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  PCMCIA

Personal Computer Memory Card International Association (Internationale Vereinigung für Computer-Speicherkarten). Auch PCMCIA-Karten oder PC-Cards. PCMCIA ist eine 1989 gegründete Organisation von über 400 Firmen  (Microsoft, Nicon, Intel, 3Com, Sony, AMD, Compaq, Toshiba etc.) aus der Soft- und Hardwarebranche mit dem Ziel, für Zusatzkarten in mobilen Rechnern, wie z. B. in Notebooks einen allgemein akzeptierten Schnittstellenstandard zu schaffen.  PCMCIA-Karten haben 68 Buchsenkontakte, sehr kleine Abmessungen von Länge X Breite X Höhe: 85,6 X 54 X (3,3 bis 10,5 mm). Es gibt derzeit Miniaturfestplatten, Netzwerkkarten, Fax/Modem, diverse Speicherkarten etc., - alles in Scheckkartengrösse.  Als Nachfolger der PCMCIA Karte gilt die EXPRESSCARD. Sie ist kleiner und hat sowohl eine USB 2.0 als auch eine PCI-Express Schnittstelle. Der Stromverbrauch ist geringer.                                                   
Siehe auch:    PCI   PCI-Express   USB   Festplatte   Netzwerkkarte   Bus   

  Forschungszentrum-Jülich

Das Forschungszentrum Jülich betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen  Gesundheit, Energie und Umwelt sowie Informationstechnologie. Kombiniert mit den beiden Schlüsselkompetenzen Physik und Supercomputing werden in  Jülich sowohl langfristige, grundlagenorientierte und fächerübergreifende Beiträge zu Naturwissenschaften und Technik erarbeitet als auch konkrete  technologische Anwendungen. Mit rund 4400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, zu den  größten Forschungszentren Europas. 

Quelle: Forschungszentrum Jülich

                                               
Siehe auch:    JUGENE   JUROPA   QPACE   Supercomputer   TeraFLOPS   

  wissenmedia-GmbH

Die wissenmedia GmbH, ein Unternehmen der Bertelsmann Arvato AG,  zählt zu den führenden deutschen Medienhäusern in den Bereichen Wissen, Bildung und Lernen. Die  Aktivitäten des Medienunternehmens erstrecken sich über alle medialen Plattformen wie Buch, DVD, Online und mobile Endgeräte. wissenmedia führt so bekannte Medienmarken  wie Bertelsmann Lexikon, WAHRIG Wörterbücher, Chronik, wissen.de und q-world.de, sowie seit Juni 2009 die Traditionsmarke Brockhaus und den Faksimile Verlag.  Darüber hinaus ist wissenmedia ein gefragter Mediendienstleister in den Bereichen Beratung, Konzept, Producing,  Marketing und Content Service mit Partnern und Kunden in über 40 Ländern der Welt. 
Quelle: https://de.book-fair.com/
                                             
Siehe auch:    Medienmesse   Medien-im-Internet   DVD   

  Medienmesse

Die größte Buch- und Medienmesse weltweit ist die Frankfurter Buchmesse. Sie ist nicht nur der wichtigste Handelsplatz für die internationale Buch- und Medienbranche,  sondern auch Plattform für den kulturpolitischen Dialog und ein Kulturevent der Superlative. Rund 299.000 Besucher kommen zu den rund 2.900 Veranstaltungen, die auf dem Messegelände und in der Stadt stattfinden.  Auf den 172.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren sich an den fünf Messetagen im Oktober mehr als 7.300 Aussteller aus 100 Ländern. Ausgestellt werden jedoch nicht mehr nur Bücher:  DVDs, CDs, Hörbücher oder Kalender machen heute einen Großteil der Angebotspalette aus. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Präsentation des jährlich wechselnden Ehrengastes der  Buchmesse, der den Besuchern seine Kultur und Literatur mit Lesungen, Ausstellungen und Konzerten vorstellt. Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2010 ist Argentinien. 

Die Frankfurter Buchmesse engagiert sich mit hochkarätigen Veranstaltungen für das Thema Bildung. 
'Bildung im 20. Jahrhundert erfordert vor allem und zunächst die instinktsichere Abwehr überzähliger Informationen.' Dieses Zitat des 1990 verstorbenen deutschen Schriftstellers Hans Kasper scheint im 21. Jahrhundert aktueller denn je:  Im Zeitalter globaler Vernetzung durch unzählige Medien und Social Media-Plattformen sind wir täglich einer Flut an Informationen mit teilweise geringer Halbwertszeit ausgesetzt.  Diese Informationen gilt es, auf ihren Nachrichtenwert hin zu prüfen, zu filtern, einzuordnen und zu strukturieren. Ein Prozess, der nur dem Menschen möglich ist,  der über eine gewisse Grund- und Medienbildung verfügt. Genau hier setzt die Frankfurt Book Fair Literacy Campaign (LitCam) an. 'Das Ziel der Initiative ist es,  Projekte zu fördern und zu entwickeln, die sich der Vermittlung grundlegender Fertigkeiten wie Lesen, Schreiben, Rechnen und den Umgang mit digitalen Medien  verschrieben haben', erklärt Karin Plötz, Geschäftsleitung LitCam. 'Getragen wird die LitCam dabei von ihrem Leitgedanken 'Confidence for Life', denn es gilt, den  Menschen durch Bildung Zuversicht in ihre eigene Stärke und dadurch auch für die Zukunft zu geben' LitCam Konferenz: Bildung und Menschenrechte dürfen  niemandem verwehrt werden Die Frankfurter Buchmesse organisiert während der Messetage zahlreiche Konferenzen, Podiumsdiskussionen, Kongresse, Workshops und Präsentationen zum Themenschwerpunkt  'Zukunft Bildung'. Den Start markiert traditionell die internationale LitCam Konferenz, die am Montag vor Beginn der Frankfurter Buchmesse im Steigenberger Hotel Frankfurter Hof stattfindet. Hier  treffen internationale Bildungsexperten und Initiativen zum Erfahrungs- und Wissensaustausch aufeinander. 
In diesem Jahr steht die Konferenz unter dem Motto 'Literacy and Human Rights'. 'Jeder Mensch hat ein Grundrecht auf Bildung, denn erst Bildung ermöglicht Menschsein.  Bildung und Menschenrechte sind daher eng miteinander verknüpft. Sie dürfen niemandem verwehrt werden', sagt Karin Plötz.  Vier Bildungsinitiativen aus dem Senegal, Israel, Argentinien und Indien stellen ihre Projekte vor. Am Tag danach werden die auf der LitCam Konferenz angeschnittenen Themen in verschiedenen Workshops weiter vertieft.  Das Bildungsareal in Halle 4.2: Education Hot Spot und Forum Bildung. Die Bildungsangebote der Frankfurter Buchmesse sind seit vergangenem Jahr auf einem gemeinsamen Areal in Halle 4.2  gebündelt. Es umfasst Ausstellungsflächen für internationale Anbieter von Bildungsmedien aller Art sowie etablierte Veranstaltungsorte wie das Forum Bildung, in dem  in diesem Jahr u. a. zwei hochkarätig besetzte Roundtables stattfinden. Am Messe-Mittwoch beispielsweise tauschen führende Persönlichkeiten internationaler  Bildungsverlage Tipps darüber aus, wie man den Herausforderungen des digitalen Zeitalters begegnet. 

Quelle: Buchmesse
           
Siehe auch:    DVD   Podcast   datenbank   wissenmedia-GmbH   

  IAB

Internet Architecture Board. Das IAB trifft seit 1983 die technischen Entscheidungen und erarbeitet die Richtlinien für das nordamerikanische Internet.  Das IAB ist eine Interessensgruppe, die die Grundsätze, Leitlinien und Standards für das TCP/IP-Protokoll und das Internet entwickelt und festlegt.                                                       
Siehe auch:    ANSI   internet   ICANN   IETF   DENIC   TCP-IP   DNS-Server   Root-Server   TLD   HTML

  NIC

Network Information Center. Im Internet erfolgt die Vergabe von Internetadressen und Domain-Namen zentral durch das International Network Information Center InterNIC.  In Europa ist die RIPE-NCC für die Verwaltung und Administration der Vergabe verantwortlich. Die DE-NIC verwaltet die Top Level Domain TLD "DE" und ist der Betreiber des Primary-Nameservers für die DE-Domains.                                                       
Siehe auch:    InterNIC   ICANN   Nameserver   Resolver   DNS-Server   Domain-Name-System   DENIC   

  DENIC

Die DENIC eG ist die zentrale Registrierungsstelle für alle Domains unterhalb der Top Level Domain " .de".  Für die Domainverwaltung stellt die DENIC eG ein automatisches elektronisches Registrierungssystem zur Verfügung und betreibt ein Netz von über die ganze Welt verteilten Nameservern. 

Trimain 
Nach den Richtlinien der Denic beträgt die Mindestlänge einer Domain drei Zeichen (Beispiel: BMW.de). Domains mit dieser Mindestlänge werden als Trimain bezeichnet (Vorsilbe tri = 3).       

Vanity Domain 
Eine Vanity Domain ist eine Kunstdomain die die Merkbarkeit erleichtern soll oder leicht mit der Firma/Organisaton in Verbindung gebracht werden kann, vergleichbar wie das bei Autokennzeichen in den USA möglich ist.  Beim Telefon-Vanity entspricht die Telefonnumer der Buchstabenkombination des Firmennamens oder Besitzers. 

Keyword Domain 
Eine Keyword Domain beinhaltet das oder die wichtigste(n) Keyword(s) der Domain. Dies soll das Suchmaschinenranking positiv beeinflussen. Nachteil ist, dass die meisten Domains und Keywords bereits vergeben sind und es nicht vorteilhaft ist, eine lange  Domain mit vielen Keywords zu haben.                                 
Siehe auch:    InterNIC   ICANN   TLD   DNS   Root-Server   Nameserver   DNS-Server   ISP   Domain   Trimain

  IBM

International Business Machines, Armonk bei North Castle, New York. Führender amerikanischer Hersteller von Computern und Grossrechnern, Software, Netzwerken, Speichertechnologie und Mikroelektronik. IBM gründet sich auf die 1896 von Herman  Hollerith gegründete Tabulating Machine Company (TMC). Hollerith hatte eine Maschine zum Erfassen, Auszählen und Sortieren von Lochkartendaten entwickelt die auch bei den Wahlen in den USA eingesetzt wurde. 1910 wurde die DEHOMAG  (Deutsche Hollerith-Maschinen Gesellschaft mbH) von Willy Heidinger gegründet. Die DEHOMAG war Lizenznehmerin der Tabulating Machine Company und wurde 1922 von deren Nachfolgerin, der Computing Tabulating Rating Corporation unter Thomas J. Watson  übernommen, da sie überschuldet war. Die Umbenennung der Computing Tabulating Rating Corporation in IBM erfolgte 1924, da nun  hauptsächlich Produkte wie Locher, Prüfer, Sortier- und Tabelliermaschinen hergestellt wurden. IBM hatte zu dieser Zeit eine monopolartige Stellung für Lochkarten. Die ersten Computer folgten in den fünfziger und sechziger Jahren sowie entsprechende  Peripherie (Magnetplatten- und Trommelspeicher, Bandstationen, Drucker). Der erste Großrechner (S/360) wurde 1964 mit dem Betriebssystem OS/360 vermarktet. 1981 stieg IBM etwas verspätet ins PC Geschäft ein. IBM schaffte Standards (IBM Kompatibilität)  im PC Bereich, obwohl es viele Nachbauten gab und andere Hersteller führend wurden. In den 90er Jahren förderte IBM Open Source Projekte wie Linux, das zu einem Serversystem weiterentwickelt wurde und Eclipse, der Nachfolger von IBMs Visual Age for  Java 4.0. IBM entwickelte die Prozessoren IBM POWER (Performance Optimized With Enhanced RISC), PowerPC (PC = Performance Chip) und Cell. Aktuelle Mainframes sind die zSeries und System z9.  Die PC Sparte wurde zum Mai 2005 an den chinesischen Personal-Computerhersteller Lenovo abgestossen. IBM hat weltweit rund 329.000 Mitarbeiter und einen Umsatz von 91,134 Mrd. US-Dollar (2005). IBM ist weltweit in über 170 Ländern aktiv.                                         
Siehe auch:    Compaq   Hewlett-Packard   Sony   Intel   Cell   PowerPC   DEC   Apple   Grossrechner   Alan-Shugart