| Apple | |||||
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Die Firma Apple wurde 1976 von Steve Jobs und Stephan Wozniak gegründet. Für Apple trifft die Legendenbildung von der Gründung einer späteren Welt-Firma in einer Garage tatsächlich zu. Schon der Apple I wurde ein Erfolg und war einer der ersten Microcomputer. Auch der Apple II verkaufte sich ab 1977 erfolgreich dank seiner offenen Architektur und dem Tabellenkalkulationsprogramm VisiCalc. Der Apple LISA Computer war schon mit grafischer Benutzeroberfläche und Maussteuerung ausgestattet. Er war jedoch mit ca. 10.000 $ zu teuer, um sich erfolgreich verkaufen zu können. Der Macintosh brachte Apple wieder auf Erfolgskurs. Jobs verliess Apple nach Unstimmigkeiten, gründete NeXT-Software und stellte alsbald den NeXT PC vor. Da Apple seit 1994 den PowerPC-Chip (Performance Optimisation With Enhanced Risc - Performance Chip) verwendet, hiessen die neuen PC von Apple ab dato PowerMac. Nachdem NeXT von Apple übernommen wurde, fungierte Jobs zunächst als Berater von Apple, später als Mitglied im Board of Directors. 1998 kam der iMac auf den Markt und 2003 der Power Mac G5, ein 64-Bit PC. Grosse Erfolge feierte Apple mit dem MP3 Player iPod und dem kostenpflichtigen Musikdownloaddienst iTunes. Das Video Format QuickTime stammt von Apple und ist heute zusammen mit der Audiosoftware iTunes kostenlos erhältlich. Das iPhone ist eine weitere Entwicklung von Apple: eine Art SmartPhone (Kombination von Handy- und PDA-Funktionen) welches viele Funktionen vereint: iPod, Handy, Digitalkamera und Internetzugang. Das iPhone beherrscht die Mobiltechnologien GSM mit EDGE, WLAN (802.11b/g/pre-n) und Bluetooth 2.0. |
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| Siehe auch: Mac-OS AppleShare AppleTalk Intel PowerPC SmartPhone | |||||
| Link: http://www.apple.de | |||||
| Intel | |||||
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Integrated Electronics: Intel ist einer der grössten und profitabelsten Hersteller von Microelektronik, speziell von Prozessoren. Gegründet wurde das Unternehmen 1968 von Andrew Grove, Robert Noyce und Gordon Moore (Mooresches Gesetz). Intel war stets ein grosser Innovator im Bereich der Mikroelektronik und in letzter Zeit vor allem bei seinen Prozessoren, von den x86ern über die Pentium Familie, den Core 2 Duo bis zu Core-i5 oder Core-i7 Prozessoren. Konkurrenten sind AMD, IBM, VIA, ARM oder SUN. Kurzer geschichtlicher Abriss der Intel Prozessor Architekturen: 1971 Intel 4004 mit 4-Bit-breitem externen Datenbus, 640 Byte, 60000 Befehlen/sec., Core Takt 108 KHz 1972 Intel 8008 mit 8-Bit-breitem externen Datenbus, 1 KByte Speicher, 100000 Befehlen/sec., Core Takt 200 KHz 1974 Intel 8080 mit 8-Bit-breitem externen Datenbus, 64 KByte Speicher, 290000 Befehlen/sec 1976 AMD und Intel unterzeichnen ein Lizenzabkommen, das AMD erlaubte bestimmte Patente von Intel für die eigene Produktion zu verwenden. Damit war es AMD schliesslich möglich, mit dem 8080A in die Prozessorproduktion einzusteigen. 1978 Intel 8086 mit 16-Bit-breitem externen Datenbus, 1 MByte Speicher, 800000 Befehlen/sec., Core-Takt 4.77 - 10 MHz 1979 Intel 8088 mit 8-Bit-breitem externen Datenbus, 16-Bit-breitem internen Datenbus, Core-Takt 4.77 - 10 MHz 1985 Intel 80286 mit 16-Bit-breitem externen Datenbus, 16 MByte Speicher, 1.6 Mio. Befehlen/s., Core-Takt 6 - 12 MHz 1988 Intel 80386SX mit 16-Bit-breitem externen Datenbus, 32-Bit-breitem internen Datenbus, 4 Gigabyte Speicher, 4 Mio. Befehlen/s., Core-Takt 16 - 33 MHz 1989 Intel 80486DX mit 32-Bit-breitem externen Datenbus, Core-Takt 25 - 50 MHz 1991 Intel 80486SX mit 32-Bit-breitem externen Datenbus Core Takt 16 - 33 MHz 1992 Intel entwickelte "Peripheral Component Interconnect" (PCI), ein Standard für Hochgeschwindigkeits -Bussysteme in Personal Computern 1992 Intel 80486DX2 mit 32-Bit-breitem externen Datenbus Core Takt 33 - 80 MHz 1994 Intel 80486DX4 mit 32-Bit-breitem externen Datenbus, Core-Takt 75 - 100 MHz 1995 Pentium Pro (P6) mit 64-Bit-breitem externen Datenbus, Core-Takt 150/166/180/20 1997 Pentium II (Klamath) mit 64-Bit-breitem externen Datenbus, Core-Takt 200/233/266/300/333/400/450 2000 Der Pentium 4 Prozessor (Codename: Willamette) wird von Intel eingeführt. Er verfügt über die NetBurst Architektur und 42 Millionen Transistoren 2005 Intel bringt Desktop-CPUs mit Vanderpooltechnologie auf den Markt. Die ersten Dual Core Prozessoren (Pentium D (Smithfield, 2006: Presler) und XEON (Dempsey, Woodcrest) kommen auf den Markt 2006 Intel stellt den Prozessor Core 2 Duo (Conroe/Desktop, Merom/Mobil) vor. 2008 45 Nanometer Technologie: Penryn und Nehalem Der Penryn, der auf 45 Nanometer-Technologie gefertigt wird, erscheint: um Leckströme zu verhindern wird als High-k-Dielektrikum erstmals das Element Hafnium eingesetzt. Das Gate wird nicht mehr aus Polysilicium sein, sondern aus einem noch nicht bekanntgegebenen Metall (High-K-Material). Beim Penryn wird SSE 4.1 mit der 'Super Shuffle Engine' eingeführt. Die Super Shuffle Engine unterstützt den Verarbeitungsprozess beim Formatieren von Daten bei SSE-Befehlen (z.B. Packing/Unpacking, Shifts). Da Super Shuffle mit 128-Bit Operationen in einem Taktzyklus arbeitet, können die SSE-Schiebebefehle doppelt so schnell ausgeführt werden. Der Penryn ist auch stromsparender und leistungsfähiger als der Conroe. Der L2-Cache wurde vergrössert und verfügt über 4 bzw. 6 MB. Der Nachfolger des Penryn, der Nehalem, hat bis zu 8 Kerne und die erste dynamisch skalierbare Mikroarchitektur: er ist so konzipiert, dass man spezialisierte Chips, z. B. für Notebooks oder Server-Varianten ohne grossen Aufwand nach Bedarf kombinieren kann. Die Kerne haben direkte Verbindungen untereinander, so dass sie nicht umständlich über ein Bussystem Daten austauschen. Kein FSB, QuickPath Interconnect Es gibt keinen Front Side Bus mehr. Um den Prozessorkern mit dem Chipsatz zu verbinden wird eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung (QuickPath Interconnect) eingesetzt. Der Nehalem ist mit einem seriellen Protokoll CSI (Common System Interface) ausgestattet. Der Arbeitsspeicher wird über einen integrierten Speichercontroller angebunden. Dadurch verringern sich die Latenzzeiten. Der Datendurchsatz wird durch das neue Punkt-zu-Punkt-Konzept verbessert, da es keinen FSB als Engpass mehr gibt. Es werden jedoch neue Sockel erforderlich. Der Pentium 4 und die Folgen Der Intel Pentium 4 mit der NetBurst Architektur stellte im Jahr 2000 einen neuen Standard dar. Doch Intel hatte den Stromverbrauch unterschätzt. Die Entwicklung des Pentium 4 mit 4 GHz wurde 2005 abgesagt. XEON, VLIW Intel fertigt auch Server- und Workstation CPUs: den XEON und den 64-Bit VLIW Itanium. Dual Core mit Pentium D und Core 2 Duo Konzept Der Nachfolger des Pentium 4, der Pentium D, hatte erstmals 2 Kerne. Seit Juli 2006 ist der Core 2 Duo auf dem Markt. Dieser schlägt den AMD 64 X2. Der Core 2 Duo wurde aus den Mobilprozessoren entwickelt; er verbraucht weniger Strom bei mehr Leistung. Er ist ein "Spaghetti-Code-Optimierer": die Assembler Befehle werden nicht linear abgearbeitet, sondern die Befehle ("Macro-Ops") werden in kleinere Einheiten ("Micro-Ops") übersetzt, welche in einer anderen Reihenfolge abgearbeitet werden. Diese Reihenfolge wird optimiert nach spekulativen Kriterien. Stellt sich die Vorausberechnung als falsch heraus, wird neu gerechnet. Der Core 2 Duo kann 4 dieser Assembler Befehle gleichzeitig verarbeiten: vierfach Skalar, im Gegensatz zum Pentium 4 der dreifach Skalar ausgelegt ist. Die Pipeline wurde von 31 auf 14 Stufen verkürzt. Die lange Pipeline war beim Pentium 4 dafür verantwortlich, dass die erhöhte Taktzahl kaum Leistungsgewinn erbrachte. Weitere Neuerungen sind Micro-Ops-Fusion, Macro-Ops-Fusion, Busbreite des Rechenwerkes: 128 Bit. In Zukunft werden die Prozessoren 8-40 Kerne oder mehr haben. 2008-2011 Es erscheinen die Core-i-Prozessoren, die Plattformen Pine Trail und Cedar Trail (Atom Prozessoren) und die Sandy Bridge Plattform. |
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| Siehe auch: NetBurst Front-Side-Bus QuickPath-Interconnect Pentium-4 Dual-Core Core-2-Duo Intel-Nehalem-Prozessor Intel-Atom-Prozessor Intel-Sandy-Bridge Intel-Haswell | |||||
| ITU | |||||
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International Telecommunication Union. Die ITU ist die einzige Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Ihr Sitz ist in Genf. Die ITU ist eine Teilorganisation der UNO mit derzeit 190 Mitgliedsländern. Ihre Ziele sind die Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen. Im Namen der ITU arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist der Internationale Fernmeldevertrag, der Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. |
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| Siehe auch: OSI ISO ANSI | |||||
| Microsoft | |||||
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Microsoft Corp. Redmond, Wa. (USA) wurde 1975 von Bill Gates und Paul Allen gegründet. Unter deren Federführung wurde MS-DOS entwickelt, welches zum weitverbreitesten Betriebssystem für PC wurde. Nachfolger von MS-DOS sind Windows 3.x, Windows 9x und ME. Windows NT, Windows 2000 (NT 5.0), Windows Server 2003 (NT 5.2), Windows XP (NT 5.1) und Windows Vista (NT 6.0), basierend auf dem NT-Kernel. Neben Windows werden die Office Produkte für Büroanwendungen entwickelt und vertrieben. Auch im Handheldbereich ist man mit Windows CE aktiv. Weitere Microsoft Produkte sind Money, Publisher, MS-Project, Windows Media Player, DirectX und Frontpage. Im Hardwarebereich werden die X-Box, Keyboards, Mäuse etc. vertrieben. Internet, MSN und .NET-Strategie Auch eine Suchmaschine fürs Internet (MSN.com (MicroSoft Network), heute auch: live.com) und die Active X Technologie wurde entwickelt. Microsoft wurde im Kartellverfahren wegen seiner Quasi-Monopolstellung nicht zerschlagen. Mit der .NET Strategie änderte sich das Entwicklungs- und Vertriebsparadigma. Microsoft kaufte sich beim Sender NBC ein und veröffentlicht ein eigenes (Internet-)Magazin. Auch der dänische Softwarehersteller und SAP-Konkurrent Übernahmen, ERP-Software und CEO Navision wurde 2002 für 1,5 Mrd Dollar übernommen und damit der Markt für ERP-Systeme im Segment der KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) anvisiert. Die ERP-Software Microsoft Dynamics NAV ist im Bereich Microsoft Business Solutions eingeordnet. Im Jahr 2004 verfügte Microsoft über eine Kriegskasse von über 50 Milliarden US- Dollar. Bill Gates hat sich 2008 ganz aus dem aktiven Tagesgeschäft zurück gezogen. CEO ist Steve Ballmer, Chief Software Architect ist Ray Ozzie. Kartellverfahren, Trennung von Betriebssystem Windows und Internet Explorer, Windows Media Player Noch offen ist ein Kartellverfahren in Europa. Microsoft muss eine Windows Version ohne Windows Media Player auf den Markt bringen. Ausserdem soll der Internet Explorer vom Windows Betriebssystem getrennt werden, bzw, soll eine Windows Version erhältlich sein bei der der MS Internet Explorer nicht vorinstalliert ist, und der Anwender einen anderen Standard-Browser wählen kann. Auch unklar ist noch, inwiefern Microsoft den Quellcode seiner Windows Betriebssysteme offen legen muss. Fusionspläne Google wird ein immer grösserer Konkurrent von Microsoft. So sind Fusionspläne unter den grössten Internet Konzernen wie AOL (Time Warner), Ebay, Yahoo, Google, Amazon und Microsoft immer im Gespräch. Die Übernahme von Yahoo durch Microsoft ist gescheitert. Microsoft will sich jedoch das Suchmaschinengeschäft von Yahoo bzw. die Yahoo-Technologie einverleiben. Neue Windows-Versionen Windows Vista (NT 6.0) wurde von der Fachwelt zwiespältig aufgenommen. So fehlen (vermutlich aus Kompatibilitätsgründen) wichtige Neuerungen wie der BIOS-Nachfolger EFI oder das neue Filesystem WinFS. Nachfolger von Windows Vista ist Windows 7 (NT 6.1), daß auch "schlanker" ausfällt und eine wesentlich kürzere Entwicklungszeit hatte. Windows 8 ist bereits in der Entwicklungsphase und man kann aus den Stellenauschreibungen entnehmen, wo die Reise hingeht: Windows 8 wird 2012 erscheinen und einen neuen Kernel beherbergen. Weitere Eigenschaften werden sein: Clusterunterstützung und die Möglichkeit zur One-Way-Replikation sowie einen verbesserten Dateizugriff. Steven Sinofsky hat als Präsident der Windows-Abteilung die Entwicklungsleitung. |
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| Siehe auch: Bill-Gates MS-DOS Dot-NET Unified-Extensible-Firmware-Interface WinFS Duet Windows-Vista Windows-7 Windows-8 Silverlight | |||||
| Open-Systems-Interconnection | |||||
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Die Open Systems Interconnection (OSI) wurde im Jahr 1977 gegründet. Sie ist eine Arbeitsgruppe der ISO (Internationale Organisation für Normung, griechisch 'isos' was im Deutschen 'gleich' bedeutet) und hat sich zur Aufgabe gesetzt, allgemeine Normen für offene Systeme zu schaffen. Auf die OSI geht auch das OSI-Schichtenmodell (ISO-Referenzmodell, Netzwerkschichtenmodell) zurück. |
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| Siehe auch: OSI-Schichtenmodell IPv6 TCP-IP UDP Ethernet Token-Ring Open-Source-Initiative | |||||
| Sun-Microsystems | |||||
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Gründungsphase von SUN Stanford University Network. Sun Microsystems ist ein US-Amerikanischer Software- und Hardware-Hersteller. Seit der Gründung 1982 durch den Deutschen Andreas von Bechtolsheim und den US-Amerikanern Scott McNealy, Bill Joy und Vinod Khosla entwickelte sich Sun zu einem der erfolgreichsten Unternehmen der Computerindustrie. 1984 kam der Durchbruch mit dem Netzwerkfilesystem NFS (Network File System). SPARC-Architektur, SPARCstation und Solaris Weitere grosse Erfolge sind die SPARC Workstations mit den RISC-Prozessoren von Sun: SPARC (Scalable Processor ARChitecture) und dem Betriebssystem Solaris (SunOS). SPARC International ist eine Non-Profit Organisation mit dem Unternehmensziel, die offene SPARC-Architektur weiter zu entwickeln. SPARC International wurde 1989 gegründet. Sun Microsystems wurde damit zu einem der grössten Hersteller von Workstations mit dem UNIX-Betriebssystem. Die SPARC-Prozessoren wurden von Texas Instruments und Fujitsu gefertigt. Erfolge erzielte Sun Microsystems mit den Workstations SPARCstation: diese mit der SPARC-Architektur ausgerüstete Workstations gab es in unterschiedlichen Ausführungen: die SPARCserver (als Desktop, Rackmount Server oder Deskside) waren identisch zu den SPARCstations, jedoch ohne Video Interface usw. Die SPARCstation wurde 1989 eingeführt: mit der SPRACstation 1 kam die Sun-4c Architektur, eine Variante der Sun-4 Architektur. Die SPARCstation war bis zur SPARCstation 20 und der Ablösung durch die UltraSPARC-Architektur (1995) sehr erfolgreich, da Motorola es versäumte, modernere Prozessoren herzustellen. Aufgrund des kompakten Aufbaus wurden die SPARCstations "Pizzabox-Systeme" oder "Launchbox-Systeme" genannt. Pizzabox-Systeme waren: SPARCstation 1 (Codename: Campus, Plattform: Sun 4c, CPU: Fujitsu MB86901A oder LSI L64801, 20 MHz, 64 MB RAM) SPARCstation 1+, SPARCstation 2 (Codename: Calvin, Plattform: Sun 4c, CPU Cypress CY7C601, 40 MHz, 128 MB RAM), SPARCstation 4 (Perigee, Sun 4m, microSPARC II, 70 - 110 MHz, 160 MB RAM), SPARCstation 5 (Codename: Aurora, Plattform: Sun 4m, CPU: microSPARC II oder TurboSPARC, 70 - 170 MHz, 256 MB RAM), SPARCstation 10 (Campus-2, Sun 4m, SuperSPARC I/II oder HyperSPARC, 33 bis 200 MHz, 512 MB RAM) und SPARCstation 20 (Kodiak, Sun 4m, SuperSPARC I/II oder HyperSPARC, 50 bis 200 MHz, 512 MB RAM). Lunchbox-Systeme sind: SPARCstation IPC, SPARCstation IPX, SPARCclassic, SPARCstation LX, SPARCstation ZX und SPARCclassic X. 1995 wurde die objektorientierte und plattformunabhängige Programmiersprache JAVA veröffentlicht und die 32-Bit SPARC Architektur auf 64-Bit erweitert und unter der Bezeichnung UltraSPARC vertrieben. UltraSPARC Die UltraSPARC-Architektur verfügt über einige Erweiterungen wie eine tiefere Pipeline und SIMD-Befehle (Single Instruction Multiple Data): Visual Instruction Set (VIS). VIS wurde auch in den SPARC64-Prozessoren implementiert. VIS 1.0 und VIS 2.0 sowie VIS 3.0 für die sich in der Entwicklung befindlichen Rock Prozessoren. Die Sun Ultra Serie wurde sowohl mit SBus (Sun Ultra 1 und Ultra 2) sowie mit PCI- und ATA-Bus ausgerüstet. Die Ultra Workstations und Ultra Enterprise Workstations ersetzten die SPARCstation sowie die SPARCcenter und SPARCserver Workstations und Server. Die Ultra und Enterprise Serie wurde abgelöst von Sun Blade (Workstations) und Sun Fire (Servers). Rock-Prozessor Der Rock Prozessor ist eine Weiterentwicklung des UltraSPARC T1 (Codename: Niagara) und UltraSPARC T2 (Niagara II) Prozessors. Er ist auch Multithreading-fähig und verfügt über mehrere Kerne (Multi-Core), jedoch ist er leistungsfähiger als die Nigara-Prozessoren durch schnellere Gleitkommaberechnungen, erweiterte SMP-fähigkeiten (Symmetrisches Multiprozessorsystem, Symmetric Multiprocessing) und einer gesteigerten Leistung pro Thread. Im Rock Prozessor wird neben VIS 3.0 der SPARC V9 64-Bit Befehlssatz implementiert. OpenOffice und Führungswechsel 1999 wurde von der Firma Star Division StarOffice (ein Office Paket) erworben. StarOffice wurde im Jahr 2000 unter der LGPL lizenziert und firmiert heute als OpenOffice.org. Scott McNealy gab im April 2006 sein Amt des geschäftsführenden Vorstandes, das er seit 1984 inne hatte, an Jonathan Schwartz ab. McNealy bleibt aber weiterhin Verwaltungsratschef. Das NFS heisst heute auch Network File Service. Übernahme durch ORACLE 2010 wurde Sun Microsystems endgültig von ORACLE übernommen. Offen bleibt, ob ORACLE die MySQL-Datenbank weiter pflegen wird und der Open Source Status von MySQL erhalten bleibt. Der derzeitige CEO von Sun (01/2010), Jonathan Schwartz, wird zurücktreten und ist wohl das erste 'Opfer' der Übernahme durch ORACLE. Angeblich soll es für Schwartz kein Auskommen neben dem dominanten Larry Ellison (CEO und Gründer von ORACLE) geben. |
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| Siehe auch: SPARC Solaris Java OpenOffice-Org NFS RISC SBus Workstation Andreas-von-Bechtolsheim ORACLE | |||||
| Link: http://de.sun.com | |||||
| Autodesk | |||||
| Siehe auch: AutoCAD | |||||
| Sony | |||||
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Sony (vom Lateinischen Sonus (Klang) und engl. Sonny (kleiner Junge)) ist ein japanisches Unternehmen der Elektronikindustrie. Sony wurde 1946 von Akio Morita und Masaru Ibuka gegründet. Heute verdient diese Firma ihr Geld mit Produkten aus dem Computer Bereich (PC und PC-Zubehör). Bekannt wurde Sony auch durch seine Trinitron Bildröhren. Ab 1979 vermarktete Sony den Walkman. 1983 führte Sony zusammen mit Philips die ersten Compact Discs (CD-DA Digital-Audio-CD) ein und stellt seitdem auch die CD-Abspielgeräte her. Das von Sony entwickelte Videosystem Betamax konnte sich trotz besserer Qualität nicht gegen das VHS System von JVC durchsetzen. Weitere Entwicklungen von Sony sind die Mini Disc (1991), der Discman und die Spielkonsole PlayStation (1994). Sony ist auch im Musikgeschäft präsent mit seinem Plattenlabel Sony BMG Music Entertainment. Die Sony Group erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 63 Milliarden US-Dollar bei einer Mitarbeiterzahl von ca. 158.500. |
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| Siehe auch: CD-Spieler CD-ROM CD-DA DVD Blu-Ray-Disc PlayStation Robotik Compaq Hewlett-Packard IBM | |||||
| Es wurden weitere Begriffe gefunden: | |||||
| SAP | |||||
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Grösster europäischer Softwarehersteller mit Sitz in Walldorf (Baden). SAP stand ursprünglich für "Systemanalyse und Programmentwicklung", dann für "Software, Anwendungen und Produkte". Heute ist SAP AG der offizielle Name. SAP-Gründerzeit Die Firma wurde 1972 von 5 ehemaligen IBM Entwicklern in Weinheim gegründet: Hasso Plattner, Dietmar Hopp, Claus Wellenreuther, Hans Werner Hector und Klaus Tschira. Später wurde ein Büro in Mannheim eröffnet und 1976 die SAP GmbH gegründet. In diesem Zeitraum viel auch der Umzug von Mannheim nach Walldorf. In der Anfangszeit galt es für die Gründer ein relativ hohes Risiko auf sich zu nehmen und die Jobs bei IBM zu kündigen. Die Idee einer betriebswirtschaftlichen Software war damals relativ neu, es gab kaum Konkurrenten. Insbesondere Claus Wellenreuther verfügte als Diplom-Kaufmann über in der EDV Branche damals seltenes interdisziplinäres Wissen. Damalige Konzepte liefen über eine Batch-Buchhaltung die sich zu Echtzeitverarbeitung weiterentwickelte (System R/2, Realtime - Echtzeitverarbeitung). Produkt war die Finanzbuchhaltungssoftware RF, welche sich als Konkurrent gegenüber IBMs IFB (Integrierte Finanzbuchhaltung) durchsetzte. Erstmals wurden Terminals eingesetzt, welche als interaktive Arbeitsstationen für die Dialogverarbeitung dienten. Buchhaltungsinformationen und Finanzdaten liessen sich so in Echtzeit verarbeiten um z. B. gleichzeitig eine Controlling-Analyse durchzuführen. Damalige Hardware-Ressourcen waren sehr beschränkt so dass es für die SAP Entwickler Sinn machte, die Programme in Dialog- und Datenbankprozesse aufzuteilen. Zu diesem Zweck wurden sog. Dynpros (Dynamische Programme) entwickelt, welche es ermöglichten, die Mensch-Maschine Kommunikation mit Hilfe von Bildschirmmasken zu bewerkstelligen. Ein damals bewährtes SAP Prinzip war es, auf zukünftige Hardware-Entwicklungen zu setzen, und diese schon in gegenwärtiger Software zu antizipieren. Die Programmiersprache ABAP (ursprünglich: Allgemeiner Berichts-Anwendungs-Prozessor, heute: Advanced Business Application Programming) hat ihren Ursprung auch in der Gründerzeit und wurde von Klaus Tschira konzipiert. Heute ist ABAP/4 eine betriebswirtschaftliche Entwicklersprache der 4. Generation (4th Generation Language). ABAP diente dazu, die R/3 Module für ihre verschiedenen Anwendungen und den Bildschirmmasken zu formen. Dazu wurden auch Makros eingesetzt, welche in der Lage waren, Auswertungen von Firmendaten zu fahren (Berichtsgeneratoren). Mit ABAP/4 werden SAP-Anwendungen entwickelt: auch das System R/3 wird mit ABAP weiterentwickelt. SAP-Module Die Software von SAP ist in Module aufgeteilt, die nahezu jeden betriebswirtschaftlichen Ablauf eines Unternehmens abbilden können. Es gibt unter anderem Module für Finanzbuchhaltung, Controlling, Vertrieb, Materialwirtschaft, Personalwirtschaft, Produktionsplanung und -steuerung, Projektabwicklung, Instandhaltung, Lagerverwaltung, Kundendienst, Qualitätsmanagement, Service Management und einige mehr. Der Umsatz belief sich 2004 auf 7,5 Milliarden Euro mit ca. 32.000 Mitarbeitern. SAP verwendet intern neben der Programmiersprache ABAP auch Java. SAP-NetWeaver Weitere Produkte sind der SAP NetWeaver, eine Plattform, mit der verschiedene Business Anwendungen integriert werden können. Damit hat man die Möglichkeit zur Integration aller SAP Produkte: der SAP NetWeaver Application Server (ehemals Web-Application Server), das Business Information Warehouse (BI/BW auch "SAP Business Intelligence": ein Data-Warehouse mit OLAP-Tools (Business Explorer, BEx), Data-Mining-Funktionen (Analyseprozessdesigner, APD), sowie Datenmanagement (Administrator Workbench)), das SAP NetWeaver Portal, die SAP Exchange Infrastructure (XI, Support der prozessbezogenen Kooperation heterogener Systeme via Nachrichtenaustausch), der SAP Auto-ID Infrastructure (Einbindung von Eingabe-, Empfangs- und Kommunikations-Geräten wie RFID-Lesegaräte, Realtime-Bluetooth-Geräte, Barcode-Scanner, Drucker usw.), dem SAP Master Data Management (MDM/MDME: zentrale Administration der Stammdaten (MDME = Master Data Management Extension)), der SAP Mobile Infrastructure (MI) u.a. In der Praxis wird SAP NetWeaver benutzt, um Portale zu erstellen, welche Funktionen einheitlich zugänglich machen, für die Schaffung einer einheitlichen Datenbasis oder um einen Geschäftsprozess aus einer Anwendung heraus zu initiieren und während seines Verlaufes über verschiedene Anwendungen zu verwalten. Der SAP NetWeaver Application Server umfasst einen ABAP- und einen J2EE-Applikationsserver. Auch Nicht-SAP Produkte können angebunden werden. Früher war SAP eine reine ERP-Software. Durch die "mySAP Business Suite" umfasst SAP heute ERP, SCM, CRM, SRM und PLM Systeme. Für den Mittelstand gibt es SAP Business One und SAP All-In-One. Mit "Duet" (ehemals "Mendocino") bietet SAP eine Software in Kooperation mit dem Konkurrenten Microsoft an, welche die MS-Office-Welt mit mySAP ERP verbindet. |
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| Siehe auch: ABAP BAPI CRM Data-Warehouse Data-Mining Stammdaten ERP SAP-Exchange-Infrastructure SAP-Web-Application-Server Duet | |||||
| Ferdinand-Braun-Institut | |||||
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Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) ist eines der weltweit führenden Institute für anwendungsorientierte und industrienahe Forschung in der Mikrowellentechnik und Optoelektronik. Es erforscht elektronische und optische Komponenten, Module und Systeme auf der Basis von Verbindungshalbleitern. Diese sind Schlüsselbausteine für Innovationen in den gesellschaftlichen Bedarfsfeldern Kommunikation, Energie, Gesundheit und Mobilität. Leistungsstarke und hochbrillante Diodenlaser, UV-Leuchtdioden und hybride Lasersysteme entwickelt das Institut vom sichtbaren bis zum ultravioletten Spektralbereich. Dabei spielen auch die Forschung zur Energieeffizienz und zum Energieverbrauch eine bedeutende Rolle um auch die Energiekosten, die durch entsprechende Geräte wie Computer und Server, Mikrowellentechnik oder optische Systeme erzeugt werden, zu senken. Die Kosteneinsparungspotentiale beschränken sich nicht nur auf Endgeräte sondern beziehen die ganze Wertschöpungskette mit ein. Die Anwendungsfelder reichen von der Medizintechnik, Präzisionsmesstechnik und Sensorik bis hin zur optischen Satellitenkommunikation. In der Mikrowellentechnik realisiert das FBH hocheffiziente, multifunktionale Verstärker und Schaltungen, unter anderem für energieeffiziente Mobilfunksysteme und Komponenten zur Erhöhung der Kfz-Fahrsicherheit. Kompakte atmosphärische Mikrowellenplasmaquellen mit Niederspannungsversorgung entwickelt es für medizinische Anwendungen, etwa zur Behandlung von Hauterkrankungen. Die enge Zusammenarbeit des FBH mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen garantiert die schnelle Umsetzung der Ergebnisse in praktische Anwendungen. Das Institut beschäftigt 230 Mitarbeiter und hat einen Etat von 21 Millionen Euro. Es gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V. und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Quelle: Ferdinand-Braun-Institut |
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| Siehe auch: CERN Forschungszentrum-Jülich IRTF Internet2 QPACE | |||||
| Hewlett-Packard | |||||
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Hewlett Packard wurde 1939 von William Hewlett und David Packard in der berühmten Garage in Palo Alto im heutigen Silicon Valley mit einem Startkapital von 538 US-Dollar gegründet. Dies gilt als die Geburtsstunde der Computerindustrie im Silicon Valley. Anfangs wurden wissenschaftliche Geräte hergestellt. 1957 ging HP an die Börse. Der Eröffnungskurs lag bei 16 US-Dollar pro Aktie. 1972 führte HP den ersten wissenschaftlichen Taschenrechner ein. 1980 folgte der erste PC. HP entwickelte sich zu einem der führenden Drucker- und PC Hersteller und machte sich einen Namen im Bereich der mittleren Datentechnik mit Servern und Workstations. Vor allem die Drucker sind sehr weit verbreitet, sowohl bei Firmen als auch im privaten Bereich: DeskJet-, LaserJet- und DesignJet-Familie. Weiterhin sind Digitale Kameras im Angebot. HP hat auch einige Softwarelösungen entwickelt wie Desktoperweiterungen, Workflow-Lösungen sowie eine eigene Java Virtual Machine (JVM) für HP-UX. Im Jahr 2002 fusionierte HP mit Compaq. 2004 kaufte HP die deutsche Triaton GmbH, welche Rechenzentren in verschiedenen deutschen Standorten betreibt. Hewlett Packard gliedert sich in die Geschäftsbereiche Personal Systems Group (PSG: End-Consumer PCs, Business PCs, Mobile Communication, Workstations), Imaging and Printing Group (IPG: Drucker, Bildbearbeitung) und die Technology Solutions Group (TSG: IT-Technologie und -Lösungen für Unternehmen und den Öffentlichen Sektor). Zuletzt stand eine Frau an der Spitze von HP: Carleton Fiorina war CEO (Chief Executive Officer, Vorstandsvorsitzende(r)) von 1999 bis 2005. HP war zuletzt in den Schlagzeilen wegen eines Spionagefalls, in dem es um die unautorisierte Erhebung und Weitergabe von Daten über Mitarbeiter und Journalisten ging. Auch der neue CEO Mark Hurd stand im Visier der Ermittler. HP erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von 86,7 Milliarden US-Dollar bei einem Netto Gewinn von 2,38 Mrd Dollar. Im darauf folgenden Geschäftsjahr 2005/2006 erhöhte sich der Jahresumsatz auf 91,7 Milliarden Dollar und der Gewinn stieg stark auf 6,2 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 2,18 (0,82) $. Damit lag HP in den meisten wichtigen Kennziffern (ausser der Börsenkapitalisierung: HP: 110 Milliarden $, IBM: 141 Milliarden $) vor IBM. HP beschäftigt ca. 151.000 Mitarbeiter in 170 Ländern. |
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| Siehe auch: Drucker IBM Java Server Workstation Middleware Compaq DEC | |||||
| Compaq | |||||
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Compaq (Compatibility and quality) wurde 1982 von den drei ehemaligen Managern bei Texas Instruments (Rod Canion, Jim Harris und Bill Murto) gegründet. Zuerst kam 1983 eine tragbare Version eines IBM PC auf den Markt. Es war der erste legale IBM-kompatible PC überhaupt. Bereits im ersten Verkaufsjahr setzte Compaq 53.000 Einheiten ab und begann damit seine Erfolgsgeschichte. Da Microsoft berechtigt war, sein MS-DOS an Dritte Computerhersteller zu lizenzieren, konnten die Geräte damit ausgeliefert werden. Das PC-BIOS von IBM wurde mittels Reverse Engineering nachgebaut. 1987 folgte der erste PC mit einem Intel 386er Prozessor. Weiterhin unterstützte Compaq EISA (Extended Industry Standard Architecture) und trat damit gegen IBMs MCA (Micro Channel Architecture) in den PS/2 (Personalcomputer: Personal System 2) Systemen an. In den 90er Jahren folgten die Presario Reihe und der erweiterte Einstieg in den Massenmarkt: PCs für unter 1000 US-Dollar wurden angeboten. Um diese Preise halten zu können, wurden erstmals Prozessoren von AMD und Cyrix verbaut. Der folgende Preiskrieg drängte vor allem IBM und Packard Bell vom Markt. 1997 übernahm Compaq Tandem Computers. 1998 folgte die Übernahme der Digital Equipment Corporation (DEC). 2002 fusionierte Compaq mit Hewlett Packard. |
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| Siehe auch: Hewlett-Packard IBM EISA AMD Intel DEC MS-DOS MCA BIOS | |||||
| DEC | |||||
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Digital Equipment Corporation. 1957 in Maynard (Massachusetts, USA) von Ken Olsen und seinem Studienkollegen vom MIT, Harlan Anderson gegründet. Auf das Konto von DEC gehen die PDP (Personal Digital Processor) 1 bis 11. Die PDPs waren Konkurrenten zu IBM Mainframes in den 60er, 70er und 80er Jahren. Die PDP 1 hatte bereits Transistor-Schaltungen statt Vakuumröhren, der Speicher bestand aus 4000 18-Bit-Words. Programmiert wurde in Assembler und LISP. Die PDP 11 wurde 1970 eingeführt und war schon ein 16 Bit Rechner. Der Nachfolger des PDP 11 war seit 1977 die VAX (Virtual Address eXtension) mit dem Betriebssystem VMS (Virtual Memory System, 1978). 1992 folgte der Alpha-Prozessor, der in Workstations und Servern eingesetzt wurde. Weitere Eigenentwicklungen sind das DECnet (1975), ein homogenes lokales Netzwerk, um die DEC-Rechner zu vernetzen sowie das Massenspeichersystem RA-90, welches jedoch aufgrund verspäteter Markteinführung zu einem Flop wurde. 1995 wurde die erste Suchmaschine vom Forschungslabor von DEC vorgestellt, in der eine Volltextsuche möglich war. Sie wurde entwickelt von Louis Monier, Joella Paquette und Paul Flaherty, der 2006 verstarb. Aus diesem Forschungsprojekt ging AltaVista hervor, die 1997 eine der ersten Volltextsuchmaschinen des World Wide Web wurde. Gegen Ende der 90er Jahre verkaufte DEC seine Prozessor-Produktion an Intel und seine Netzwerk-Abteilung an Cabletron und die eigene Datenbankentwicklung an Oracle. DEC war darauf angewiesen, dass Microsoft eine 64-Bit Version von Windows 2000 für die Alpha-Plattform herausbringt, was jedoch nicht geschah. 1998 wurde DEC an Compaq verkauft. |
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| Siehe auch: Hewlett-Packard Sony Compaq IBM VMS VAX Alpha-Prozessor Ultrix Volltext-Suchmaschinen PowerPC | |||||
| AMD | |||||
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Advanced Micro Devices wurde 1969 von Jerry Sanders und Ed Turney gegründet. Ausgerechnet Robert Noyce, einer der späteren Intel-Gründer und ehemaliger Kollege von Sanders bei Fairchild Semiconductor, verhalf Sanders zu dem Startkapital von 1,5 Mio Dollar. In den ersten Jahren nach der Gründung konzentrierte sich AMD auf Nachbauten und Weiterentwicklungen von Halbleiterprodukten anderer Hersteller. 1975 steigt AMD mit dem Am9102 in die Produktion von RAM-Bausteinen ein. AMD und Intel 1976 unterzeichneten AMD und Intel ein Lizenzabkommen, das AMD erlaubte, bestimmte Patente von Intel für die eigene Produktion zu verwenden. Damit war es AMD schliesslich möglich, mit dem 8080A in die Prozessorproduktion einzusteigen. AMD gewann 1991 eine juristische Auseinandersetzung gegen Intel, die das Lizenzabkommen einseitig aufgekündigt hatte. In der Folge stieg AMD in die Produktion eines 386er Klons ein (Am386) der sich erfolgreich verkaufte. Nachfolger waren der Am486 und der 5x86; Intel jedoch produzierte bereits den Pentium Prozessor. Der K5 und wirtschaftlicher Erfolg durch den K6 AMD brachte 1996 den K5 auf den Markt, doch erst der K6 und besonders der K6-2 wurde ein wirtschaftlicher Erfolg. AMD trotzte Intel erstmals nennenswerte Marktanteile ab. Technologieführerschaft durch den K7 Athlon Mit dem Athlon und der nachfolgenden Prozessorgeneration (Duron, Thunderbird, Sempron) erlangte AMD erstmals die Technologieführerschaft. 1998 nahm in Dresden die Fab30, eine der modernsten (AMD) Chipfabriken, die Produktion auf. 2005 folgte die FAB 36. Die K8 Generation und 64-Bit Mit dem K8 erfolgte die Umstellung auf 64-Bit: Opteron, Athlon 64, Athlon 64 FX, sowie Low-Voltage Versionen für Notebooks. 2005 und 2006 erschienen die ersten Dual Core Prozessoren (Athlon 64 X2, Athlon FX-60, AMD Opteron in Dual Core Version, AMD Turion 64 X2). Die K10-Generation: K10-Prozessoren und AMD Next Generation Processor Technology Ab 2007 erschien die K10-Generation: Barcelona (AMD Opteron K10, 4-Kern Prozessor) und Phenom, der Nachfolger des Athlon. Allgemein zeichnet sich die K10-Generation durch erhöhte Rechenleistung pro Kern, vor allem bei der Fliesskommaberechnung, aus. Die K10-Prozessoren läuten die AMD Next Generation Processor Technology ein: sie basieren weiterhin auf der AMD64-Micoarchitektur, verfügen jedoch alle über einen L3-Cache, schnellere HyperTransport Anbindungen und setzen auf Sockel AM2+ für Ein-Prozessorsysteme auf. Jedoch kann auch Sockel AM2 und Sockel F bei reduzierter Leistung verwendet werden. Die K10- Architektur verfügt weiterhin über eine verbesserte Sprungvorhersage, eine Verbesserung des Translation Lookaside Buffer (TLB, Übersetzungspuffer), SSE4a bzw. SSE128, unabhängige Speichercontroller, eine erweiterte Befehlswarteschlange (Instruction Queue) und einen Sideband Stack Optimizer (für Stack-Optimierungen bei POP/PUSH Operationen). Die Verbindungsbreite zwischen Prozessorkern und L2-Cache wurde von 64-Bit auf 128-Bit angehoben. Der Phenom Der AMD Phenom liegt in folgenden Varianten vor: Phenom X4 für Sockel AM2+, ein nativer Vierkernprozessor mit einem L1- und L2-Cache pro Kern und einem L3-Cache für alle Kerne. Phenom FX für Sockel F bzw. F+, Phenom X3 (Sockel AM2+, ein X4 mit einem deaktivierten Kern) und Phenom X2 (Sockel AM2+, Phenom mit nativem Doppelkern oder X4 mit 2 deaktivierten Kernen). |
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| Siehe auch: Athlon AMD-Opteron AMD-Opteron APU AMD-Fusion HyperTransport EM64T System-on-a-Chip Mehrkernprozessor Intel | |||||
| DENIC | |||||
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Die DENIC eG ist die zentrale Registrierungsstelle für alle Domains unterhalb der Top Level Domain " .de". Für die Domainverwaltung stellt die DENIC eG ein automatisches elektronisches Registrierungssystem zur Verfügung und betreibt ein Netz von über die ganze Welt verteilten Nameservern. Trimain Nach den Richtlinien der Denic beträgt die Mindestlänge einer Domain drei Zeichen (Beispiel: BMW.de). Domains mit dieser Mindestlänge werden als Trimain bezeichnet (Vorsilbe tri = 3). Vanity Domain Eine Vanity Domain ist eine Kunstdomain die die Merkbarkeit erleichtern soll oder leicht mit der Firma/Organisaton in Verbindung gebracht werden kann, vergleichbar wie das bei Autokennzeichen in den USA möglich ist. Beim Telefon-Vanity entspricht die Telefonnumer der Buchstabenkombination des Firmennamens oder Besitzers. Keyword Domain Eine Keyword Domain beinhaltet das oder die wichtigste(n) Keyword(s) der Domain. Dies soll das Suchmaschinenranking positiv beeinflussen. Nachteil ist, dass die meisten Domains und Keywords bereits vergeben sind und es nicht vorteilhaft ist, eine lange Domain mit vielen Keywords zu haben. |
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| Siehe auch: InterNIC ICANN TLD DNS Root-Server Nameserver DNS-Server ISP Domain Trimain | |||||