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  Egoshooter
Half-Life 2: Half-Life 2 + Counter Strike Source (Release: 16.11.2004, Entwickler: Valve, Publisher: EA-Games und Vivendi Universal Interactive Publishing Deutschland GmbH), Altersfreigabe: 16+ (PEGI), keine Jugendfreigabe (§14 JuSchG) Half-Life 2: Half-Life 2 + Counter Strike Source (Release: 16.11.2004, Entwickler: Valve, Publisher: EA-Games und Vivendi Universal Interactive Publishing Deutschland GmbH), Altersfreigabe: 16+ (PEGI), keine Jugendfreigabe (§14 JuSchG)
Egoshooter sind Actionspiele bei denen man das Spiel aus der Sicht der eigenen Spielfigur erlebt. Daher auch der Name First Person Shooter (FPS).  Meist sieht man die Waffe oder seine Hände und eine Spielmap mit Gebäuden, Hintergrund und Gegnern. Die virtuellen Gegner gilt es  zu erschiessen und meist noch kleinere Rätsel zu lösen, Waffen, Munition, Gesundheitsdrops, Panzerungen und Gegenstände aufzusammeln. Wenn das Gameplay komplexer ist spricht man auch von Taktik-Shooter. Viele Egoshooter verfügen auch über einen  Multiplayer Modus, bei dem das Spiel auf einem Server läuft und man sich als Client über das lokale Netzwerk (LAN-Party) oder über das Internet einwählen kann, um gegen menschliche Gegner anzutreten. Dabei sind ausgefeilte Fertigkeiten gefragt:  gute Spieler verfügen über ein perfektes "Movement" und Handling oder wissen genau, wo die Re-Spawn Punkte der Gegner sind, und wann und wo welches Item erscheint.

Bekannte Vertreter des Egoshooter Genres
Wolfenstein 3D,  Doom, Quake, Half-Life, Half Life 2 und Half Life Episode One (Half Life Episode Two), Max Payne, FarCry, Painkiller, Unreal Tournament, Prey, Stalker, System Shock, Bioshock, Call of Duty  oder Crysis von der deutschen Spieleschmiede Crytek.

3D-Welten, DirectX, Game- und Physik Engine der Ego Shooter
Crysis ist eines der ersten Spiele, welches die Möglichkeiten von  DirectX 10 einbringt. Mit Hilfe der CryENGINE 2 werden sehr realistische 3D-Welten in bisher nicht gekannter Perfektion animiert. Half-Life war 1998 eines der ersten Spiele, welches eine sehr realistische Illusion einer realen Welt vermittelte:  Gegenstände können bewegt werden, die Umwelt folgt weites gehend den Gesetzen der Physik. Dafür sorgt bei modernen Shootern eine Physik-Engine wie die von Havok. Eine Game-Engine sorgt für die Grafikeffekte und Reaktionen der virtuellen Welt.  Die Game-Engine besteht aus Programmbibliotheken, welche den Entwicklern Werkzeuge zur Verfügung stellen. Sie enthält eine Grafik-Engine, ein Physiksystem, ein Soundsystem, KI-Elemente, die Steuerung, Netzwerkcode und ein Datenmanagement.   

Jugendschutzgesetz (JuSchG), Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) 
In Deutschland unterliegen Unterhaltungsspiele einer halbstaatlichen Selbstkontrolle (Jugendschutzgesetz, Jugendmedienschutzstaatsvertrag).  Die verantwortliche Stelle für die Alterseinstufung von Computerspielen in Deutschland ist die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK).
                               
Siehe auch:    Taktik-Ego-Shooter-Half-Life   BPjM   Künstliche-Intelligenz   Engine   Datei-Endung-DLL   Black-Mesa-Source   Black-Mesa-Anomale-Materie   Half-Life-Explosionskrater-Lösung   Half-Life-Explosionskrater-Lösung-Teil-2   Half-Life-Screenshots-Bürokomplex

  Engine

Eine Engine besteht aus Programmbibliotheken welche den Programmierern Werkzeuge an die Hand gibt. Es gibt Grafik-Engines, Datenbank-Engines (Beispiel: Jet-Engine von Microsoft Access)  und Spiele-Engines. Letztere bestehen heute aus einer Grafik Engine, einer KI  (Künstliche Intelligenz, welche zum Beispiel Bots steuert), einer Physik-Engine (sorgt dafür, dass die Umgebung wie in der realen Welt auf Handlungen reagiert, bekanntes Beispiel: Havok), einer Steuerung, Netzwerkcode für den Multiplayer Modus und  einem soliden Datenmangement, welches Abstürze vermeidet.

Bekannte Spiele-Engines sind: Ultima-Underworld-Engine,  Quake-Engine, Unreal-Engine, Half-Life Engine (Goldsource), Source-Engine (Half-Life 2), Doom-3-Engine, Jupiter-Extended-Engine (F.E.A.R.), CryENGINE (FarCry) und CryENGINE 2 (Crysis).                                                 
Siehe auch:    Taktik-Ego-Shooter-Half-Life   Egoshooter   Künstliche-Intelligenz   Fuzzy-Logik   Grafikkarte   GPU   Virtualisierung   Bot   C-Plus-Plus   

  MMPOG

Massively Multiplayer Online Game. Bei diesem Spieltyp können sehr viele Spieler in einem Netzwerk, meist dem Internet, spielen. Oft handelt es sich dabei um Rollenspiele (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game (MMORPG)).  Bekannte Vertreter sind Everquest, Final Fantasy, Guild Wars, World of Warcraft oder Neocron. Weitere Typen der MMPOG (oder MMOG) sind Strategie- und Simulationsspiele. 

Charakteristisch für MMPOG und MMORPG ist der enorme Zeitaufwand. Bei World of Warcraft (WOW) muss zudem eine monatliche  Abogebühr entrichtet werden. Die Verkaufszahlen sind weltweit trotzdem sehr hoch und gehen bei WOW in die Millionen (z. Zt. > 12 Millionen). Es wird von einer hohen Suchtgefahr berichtet ;-)  MMPOGs oder MMOGs sind auch verbreitet bei Simulationen (z.B. Autorennen oder Aufbauspiele, Wirtschaftssimulationen oder Weltraumsimulationen (EVE - Online, Black Prophecy). Auch Actionspiele und/oder Shooter erfreuen sich als MMOG einer grossen  Verbreitung.                                               
Siehe auch:    Computer-Rollenspiel   Computer-Strategie-und-Aufbauspiel   Jump-and-Run   Engine   Bot   Egoshooter   
Link: http://mmog.onlinewelten.com


  Bot

Ein Bot ist ein Gegner in einem Computerspiel, der von dem Rechner mit Hilfe einer KI-Software (Künstliche Intelligenz) gesteuert wird. Dadurch kann ein Spieler gegen computergesteuerte Gegner antreten.  Als Bot bezeichnet man auch Computerprogramme, die eine relativ einfache, sich wiederholende Aufgabe ausführen. Die Spider oder Webcrawler der Suchmaschinen sind beispielsweise solche (Ro)Bots. 

Wenn Bots in einem ferngesteuerten Netzwerk von Rechnern innerhalb des Internet miteinander kommunizieren spricht man von einem Botnet.  Diese Netzwerke von Bots werden durch Schadsoftware wie Computer-Würmer oder Trojaner, welche die betroffenen Rechner befallen, aufgebaut. Botnets können Denial-of-Service Attacken ausführen oder eine Spam-Netzwerk aufbauen:  einige Rechner des infizierten Netzwerkes werden zu Spam-Servern umfunktioniert. Die Rechner von harmlosen Usern werden zu sogenannten Zombie-PCs:  das sind vom User unbemerkt umfunktionierte Rechner, welche grossen Schaden innerhalb eines Netzwerkes verursachen können, da sie u.a. fern- und fremdgesteuert werden bzw. sind.                                               
Siehe auch:    Egoshooter   Suchmaschine   Künstliche-Intelligenz   Robots   robots-dot-text   DoS-Attack   E-Mail-Server   Spam   Trojanisches-Pferd   Computer-Wurm

  Netiquette

Die Netiquette ist Teil der Internet Kultur. Netiquette ist ein Kunstwort aus Network und Etiquette.  Sie bezeichnet Benimm- und Verhaltensregeln bei Netzwerk- und Internetanwendungen, wie E-Mail, Online Dienste, Chat, Foren, Instant Messaging u.ä.  Verstösse können einen Ausschluss aus der jeweiligen Gemeinde (Netzwerk- oder Online-Community) bewirken.                                                     
Siehe auch:    Smiley   Chat   E-Mail   Emoticon   lol   AFAIK   

  DirectX

DirectX ist eine Ansammlung von standardisierten Programmierschnittstellen (APIs) der Firma Microsoft. DirectX ermöglicht Anwendungen, die über den jeweiligen Treiber verfügen, einen schnellen  Zugriff auf die Hardwarekomponenten des Rechners.

In DirectX enthalten  sind: Direct3D (unterstützt 3D-Grafiken), DirectSound, DirectVideo (unterstützt 2D-Grafiken und Videoausgabe), DirectDraw, DirectPlay (unterstützt die Kommunikation von Multiplayerspielen), DirectX Media Objects, DirectSetup (unterstützt das automatische  Update auf die aktuelle Version) und DirectInput (unterstützt die Eingabegeräte).

DirectX ist für die Windows-Plattform ausgelegt und kommt vor allem bei  Multimedia-Anwendungen und Spielen zum Einsatz. Auch die Xbox arbeitet damit. Die letzte Version für Windows XP und Windows 2000 ist 9.0c. Mit Windows Vista erscheint die Version 10.0. Diese stellt einen Quantensprung in der grafischen Darstellung dar,  insbesondere bei 3D-Darstellungen der realen Welt, inklusive Schattierungen oder beispielsweise Wasseranimationen und ähnliches.

Die CryENGINE 2 der deutschen Spieleschmiede Crytek GmbH ist eine der ersten Spiele Engines welche die  Möglichkeiten von DirectX 10 ausschöpft. Das erste Spiel für die CryENGINE 2 ist der Egoshooter Crysis. Leider wird es DirectX 10.0 nicht für ältere Betriebssysteme wie Windows XP oder W2K geben.  Microsoft begründet das mit technischen Aspekten. Mit Version DirectX 11 (2009) und DirectX 11.1 (2012) kam der vorerst neueste Ableger von Microsoft auf den Markt.  Die Befürchtung vieler User, dass sie ihre DirectX 10 Grafik-Karte dann nicht mehr verwenden könnten oder eine neue DirectX 10.1 oder DirectX 11 Grafikkarte erwerben müssten ist laut Microsoft jedoch unbegründet.                                         
Siehe auch:    Grafikkarte   OpenGL   MMPOG   Windows-Vista   Microsoft   API   Antialiasing   Dithering   Egoshooter   

  Computer-Strategie-und-Aufbauspiel
Sid Meier's Civilization III Computer Strategie- und Aufbauspiel Sid Meier's Civilization III Computer Strategie- und Aufbauspiel
Seit den 80er Jahren etabliert sich verstärkt dieses Computerspiel-Genre, welches sowohl mittel- und langfristiges strategisches Denken fordert als auch das Führen taktischer Schlachten ermöglicht.  Oftmals übernimmt der menschliche Spieler ein bestimmtes virtuelles Volk mit einer spezifischen Kultur und entsprechenden Fähigkeiten und muss einen Teil der Evolution der Menschheitsgeschichte durchspielen um sein Volk  auf ein höheres Niveau zu bringen. Dies geschieht, indem Nahrung angebaut wird, Gebäude errichtet werden und verschiedene Volksgruppen gezeugt werden: einfache Arbeiter, Soldaten unterschiedlicher  Waffengattungen, Priester, Pharaonen und Magier mit besonderen Fähigkeiten oder Kampfelefanten und ähnliches. 

Das Gelände muss ausgekundschaftet und erobert oder verteidigt werden, Rohstoffe abgebaut und herbeigeschafft werden, Schiffe und Schiffsflotten gebaut werden usw.  Dabei können Zeiträume der Menschheitsgeschichte von mehreren Jahrtausenden, von der Jung-Steinzeit bis zur Modernen oder gar einer möglichen Zukunft durchlaufen werden.  Auch Fantasy-Völker oder erfundene Zeitepochen werden thematisiert. Der User kann entweder alleine gegen den Computer antreten oder im Multi-User bzw. Multiplayer-Modus gegen mehrere menschliche Gegner antreten. 

Es wird grundsätzlich unterschieden zwischen rundenbasierten Strategiespielen und Echtzeitstrategiespielen (Real-Time Strategy (RTS)).  Bei rundenbasierten Strategiespielen machen alle Spieler ihr "Züge" bzw. treffen ihre Entscheidungen nacheinander, Runde für Runde. Am Ende einer Runde werden die jeweiligen Auswirkungen vom Computer  berechnet und den Spielern mitgeteilt. Der Schwerpunkt liegt weniger auf möglichen taktischen Kämpfen als auf strategischen Entscheidungen im Bereich Politik, Wirtschaft, Technologie, Logistik oder auch Diplomatie. 

Beispiel ist die Civilization Reihe von Sid Meier. Bei Echtzeitstrategiespielen laufen alle Handlungen und Reaktionen gleichzeitig ab. Die Betonung im Gameplay liegt auf strategischen Vorbereitungen und taktischen, schnellen Kämpfen. Beispiele sind:  Age of Empires (Microsoft), Stronghold, Warcraft, Herr der Ringe, Command & Conquer, Supreme Commander, StarCraft (Blizzard-Entertainment), Anno 1701, Die Siedler, Rome oder Cossacks.  Echtzeitstrategiespiele haben rundenbasierte Strategiespiele hinsichtlich des kommerziellen Erfolges weit überholt. Im Bereich E-Sports sind Echtzeitstrategiespiele auch erfolgreich: Beispiele sind StarCraft oder Command & Conquer.                                 
Siehe auch:    MMPOG   Computer-Rollenspiel   Egoshooter   Engine   Grafikkarte   GPU   GDDR   Antialiasing   Computer-Rollenspiel-Gothic-3   The-Elder-Scrolls-Skyrim

  Jump-and-Run
Load Runner (Jump-'n'-Run) von Brøderbund Load Runner (Jump-'n'-Run) von Brøderbund
Jump and Run Spiele erfreuten sich vor allem ab den 80er Jahren immer grösserer Beliebtheit, vor allem auf den Home Computer Plattformen, aber auch als Arcade Spiele.  Das Spielprinzip ist es, eine Spielfigur durch mehrere Levels zu bewegen und dabei möglichst geschickt alle Hindernisse zu bewältigen: durch Laufen und Springen und richtiges Timing in der Bewegung.  In den Levels muss der Spieler oft Leitern heraufklettern, Hindernisse mit Lianen überwinden, Gegnern ausweichen oder bekämpfen, Fallen umgehen oder rollenden Fässern ausweichen.  Im englischen Sprachraum werden Jump 'n' Run Spiele als Platform Games oder Platformer bezeichnet, so dass sich auch die deutsche Bezeichnung Plattformspiele herausgebildet hat. 

Unterarten von Plattformspielen sind Platforms 'n' Ladders, Platform Fighter oder Platform Shooter. Es gibt aber auch Mischformen. Eine weitere Einteilung ist durch die grafische Darstellung gegeben:  2D-Jump-and-Runs mit Darstellung der Spielszene von der Seite, Jump-and-Runs mit Diagonalansicht (isometrische Perspektive) und dreidimensionaler Steuerbarkeit der Spielfigur sowie 3D-Jump-and-Runs. 

Oftmals muss der Spieler sich von Level zu Level kämpfen, die immer schwerer und herausfordernder werden. Dabei ist es immer eine Motivation, den nächsten Level kennenzulernen.  Manche Jump and Run Spiele verfügen auch über einen Level-Editor, mit dem der User sich seine eigenen Levels basteln kann. Das erste dieser Art war Lode Runner von Brøderbund.  Bekannte Jump 'n' Run Spiele sind: Donkey Kong, Manic Miner, Ant Attack, Super Mario Bros., Prince of Persia, Sonic the Hedgehog, Wizard (C64) oder Rayman.                                         
Siehe auch:    Egoshooter   Computer-Strategie-und-Aufbauspiel   Computer-Rollenspiel   Engine   Grafikkarte   Bot   Antialiasing   Dithering   GDDR   GPU

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