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  UND-Verknüpfung
Logische-Grundschaltungen: UND-Verknüpfung (Konjunktion, AND) Logische-Grundschaltungen: UND-Verknüpfung (Konjunktion, AND)
Unter einer AND-Verknüpfung (Konjunktion) versteht man eine logische UND-Verknüpfung.  Sie entstammt der Booleschen Algebra und führt zu WAHR (TRUE oder 1) wenn alle Bedingungen WAHR sind, sonst ist sie FALSCH (FALSE oder 0).  Wenn es z.B. zwei Bedingungen gibt (X,Y) dann ist die UND-Verknüpfung WAHR, wenn X WAHR (TRUE, 1) ist UND wenn Y WAHR ist. Für alle anderen Fälle ist die UND-Verknüpfung FALSCH.  Wenn also z.B. X WAHR ist und Y FALSCH, dann ist die logische UND-Verknüpfung FALSCH bzw liefert als Ergebnis den Wert FALSCH (FALSE, 0). Alle Fälle für 2 Bedingungen können der Wahrheitstabelle im beigefügten Bild entnommen werden.                                                   
Siehe auch:    Exklusives-ODER   ODER-Verknüpfung   Boolesche-Algebra   Logische-Grundschaltungen   NAND-Gatter   

  Logische-Adresse

Bei der logischen Adresse handelt es sich um eine relative Angabe des Adressraumes, die es ermöglicht, Programme zu schreiben, die vom Betriebssystem an beliebigen Stellen im Adressraum plaziert werden können.  Die Adresstransformation geschieht durch die Speicherverwaltung. Weiterhin können diese Programme auch Speicherplatz für Variablen, etc. an beliebigen Stellen allozieren und sogar auf einen virtuellen Speicher (z. B. die Festplatte)  auslagern.                                                     
Siehe auch:    Adressierung   Relative-Adressierung   Mnemonische-Adresse   

  Mnemonische-Adresse

Anstatt beispielsweise für den Menschen schwer merkbare hexadezimale oder auch dezimale Adressen zu verwenden, kann man stattdessen symbolische Adressen für Variablen und Felder angeben.  Beispielsweise BLZ für Bankleitzahl.                                                       
Siehe auch:    Adressierung   Adresse   Assembler   Adressbus   

  Fuzzy-Logik

Die Fuzzy-Logik (Fuzzy = unscharf, ungenau, verschwommen) lässt, anders als die Boolesche Algebra, Eingabewerte zwischen Null und Eins zu. Gewisse Dinge können also zu einem bestimmten Grad Wahr oder Falsch sein. Sie ähneln damit auch mehr der  menschlichen Wahrnehmung. Werte zwischen Wahr (1) und Falsch (0) wie 0,5 oder 0,35 sind möglich. In der Fuzzy-Logic Sprache bedeutet das dann: Halbwahr, ein bisschen Wahr, ziemlich Wahr oder Stark Wahr.  Eingesetzt wird die Fuzzy-Logik z. B. als Methode in der Steuerungs- und Regelungstechnik.                                                     
Siehe auch:    Boolesche-Algebra   Künstliche-Intelligenz   

  Von-Neumann-Architektur

Die Von-Neumann-Architektur (Johann Baron von Neumann, János von Neumann zu Margitta, nach der Emigration in die USA: John von Neumann, 1903 - 1957)  oder der Von-Neumann-Rechner wurde 1946 mit folgenden Eigenschaften definiert: Aufteilung in Recheneinheit, Steuereinheit, interner Speicher und  Peripherie (Ein- und Ausgabeeinheit). Der interne Speicher wird in Informationseinheiten aufgeteilt. Als Rechensystem liegt das Dualsystem zugrunde. Die Befehle und Daten befinden sich im selben Speicher.  Die Speicheradressen sind fortlaufend nummeriert. Befehle werden nacheinander (sequentiell) verarbeitet und können durch Sprünge unterbrochen werden.  Bekannte historische Rechner, die nach der Von-Neumann-Architektur aufgebaut waren sind die IAS-Machine (1951, Institute for Advanced Study, Princeton), der EDVAC (Electronic Discrete Variable Automatic Computer)  oder JOHNNIAC (John-von-Neumann Integrator and Automatic Computer, 1953 - 1966).  John von Neumann beschäftigte sich ausserdem mit der Quanten- und Spieltheorie und war U.S. Regierungsberater im Nuklerarprogramm. Er war auch Mitglied des Target Committee, das 1945 die Ziele für den Atombombenabwurf  in Japan aussuchte. Stanley Kubrick schuf seinen Film "Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben" in Anspielung an das wissenschaftlich-technische Genie Von-Neumann's.                                           
Siehe auch:    CPU-Architektur   Backus-Naur-Form   Künstliche-Intelligenz   ENIAC   EDVAC   UNIVAC   Harvard-Mark-I   

  Allozierung

Allozierung ist die dynamische Zuweisung von Speicherplatz für Variablen und Daten während der Programmausführung. Dasselbe gilt für die Freigabe von Speicherplatz. Damit können Datenstrukturen während des Programmablaufs erzeugt und  wieder zerstört werden. Die automatische Freigabe von Speicherplatz ist nicht zu verwechseln mit der Garbage Collection bei einigen Programmiersprachen, da diese i.d.R. manuell ins Programm eingebaut werden muss.                                                       
Siehe auch:    Adresse   Adressierung   Relative-Adressierung   Adressbus   Register   

  Ablaufdiagramm

Mit Hilfe eines Ablaufdiagrammes kann man einen (geplanten) Programmablauf simulieren. Dies geschieht als Vorbereitung auf die eigentliche Programmierung. Dabei werden Funktionen und Operationen durch Symbole dargestellt.                                                         
Siehe auch:    UML   Strukturierte-Analyse   CASE   datenbank   Repository   Pseudocode   

  Refresh-Zyklus

DRAM Bausteine müssen regelmässig (in bestimmten Zeitintervallen) aufgefrischt werden, damit keine Daten verloren gehen. Diesen Zyklus nennt man Refresh - Zyklus.                                                         
Siehe auch:    DRAM