfolg und war einer der ersten  Microcomputer. Auch der Apple II verkaufte sich ab 1977 erfolgreich dank seiner offenen Architektur und dem Tabellenkalkulationsprogramm VisiCalc. Der LISA war schon mit grafischer Benutzeroberfläche und Maussteuerung ausgestattet.  Er war jedoch mit ca. 10.000 $ zu teuer, um sich erfolgreich verkaufen zu können. Der Macintosh brachte Apple wieder auf Erfolgskurs. Jobs verliess Apple nach Unstimmigkeiten, gründete NeXT-Software und stellte alsbald den NeXT PC vor. Da Apple seit 1994  den PowerPC-Chip (Performance Optimisation With Enhanced Risc - Performance Chip) verwendet,  hiessen die neuen PC von Apple ab dato PowerMac. Nachdem NeXT von Apple übernommen wurde, fungierte Jobs zunächst als Berater von Apple, später als Mitglied im Board of Directors.  1998 kam der iMac auf den Markt und 2003 der Power Mac G5, ein 64-Bit PC. Grosse Erfolge feierte Apple mit dem MP3 Player iPod und dem kostenpflichtigen Musikdownloaddienst iTunes.  Das Video Format QuickTime stammt von Apple und ist heute zusammen mit der Audiosoftware iTunes kostenlos erhältlich. Das iPhone ist eine weitere Entwicklung von Apple: eine Art SmartPhone (Kombination von Handy- und PDA-Funktionen) welches  viele Funktionen vereint: iPod, Handy, Digitalkamera und Internetzugang. Das iPhone beherrscht die Mobiltechnologien GSM mit EDGE, WLAN (802.11b/g/pre-n) und Bluetooth 2.0.                                           
Siehe auch:    Mac-OS   AppleShare   AppleTalk   Intel   PowerPC   SmartPhone   
Link: http://www.apple.de


  Intel
Intel Pentium III Coppermine 667 MHz Intel Pentium III Coppermine 667 MHz
Integrated Electronics: Intel ist einer der grössten und profitabelsten Hersteller von Microelektronik, speziell von Prozessoren.  Gegründet wurde das Unternehmen 1968 von Andrew Grove, Robert Noyce und Gordon Moore (Mooresches Gesetz). Intel war stets  ein grosser Innovator im Bereich der Mikroelektronik und in letzter Zeit vor allem bei seinen Prozessoren, von den x86ern über die Pentium Familie, den Core 2 Duo bis zu Core-i5 oder Core-i7 Prozessoren. Konkurrenten sind AMD, IBM, VIA, ARM oder SUN. 

Kurzer geschichtlicher Abriss der Intel Prozessor Architekturen:
1971 Intel 4004 mit 4-Bit-breitem externen Datenbus, 640 Byte, 60000 Befehlen/sec., Core Takt 108 KHz 

1972 Intel 8008 mit 8-Bit-breitem externen Datenbus, 1 KByte Speicher, 100000 Befehlen/sec., Core Takt 200 KHz

1974 Intel 8080 mit 8-Bit-breitem externen Datenbus, 64 KByte Speicher, 290000 Befehlen/sec 

1976 AMD und Intel unterzeichnen ein Lizenzabkommen, das AMD erlaubte bestimmte Patente von Intel für die eigene Produktion zu verwenden. Damit war es AMD schliesslich möglich, mit dem 8080A in die Prozessorproduktion einzusteigen. 

1978 Intel 8086 mit 16-Bit-breitem externen Datenbus, 1 MByte Speicher, 800000 Befehlen/sec., Core-Takt 4.77 - 10 MHz

1979 Intel 8088 mit 8-Bit-breitem externen Datenbus, 16-Bit-breitem internen Datenbus, Core-Takt 4.77 - 10 MHz 

1985 Intel 80286 mit 16-Bit-breitem externen Datenbus, 16 MByte Speicher, 1.6 Mio. Befehlen/s., Core-Takt 6 - 12 MHz 

1988 Intel 80386SX mit 16-Bit-breitem externen Datenbus, 32-Bit-breitem internen Datenbus, 4 Gigabyte Speicher, 4 Mio. Befehlen/s., Core-Takt 16 - 33 MHz

1989 Intel 80486DX mit 32-Bit-breitem externen Datenbus, Core-Takt 25 - 50 MHz 

1991 Intel 80486SX mit 32-Bit-breitem externen Datenbus Core Takt 16 - 33 MHz

1992 Intel entwickelte "Peripheral Component Interconnect" (PCI), ein Standard für Hochgeschwindigkeits -Bussysteme in Personal Computern 

1992 Intel 80486DX2 mit 32-Bit-breitem externen Datenbus Core Takt 33 - 80 MHz

1994 Intel 80486DX4 mit 32-Bit-breitem externen Datenbus, Core-Takt 75 - 100 MHz 

1995 Pentium Pro (P6) mit 64-Bit-breitem externen Datenbus, Core-Takt 150/166/180/20

1997 Pentium II (Klamath) mit 64-Bit-breitem externen Datenbus, Core-Takt 200/233/266/300/333/400/450 

2000 Der Pentium 4 Prozessor (Codename: Willamette) wird von Intel eingeführt. Er verfügt über die NetBurst Architektur und 42 Millionen Transistoren

2005 Intel bringt Desktop-CPUs mit Vanderpooltechnologie auf den Markt.  Die ersten Dual Core Prozessoren (Pentium D (Smithfield, 2006: Presler) und XEON (Dempsey, Woodcrest) kommen auf den Markt

2006 Intel stellt den Prozessor Core 2 Duo (Conroe/Desktop, Merom/Mobil) vor. 

2008

45 Nanometer Technologie: Penryn und Nehalem
Der Penryn, der auf 45 Nanometer-Technologie gefertigt wird, erscheint: um Leckströme zu verhindern wird als High-k-Dielektrikum  erstmals das Element Hafnium eingesetzt. Das Gate wird nicht mehr aus Polysilicium sein, sondern aus einem noch nicht bekanntgegebenen Metall (High-K-Material). Beim Penryn wird SSE 4.1 mit der 'Super Shuffle Engine' eingeführt. Die Super Shuffle Engine  unterstützt den Verarbeitungsprozess beim Formatieren von Daten bei SSE-Befehlen (z.B. Packing/Unpacking, Shifts). Da Super Shuffle mit 128-Bit Operationen in einem Taktzyklus arbeitet, können die SSE-Schiebebefehle doppelt so schnell ausgeführt werden.  Der Penryn ist auch stromsparender und leistungsfähiger als der Conroe. Der L2-Cache wurde vergrössert und verfügt über 4 bzw. 6 MB.  Der Nachfolger des Penryn, der Nehalem, hat bis zu 8 Kerne und die erste dynamisch skalierbare Mikroarchitektur: er ist so konzipiert, dass man spezialisierte Chips, z. B. für Notebooks oder  Server-Varianten ohne grossen Aufwand nach Bedarf kombinieren kann. Die Kerne haben direkte Verbindungen untereinander, so dass sie nicht umständlich über ein Bussystem Daten  austauschen.

Kein FSB, QuickPath Interconnect
Es gibt keinen Front Side Bus mehr. Um den Prozessorkern mit dem Chipsatz zu verbinden wird eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung (QuickPath Interconnect) eingesetzt.  Der Nehalem ist mit einem seriellen Protokoll CSI (Common System Interface) ausgestattet. Der Arbeitsspeicher wird über einen integrierten Speichercontroller angebunden. Dadurch verringern sich die Latenzzeiten. Der  Datendurchsatz wird durch das neue Punkt-zu-Punkt-Konzept verbessert, da es keinen FSB als Engpass mehr gibt. Es werden jedoch neue Sockel erforderlich.


Der Pentium 4 und die Folgen

Der Intel Pentium 4 mit der NetBurst Architektur stellte  im Jahr 2000 einen neuen Standard dar. Doch Intel hatte den Stromverbrauch unterschätzt. Die Entwicklung des Pentium 4 mit 4 GHz wurde 2005 abgesagt.

XEON, VLIW
Intel fertigt auch Server- und Workstation CPUs: den XEON und den 64-Bit VLIW Itanium. 

Dual Core mit Pentium D und Core 2 Duo Konzept
Der Nachfolger des Pentium 4, der Pentium D, hatte erstmals 2 Kerne. Seit Juli 2006 ist der Core 2 Duo auf  dem Markt. Dieser schlägt den AMD 64 X2. Der Core 2 Duo wurde aus den Mobilprozessoren entwickelt; er verbraucht weniger Strom bei mehr Leistung. Er ist ein "Spaghetti-Code-Optimierer": die Assembler Befehle werden nicht linear abgearbeitet, sondern  die Befehle ("Macro-Ops") werden in kleinere Einheiten ("Micro-Ops") übersetzt, welche in einer anderen Reihenfolge abgearbeitet werden. Diese Reihenfolge wird optimiert nach spekulativen Kriterien. Stellt sich die Vorausberechnung als falsch  heraus, wird neu gerechnet. Der Core 2 Duo kann 4 dieser Assembler Befehle gleichzeitig verarbeiten: vierfach Skalar, im Gegensatz zum Pentium 4 der dreifach Skalar ausgelegt ist. Die Pipeline wurde von 31 auf 14 Stufen verkürzt.  Die lange Pipeline war beim Pentium 4 dafür verantwortlich, dass die erhöhte Taktzahl kaum Leistungsgewinn erbrachte. Weitere Neuerungen sind Micro-Ops-Fusion, Macro-Ops-FusionBusbreite des Rechenwerkes: 128 Bit. In Zukunft werden die Prozessoren 8-40 Kerne oder mehr haben.

2008-2011

Es erscheinen die Core-i-Prozessoren, die Plattformen Pine Trail und Cedar Trail (Atom Prozessoren) und die Sandy Bridge Plattform.

Siehe auch:    NetBurst   Front-Side-Bus   QuickPath-Interconnect   Pentium-4   Dual-Core   Core-2-Duo   Intel-Nehalem-Prozessor   Intel-Atom-Prozessor   Intel-Sandy-Bridge   Intel-Ivy-Bridge

  ITU

International Telecommunication Union. Die ITU ist die einzige Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Ihr Sitz ist in Genf.  Die ITU ist eine Teilorganisation der UNO mit derzeit 190 Mitgliedsländern. Ihre Ziele sind die Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen.  In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen.  Grundlage der ITU ist der Internationale Fernmeldevertrag, der Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt.                                                   
Siehe auch:    OSI   ISO   

  Microsoft

Microsoft Corp. Redmond, Wa. (USA) wurde 1975 von Bill Gates und Paul Allen gegründet. Unter deren Federführung wurde MS-DOS entwickelt, welches zum weitverbreitesten Betriebssystem für PC wurde. Nachfolger von MS-DOS sind Windows 3.x,  Windows 9x und ME. Windows NT, Windows 2000 (NT 5.0), Windows Server 2003 (NT 5.2), Windows XP (NT 5.1) und Windows Vista (NT 6.0), basierend auf dem NT-Kernel. Neben Windows werden die Office Produkte für Büroanwendungen entwickelt und vertrieben.  Auch im Handheldbereich ist man mit Windows CE aktiv. Weitere Microsoft Produkte sind Money, Publisher, MS-Project, Windows Media Player, DirectX und Frontpage. Im Hardwarebereich werden die X-Box, Keyboards, Mäuse etc. vertrieben. 

Internet, MSN und .NET-Strategie 
Auch eine Suchmaschine fürs Internet (MSN.com (MicroSoft Network), heute auch: live.com) und die Active X Technologie wurde entwickelt. Microsoft wurde im Kartellverfahren wegen seiner Quasi-Monopolstellung  nicht zerschlagen. Mit der .NET Strategie änderte sich das Entwicklungs- und Vertriebsparadigma. Microsoft kaufte sich beim Sender NBC ein und veröffentlicht ein eigenes (Internet-)Magazin. Auch der dänische Softwarehersteller und SAP-Konkurrent 

Übernahmen, ERP-Software und CEO 
Navision wurde 2002 für 1,5 Mrd Dollar übernommen und damit der Markt für ERP-Systeme im Segment der KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) anvisiert. Die ERP-Software Microsoft Dynamics NAV ist im Bereich Microsoft  Business Solutions eingeordnet. Im Jahr 2004 verfügte Microsoft über eine Kriegskasse von über 50 Milliarden US- Dollar. Bill Gates hat sich 2008 ganz aus dem aktiven Tagesgeschäft zurück gezogen. CEO ist Steve Ballmer, Chief Software Architect ist Ray  Ozzie. 

Kartellverfahren, Trennung von Betriebssystem Windows und Internet Explorer, Windows Media Player 
Noch offen ist ein Kartellverfahren in Europa. Microsoft muss eine Windows Version ohne Windows Media Player auf den Markt bringen. Ausserdem soll der Internet Explorer vom Windows Betriebssystem getrennt werden, bzw, soll eine  Windows Version erhältlich sein bei der der MS Internet Explorer nicht vorinstalliert ist, und der Anwender einen anderen Standard-Browser wählen kann.  Auch unklar ist noch, inwiefern Microsoft den Quellcode seiner Windows Betriebssysteme offen legen muss. 

Fusionspläne
Google wird ein immer grösserer Konkurrent von Microsoft.  So sind Fusionspläne unter den grössten Internet Konzernen wie AOL (Time Warner), Ebay, Yahoo, Google, Amazon und Microsoft immer im Gespräch. Die Übernahme von Yahoo durch Microsoft ist gescheitert. Microsoft will sich jedoch das Suchmaschinengeschäft  von Yahoo bzw. die Yahoo-Technologie einverleiben.

Neue Windows-Versionen
Das neueste Betriebssystem Windows Vista wurde von der Fachwelt  zwiespältig aufgenommen. So fehlen (vermutlich aus Kompatibilitätsgründen) wichtige Neuerungen wie der BIOS-Nachfolger EFI oder das neue Filesystem WinFS.  Nachfolger von Windows Vista ist Windows 7, daß auch "schlanker" ausfällt und eine wesentlich kürzere Entwicklungszeit hatte.  Windows 8 ist bereits in der Entwicklungsphase und man kann aus den Stellenauschreibungen entnehmen, wo die Reise hingeht: Windows 8 wird 2012 erscheinen und einen neuen Kernel beherbergen. Weitere Eigenschaften werden sein:  Clusterunterstützung und die Möglichkeit zur One-Way-Replikation sowie einen verbesserten Dateizugriff. Steven Sinofsky hat als Präsident der Windows-Abteilung die Entwicklungsleitung.                 
Siehe auch:    Bill-Gates   DOS   Dot-NET   CLR   WinFS   Duet   Windows-Vista   Windows-Presentation-Foundation   NGSCB   Windows-Communication-Foundation

  Open-Systems-Interconnection

Die Open Systems Interconnection (OSI) wurde im Jahr 1977 gegründet. Sie ist eine Arbeitsgruppe der ISO (Internationale Organisation für Normung, griechisch 'isos' was im Deutschen 'gleich' bedeutet)  und hat sich zur Aufgabe gesetzt, allgemeine Normen für offene Systeme zu schaffen. Auf die OSI geht auch das OSI-Schichtenmodell (ISO-Referenzmodell, Netzwerkschichtenmodell) zurück.                                                       
Siehe auch:    OSI-Schichtenmodell   IPv6   TCP-IP   UDP   Ethernet   Token-Ring   Open-Source-Initiative   

  Sun-Microsystems

Gründungsphase von SUN
Stanford University Network. Sun Microsystems ist ein US-Amerikanischer Software- und Hardware-Hersteller. Seit der Gründung 1982 durch den Deutschen Andreas von Bechtolsheim und den US-Amerikanern Scott McNealy,  Bill Joy und Vinod Khosla entwickelte sich Sun zu einem der erfolgreichsten Unternehmen der Computerindustrie. 1984 kam der Durchbruch mit dem Netzwerkfilesystem NFS (Network File System). 

SPARC-Architektur, SPARCstation und Solaris
Weitere grosse Erfolge sind die SPARC Workstations mit den RISC-Prozessoren von Sun: SPARC (Scalable Processor ARChitecture)  und dem Betriebssystem Solaris (SunOS). SPARC International ist eine Non-Profit Organisation mit dem Unternehmensziel, die offene SPARC-Architektur weiter zu entwickeln. SPARC International wurde 1989 gegründet. Sun Microsystems wurde damit zu  einem der grössten Hersteller von Workstations mit dem UNIX-Betriebssystem. Die SPARC-Prozessoren wurden von Texas Instruments und Fujitsu gefertigt.  Erfolge erzielte Sun Microsystems mit den Workstations SPARCstation: diese mit der SPARC-Architektur ausgerüstete Workstations gab es in unterschiedlichen Ausführungen: die SPARCserver (als Desktop, Rackmount Server oder Deskside)  waren identisch zu den SPARCstations, jedoch ohne Video Interface usw. Die SPARCstation wurde 1989 eingeführt: mit der SPRACstation 1 kam die Sun-4c Architektur, eine Variante der Sun-4 Architektur. Die SPARCstation war bis zur SPARCstation 20 und  der Ablösung durch die UltraSPARC-Architektur (1995) sehr erfolgreich, da Motorola es versäumte, modernere Prozessoren herzustellen. Aufgrund des kompakten Aufbaus wurden die SPARCstations "Pizzabox-Systeme" oder "Launchbox-Systeme" genannt.  Pizzabox-Systeme waren: SPARCstation 1 (Codename: Campus, Plattform: Sun 4c, CPU: Fujitsu MB86901A oder LSI L64801, 20 MHz, 64 MB RAM) SPARCstation 1+, SPARCstation 2 (Codename: Calvin, Plattform: Sun 4c, CPU Cypress CY7C601, 40 MHz, 128 MB RAM),  SPARCstation 4 (Perigee, Sun 4m, microSPARC II, 70 - 110 MHz, 160 MB RAM), SPARCstation 5 (Codename: Aurora, Plattform: Sun 4m, CPU: microSPARC II oder TurboSPARC, 70 - 170 MHz, 256 MB RAM),  SPARCstation 10 (Campus-2, Sun 4m, SuperSPARC I/II oder HyperSPARC, 33 bis 200 MHz, 512 MB RAM) und SPARCstation 20 (Kodiak, Sun 4m, SuperSPARC I/II oder HyperSPARC, 50 bis 200 MHz, 512 MB RAM). Lunchbox-Systeme sind:  SPARCstation IPC, SPARCstation IPX, SPARCclassic, SPARCstation LX, SPARCstation ZX und SPARCclassic X.  1995 wurde die objektorientierte und plattformunabhängige Programmiersprache JAVA veröffentlicht und die 32-Bit SPARC Architektur auf 64-Bit erweitert und unter der Bezeichnung UltraSPARC vertrieben. 

UltraSPARC
Die UltraSPARC-Architektur verfügt über einige Erweiterungen wie eine tiefere Pipeline und SIMD-Befehle (Single Instruction Multiple Data): Visual Instruction Set (VIS).  VIS wurde auch in den SPARC64-Prozessoren implementiert. VIS 1.0 und  VIS 2.0 sowie VIS 3.0 für die sich in der Entwicklung befindlichen Rock Prozessoren. Die Sun Ultra Serie wurde sowohl mit SBus (Sun Ultra 1 und Ultra 2) sowie mit PCI- und ATA-Bus ausgerüstet. Die Ultra Workstations und Ultra Enterprise Workstations  ersetzten die SPARCstation sowie die SPARCcenter und SPARCserver Workstations und Server. Die Ultra und Enterprise Serie wurde abgelöst von Sun Blade (Workstations) und Sun Fire (Servers). 

Rock-Prozessor
Der Rock Prozessor ist eine Weiterentwicklung des UltraSPARC T1 (Codename: Niagara) und UltraSPARC T2 (Niagara II) Prozessors. Er ist auch Multithreading-fähig und  verfügt über mehrere Kerne (Multi-Core), jedoch ist er leistungsfähiger als die Nigara-Prozessoren durch schnellere Gleitkommaberechnungen, erweiterte SMP-fähigkeiten (Symmetrisches Multiprozessorsystem, Symmetric Multiprocessing)  und einer gesteigerten Leistung pro Thread. Im Rock Prozessor wird neben VIS 3.0 der SPARC V9 64-Bit Befehlssatz implementiert.

OpenOffice und Führungswechsel 
1999 wurde von der Firma Star Division StarOffice (ein Office Paket) erworben. StarOffice wurde im Jahr 2000 unter der LGPL lizenziert und firmiert heute als OpenOffice.org. Scott McNealy gab im April 2006 sein Amt des geschäftsführenden  Vorstandes, das er seit 1984 inne hatte, an Jonathan Schwartz ab. McNealy bleibt aber weiterhin Verwaltungsratschef.  Das NFS heisst heute auch Network File Service

Übernahme durch ORACLE
2010 wurde Sun Microsystems endgültig von ORACLE übernommen. Offen bleibt, ob ORACLE die MySQL-Datenbank weiter pflegen wird und der Open Source Status von MySQL erhalten bleibt.  Der derzeitige CEO von Sun (01/2010), Jonathan Schwartz, wird zurücktreten und ist wohl das erste 'Opfer' der Übernahme durch ORACLE. Angeblich soll es für Schwartz kein Auskommen neben dem dominanten Larry Ellison (CEO und Gründer von ORACLE) geben.         
Siehe auch:    SPARC   Solaris   Java   OpenOffice-Org   NFS   RISC   SBus   Workstation   Andreas-von-Bechtolsheim   ORACLE
Link: http://de.sun.com


  Autodesk

Die Firma Autodesk wurde 1982 gegründet. Sie hat eine Vielzahl von CAD-Software Produkten in ihrem Programm. Bekannte Produkte sind: AutoCAD, 3D Studio Max (discreet), Autodesk Map, Autodesk Map 3D.                                                         
Siehe auch:    AutoCAD   

  CERN

Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire. Institut für Kernforschung in Genf. Das CERN wurde  1954 gegründet. Ziel war die gemeinsame kernphysikalische Grundlagenforschung in Europa. Am CERN wurde auch die Grundidee des World Wide Web geboren. Tim Berners-Lee wollte Wisenschaftlern den Austausch von Dokumenten und Informationen  erleichtern und erfand den Hyperlink und das WWW. Er entwickelte den ersten Browser WorldWideWeb unter dem Betriebssystem NeXTSTEP (1990/1991) und den ersten Webserver.  Der Browser WorldWideWeb wurde später in Nexus umbenannt um Verwechslungen mit dem WWW vorzubeugen.                                                   
Siehe auch:    World-Wide-Web   HTTP   URL   HTML   internet   Hyperlink   Hypertext   Memex   ARPANET   NSFNet


  Es wurden weitere Begriffe gefunden:


  Sony

Sony (vom Lateinischen Sonus (Klang) und engl. Sonny (kleiner Junge)) ist ein japanisches Unternehmen der Elektronikindustrie.  Sony wurde 1946 von Akio Morita und Masaru Ibuka gegründet. Heute verdient diese Firma ihr Geld mit Produkten aus dem Computer Bereich (PC und PC-Zubehör).  Sofern man sich ein Sony Handy zulegen möchte,  werden diese Geräte zumeist als subventionierte Geräte über Mobilfunkbetreiber angeboten. Als so genannte Ein-Euro-Handys sind diese Geräte mit  einer SIM-LOCK-Sperre versehen, die sich allerdings nach Ablauf der Vertragslaufzeit kostenlos freischalten lässt.  Sofern man sich das Gerät bereits vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit freischalten lassen möchte, verlangt der Mobilfunk-Anbieter eine Freischaltgebühr ab etwa 100,00 Euro. Bekannt wurde Sony auch durch seine Trinitron Bildröhren.  Ab 1979 vermarktete Sony den Walkman.  1983 führte Sony zusammen mit Philips die ersten Compact Discs (CD-DA Digital-Audio-CD) ein und stellt seitdem auch die CD-Abspielgeräte her.  Das von Sony entwickelte Videosystem Betamax konnte sich trotz besserer Qualität nicht gegen das VHS System von JVC durchsetzen. Weitere Entwicklungen von Sony sind die Mini Disc (1991),  der Discman und die Spielkonsole PlayStation (1994). Sony ist auch im  Musikgeschäft präsent mit seinem Plattenlabel Sony BMG Music Entertainment. Die Sony Group  erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 63 Milliarden US-Dollar bei einer Mitarbeiterzahl von ca. 158.500.                                   
Siehe auch:    CD-Spieler   CD-ROM   CD-DA   DVD   Blu-Ray-Disc   PlayStation   Robotik   Compaq   Hewlett-Packard   IBM

  SAP
Das SAP Entwicklungs- und Vertriebszentrum in Walldorf ist seit 1992 die Firmenzentrale. Das SAP Entwicklungs- und Vertriebszentrum in Walldorf ist seit 1992 die Firmenzentrale.
Grösster europäischer Softwarehersteller mit Sitz in Walldorf (Baden). SAP stand ursprünglich für "Systemanalyse und Programmentwicklung", dann für "Software, Anwendungen und Produkte". Heute ist SAP AG der offizielle Name. 

SAP-Gründerzeit
Die Firma wurde 1972 von 5 ehemaligen IBM Entwicklern in Weinheim gegründet: Hasso Plattner, Dietmar Hopp, Claus Wellenreuther, Hans Werner Hector und Klaus Tschira. Später wurde ein Büro in Mannheim eröffnet und 1976 die SAP  GmbH gegründet. In diesem Zeitraum viel auch der Umzug von Mannheim nach Walldorf. In der Anfangszeit galt es für die Gründer ein relativ hohes Risiko auf sich zu nehmen und die Jobs bei IBM zu kündigen. Die Idee einer betriebswirtschaftlichen Software  war damals relativ neu, es gab kaum Konkurrenten. Insbesondere Claus Wellenreuther verfügte als Diplom-Kaufmann über in der EDV Branche damals seltenes interdisziplinäres Wissen. Damalige Konzepte liefen über eine Batch-Buchhaltung die sich  zu Echtzeitverarbeitung weiterentwickelte (System R/2, Realtime - Echtzeitverarbeitung). Produkt war die Finanzbuchhaltungssoftware RF, welche sich als Konkurrent gegenüber IBMs IFB (Integrierte Finanzbuchhaltung) durchsetzte.  Erstmals wurden Terminals eingesetzt, welche als interaktive Arbeitsstationen für die Dialogverarbeitung dienten. Buchhaltungsinformationen und Finanzdaten liessen sich so in Echtzeit verarbeiten um z. B. gleichzeitig eine Controlling-Analyse  durchzuführen. Damalige Hardware-Ressourcen waren sehr beschränkt so dass es für die SAP Entwickler Sinn machte, die Programme in Dialog- und Datenbankprozesse aufzuteilen.  Zu diesem Zweck wurden sog. Dynpros (Dynamische Programme) entwickelt, welche es ermöglichten, die Mensch-Maschine Kommunikation mit Hilfe von Bildschirmmasken zu bewerkstelligen. Ein damals bewährtes SAP Prinzip war es, auf zukünftige  Hardware-Entwicklungen zu setzen, und diese schon in gegenwärtiger Software zu antizipieren. Die Programmiersprache ABAP (ursprünglich: Allgemeiner Berichts-Anwendungs-Prozessor, heute: Advanced Business Application Programming)  hat ihren Ursprung auch in der Gründerzeit und wurde von Klaus Tschira konzipiert. Heute ist ABAP/4 eine  betriebswirtschaftliche Entwicklersprache der 4. Generation (4th Generation Language). ABAP diente dazu, die R/3 Module für ihre verschiedenen Anwendungen und den Bildschirmmasken zu formen. Dazu wurden auch Makros eingesetzt,  welche in der Lage waren, Auswertungen von Firmendaten zu fahren (Berichtsgeneratoren). Mit ABAP/4 werden SAP-Anwendungen entwickelt: auch das System R/3 wird mit ABAP weiterentwickelt.

SAP-Module
Die Software von SAP ist in  Module aufgeteilt, die nahezu jeden betriebswirtschaftlichen Ablauf eines Unternehmens abbilden können. Es gibt unter anderem Module für Finanzbuchhaltung, Controlling, Vertrieb, Materialwirtschaft, Personalwirtschaft, Produktionsplanung und -steuerung,  Projektabwicklung, Instandhaltung, Lagerverwaltung, Kundendienst, Qualitätsmanagement,  Service Management und einige mehr. Der Umsatz belief sich 2004 auf 7,5 Milliarden Euro mit ca. 32.000 Mitarbeitern. SAP verwendet intern neben der Programmiersprache ABAP  auch Java.

SAP-NetWeaver
Weitere Produkte sind der SAP NetWeaver,  eine Plattform, mit der verschiedene Business Anwendungen integriert werden können. Damit hat man die Möglichkeit zur Integration aller SAP Produkte: der SAP NetWeaver Application Server (ehemals  Web-Application Server), das Business Information Warehouse (BI/BW auch "SAP Business Intelligence": ein Data-Warehouse mit OLAP-Tools (Business Explorer, BEx), Data-Mining-Funktionen (Analyseprozessdesigner, APD), sowie Datenmanagement (Administrator  Workbench)), das SAP NetWeaver Portal, die SAP Exchange Infrastructure (XI, Support der prozessbezogenen Kooperation heterogener Systeme via Nachrichtenaustausch), der SAP Auto-ID Infrastructure (Einbindung von Eingabe-,  Empfangs- und Kommunikations-Geräten wie RFID-Lesegaräte, Realtime-Bluetooth-Geräte, Barcode-Scanner, Drucker usw.), dem SAP Master Data Management (MDM/MDME:  zentrale Administration der Stammdaten (MDME = Master Data Management Extension)), der SAP Mobile Infrastructure (MI) u.a. In der Praxis wird SAP NetWeaver benutzt,  um Portale zu erstellen, welche Funktionen einheitlich zugänglich machen, für die Schaffung einer einheitlichen Datenbasis oder um einen Geschäftsprozess aus einer Anwendung heraus zu initiieren und während seines Verlaufes über verschiedene Anwendungen  zu verwalten. Der SAP NetWeaver Application Server umfasst einen ABAP- und einen J2EE-Applikationsserver. Auch Nicht-SAP Produkte können angebunden werden. Früher war SAP eine reine ERP-Software. Durch die "mySAP Business Suite" umfasst SAP heute ERP,  SCM, CRM, SRM und PLM Systeme. Für den Mittelstand gibt es SAP Business One und SAP All-In-One. Mit "Duet" (ehemals "Mendocino") bietet SAP eine Software in Kooperation mit dem Konkurrenten Microsoft an, welche die MS-Office-Welt mit mySAP ERP verbindet.           
Siehe auch:    ABAP   BAPI   CRM   Data-Warehouse   Data-Mining   Stammdaten   ERP   SAP-Exchange-Infrastructure   SAP-Web-Application-Server   Duet

  Green-Grid

The Green Grid ist ein Branchenkonsortium welches sich zum Ziel gesetzt hat, den Energieverbrauch von IT und Datenzentren zu minimieren und deren  Energieeffizienz zu maximieren.  Gemessen wird der Erfolg an dem PUE (Power Usage Effectiveness) und dem reziproken Wert, der Data Center Efficiency (DCE).  Dadurch soll die Umwelt geschont und der Kohlendioxidausstoss vermindert werden.  Ein synomymer Wert für DCE ist die Data Center Infrastructure Efficiency (DCIE).  Auch die Europäische Union hat Rahmenbedingungen geschaffen und will mit der Massnahme des Carbon Reduction Commitment (CRC)  dazu beitragen.  Auch PC- und Server-Hersteller beteiligen sich daran.  Blade Racks und Server in Datenzentren sind das vornehmliche Ziel.  Die PUE misst, wieviel Energie direkt für Computing Services verwendet wird im Vergleich zum Energieaufwand für Kühlung und  Beleuchtung. Ein Idealwert von 1 hiesse, dass keine Energie für Extra-Kosten verwendet würde. Ein Wert von 1,5 würde bedeuten, dass die Hälfte der Energie für Verlustleistung verwendet würde.  Die PUE-Werte von Google sind sehr niedrig: im dritten Quartal 2008 war der Google-PUE bei 1,21, aber er fiel auf 1,20 für das vierte Quartal und auf 1,19 für das erste Quartal des Jahres 2009.                                   
Siehe auch:    Google-Server   

  Ferdinand-Braun-Institut
Ferdinand-Braun-Institut Ferdinand-Braun-Institut
Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH)  ist eines der weltweit führenden Institute für anwendungsorientierte und industrienahe Forschung in der Mikrowellentechnik  und Optoelektronik. Es erforscht elektronische und optische Komponenten, Module und Systeme auf der Basis von Verbindungshalbleitern. Diese sind Schlüsselbausteine für Innovationen  in den gesellschaftlichen Bedarfsfeldern Kommunikation, Energie, Gesundheit  und Mobilität. Leistungsstarke und hochbrillante Diodenlaser, UV-Leuchtdioden und hybride Lasersysteme  entwickelt das Institut vom sichtbaren bis zum ultravioletten Spektralbereich. Dabei spielen auch die Forschung zur Energieeffizienz und zum Energieverbrauch eine bedeutende Rolle um auch die Energiekosten, die durch entsprechende  Geräte wie Computer  und Server, Mikrowellentechnik oder optische Systeme erzeugt werden, zu senken. Die Kosteneinsparungspotentiale beschränken sich nicht nur auf Endgeräte sondern beziehen die ganze Wertschöpungskette mit ein.  Die Anwendungsfelder reichen von der Medizintechnik, Präzisionsmesstechnik und Sensorik bis hin zur optischen Satellitenkommunikation.  In der Mikrowellentechnik realisiert das FBH hocheffiziente, multifunktionale Verstärker und Schaltungen, unter anderem für energieeffiziente Mobilfunksysteme und Komponenten zur Erhöhung der Kfz-Fahrsicherheit. Kompakte atmosphärische  Mikrowellenplasmaquellen mit Niederspannungsversorgung entwickelt es für medizinische Anwendungen, etwa zur Behandlung von Hauterkrankungen. Die enge Zusammenarbeit des FBH  mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen garantiert die schnelle Umsetzung der Ergebnisse in praktische Anwendungen. Das Institut beschäftigt 230 Mitarbeiter und hat einen Etat von  21 Millionen Euro. Es gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V. und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. 

Quelle: Ferdinand-Braun-Institut                               
Siehe auch:    CERN   Forschungszentrum-Jülich   IRTF   Internet2   QPACE   

  Hewlett-Packard

Hewlett Packard wurde 1939 von William Hewlett und David Packard in der berühmten Garage in Palo Alto im heutigen Silicon Valley mit einem Startkapital von 538 US-Dollar gegründet. Dies gilt als die Geburtsstunde der Computerindustrie im Silicon Valley.  Anfangs wurden wissenschaftliche Geräte hergestellt. 1957 ging HP an die Börse. Der Eröffnungskurs lag bei 16 US-Dollar pro Aktie. 1972 führte HP den ersten wissenschaftlichen Taschenrechner ein. 1980 folgte der erste PC.  HP entwickelte sich zu einem der führenden Drucker- und PC Hersteller und machte sich einen Namen im Bereich der mittleren Datentechnik mit Servern und Workstations. Vor allem die Drucker sind sehr weit verbreitet, sowohl bei Firmen als auch im  privaten Bereich: DeskJet-, LaserJet- und DesignJet-Familie. Weiterhin sind Digitale Kameras im Angebot. HP hat auch einige Softwarelösungen entwickelt wie Desktoperweiterungen, Workflow-Lösungen sowie eine eigene  Java Virtual Machine (JVM) für HP-UX. Im Jahr 2002 fusionierte HP mit Compaq. 2004 kaufte HP die deutsche Triaton GmbH, welche Rechenzentren in verschiedenen deutschen Standorten betreibt. Hewlett Packard gliedert sich in die Geschäftsbereiche  Personal Systems Group (PSG: End-Consumer PCs, Business PCs, Mobile Communication, Workstations), Imaging and Printing Group (IPG: Drucker, Bildbearbeitung) und die Technology Solutions Group (TSG: IT-Technologie und -Lösungen  für Unternehmen und den Öffentlichen Sektor). Zuletzt stand eine Frau an der Spitze von HP: Carleton Fiorina war CEO (Chief Executive Officer, Vorstandsvorsitzende(r)) von 1999 bis 2005. HP war zuletzt in den Schlagzeilen wegen eines  Spionagefalls, in dem es um die unautorisierte Erhebung und Weitergabe von Daten über Mitarbeiter und Journalisten ging. Auch der neue CEO Mark Hurd stand im Visier der Ermittler. HP erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von 86,7 Milliarden  US-Dollar bei einem Netto Gewinn von 2,38 Mrd Dollar. Im darauf folgenden Geschäftsjahr 2005/2006 erhöhte sich der Jahresumsatz auf 91,7 Milliarden Dollar und der Gewinn stieg stark auf 6,2 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 2,18 (0,82) $.  Damit lag HP in den meisten wichtigen Kennziffern (ausser der Börsenkapitalisierung: HP: 110 Milliarden $, IBM: 141 Milliarden $) vor IBM. HP beschäftigt ca. 151.000 Mitarbeiter in 170 Ländern.                                       
Siehe auch:    Drucker   unix   Java   Server   Workstation   Middleware   Compaq   DEC   Sony   IBM

  Compaq

Compaq (Compatibility and quality) wurde 1982 von den drei ehemaligen Managern bei Texas Instruments (Rod Canion, Jim Harris und Bill Murto) gegründet. Zuerst kam 1983 eine tragbare Version eines IBM PC auf den Markt.  Es war der erste legale IBM-kompatible PC überhaupt.

Bereits im ersten Verkaufsjahr setzte Compaq 53.000 Einheiten ab und begann damit seine Erfolgsgeschichte. Da Microsoft berechtigt war, sein MS-DOS an Dritte Computerhersteller zu lizenzieren,  konnten die Geräte damit ausgeliefert werden. Das PC-BIOS von IBM wurde mittels Reverse Engineering nachgebaut. 1987 folgte der erste PC mit einem Intel 386er Prozessor. Weiterhin unterstützte Compaq EISA (Extended Industry Standard  Architecture) und trat damit gegen IBMs MCA (Micro Channel Architecture) in den PS/2 (Personalcomputer: Personal System 2) Systemen an.

In den 90er Jahren folgten die Presario Reihe und der erweiterte Einstieg in den Massenmarkt:  PCs für unter 1000 US-Dollar wurden angeboten. Um diese Preise halten zu können, wurden erstmals Prozessoren von AMD und Cyrix verbaut. Der folgende Preiskrieg drängte vor allem IBM und Packard Bell vom Markt. 1997 übernahm Compaq Tandem Computers.  1998 folgte die Übernahme der Digital Equipment Corporation (DEC). 2002 fusionierte Compaq mit Hewlett Packard.                                               
Siehe auch:    Hewlett-Packard   IBM   Sony   AMD   Intel   DEC   MS-DOS   MCA   BIOS   EISA