GUI

Graphical-User-Interface (grafische Benutzeroberfläche). Eine grafische Benutzeroberfläche ist vor allem für Nicht-Fachleute eine grosse Hilfe, um mit einem Computer zu kommunizieren. Es müssen nicht mehr direkte Befehle eingegeben werden.  Stattdessen kann der User sich mit Hilfe einer Maus durch eine Menüführung klicken und Fenster öffnen und schliessen. Erfunden wurde die GUI im PARC (Palo Alto Research Center),  der Forschungsabteilung der Firma Xerox. Kopiert wurde es von Apple und  von Microsoft. Elemente einer modernen GUI sind Konzepte wie der Schreibtisch (Desktop) mit Papierkorb und Arbeitsplatz, Menüsteuerung (Pull-Down-Menüs) mit Maus, Navigieren durch das Dateisystem mit Symbolen (Icons), Drag & Drop sowie Copy & Paste.                                                   
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  Mac-OS

Macintosh Operating System. Betriebssystem für Apple Macintosh Rechner. Mac OS verfügt über eine grafische Benutzeroberfläche. Mac OS war das erste Betriebssystem, welches mit der Maus bedienbar war. Damals auch neue Elemente:  grafische Menüsteuerung und Drag & Drop.  Die letzte Version ist 9.2.2 . Der Name Mac OS wurde jedoch erst ab Version 7.6 verwendet, vorher hiess das Betriebssystem "System". Nachfolger von Mac OS ist Mac OS X.                                                     
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  Macintosh

Der Apple Macintosh ("Mac") wurde 1984 auf den Markt gebracht und war einer der ersten Computer mit einer grafischen Benutzeroberfläche (System, ab Version 7.5.1 Mac OS). Auch neu waren Konzepte wie der Schreibtisch (Desktop), der Papierkorb,  die Maus- und Menüsteuerung, Drag & Drop sowie das Navigieren im Dateisystem mit Hilfe von Symbolen (Icons). Anfangs wurde die 680x0 Prozessorfamilie von Motorola eingesetzt, ab 1994 wurde der PowerPC-Chip eingebaut. Ab 2005 wurde IBM als Chiplieferant  abgesetzt und man verbaute künftig Intel-Prozessoren.                                                     
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  X-Window-System

Das X-Window-System ist eine grafische Benutzeroberfläche unter Unix- und Linux-Systemen. Es handelt sich im Einzelnen um Protokolle, Programme und grafische Standards, mittels derer man grafische Formate auf Monitoren ansteuern kann.  Mit X-Window-Systemen ist es vor allem möglich, durch eine Ausgabeumlenkung Computerprogramme auf entfernten Rechnern zu  kontrollieren, d.h. sie dort zu starten und von einem Remote Terminal oder Remote PC zu bedienen. Dieses Prinzip findet insbesondere bei X-Terminals  Verwendung: alle Applikationen werden auf einem extra Application-Server gehostet, während das X-Terminal, welches über weniger Performance verfügt, nur für die Darstellung der Grafikoberfläche verantwortlich ist. 1984 gestartet vom MIT, DEC und IBM fand  das X Window System (damals nur 'X') zunächst 1987 als X11 und später als X11R6 immer grössere Verbreitung. Unter der X.Org Foundation wurden weitere Standardisierungen vorgenommen (X11R7.0), bis es schliesslich als Freie Software der  Free Software Foundation in Form von XFree86 grosse Verbreitung auf PCs fand. 2003 nach Auflösung des Entwicklerteams folgte X-Org-Server der X.Org Foundation. 'X' fungiert nach dem Client-Server Prinzip. Es ist netzwerktransparent (das X Protokoll kann  Daten über das LAN austauschen, wobei dieser Prozess für die Applikation, welche das Protokoll benutzt, transparent ist). Der X-Server versorgt die X-Clients mit Grafikdiensten.  Er besitzt Treiber der Grafikkarte und der Eingabegeräte und kommuniziert mit  dem X-Client übers LAN. Der X-Client wiederum verwendet die Grafikdienste des X-Servers; er kann auf demselben Rechner wie der X-Server, aber auch auf einem anderen Rechner laufen. Er empfängt vom X-Server 'Events' wie Maus-Klicks oder Tastenanschläge.                                         
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  Mesa

Mesa ist eine imperative Programmiersprache die 1970 am Xerox Palo Alto Research Center (PARC) entwickelt wurde. Mesa ähnelt den ALGOL-Dialekten und diente dazu, dem Xerox Alto eine der ersten grafischen Benutzeroberflächen (GUI/Graphical User  Interface) zu verpassen. Mesa-Entwickler hatten naturgemäss gute Kenntnisse in der GUI-Programmierung oder bei Netzwerk-Topologien, so dass Mesa, obwohl es ausserhalb von Xerox kaum genutzt wurde, zum Fortschritt in der Computer-Industrie  beigetragen hat. Steve Jobs liess sich durch die Leistungen des Xerox Alto bei der Entwicklung der GUI, des Apple Lisa und Macintosh inspirieren. Diese waren wiederum Vorbild für Microsofts Windows.                                                     
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