| Internet | |||||
|
Das Internet entstand 1969 durch das vom amerikanischen Verteidigungsministerium eingerichtete ARPANET und war zunächst den amerikanischen Militärs vorbehalten. Schon bald wurde es in den Bereichen Wissenschaft erweitert und bildete einen Netzwerkverbund von Forschungseinrichtungen von fast allen Universitäten der westlichen Welt. 1989 wurde das World Wide Web am Europäischen Institut für Kernforschung (CERN, Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) in Genf von Tim Berners-Lee entwickelt, wo auch die ersten WWW-Entwicklungen entstanden sind. Hinter dem Internet verbergen sich unzählige kleinere Computernetzwerke und Server, welche über Kabel und Satelliten weltweit miteinander verbunden sind. In diesem 'Globalen Dorf' beschränkt sich der Informationsaustausch nicht mehr alleine auf Dokumente und Texte, vielmehr bietet das Internet eine grosse Anzahl von Diensten und Protokollen unterschiedlicher Komplexität. E-Shopping, Online Shopping Ein Electronic Shop (E-Shop) ist ein virtuelles Geschäft. Der vom Kunden gesuchte Artikel wird in eine Suchmaschine, wie beispielsweise, Google eingegeben und die Ergebnisse am Computer angezeigt. Die Anzeige erfolgt über Texte, Grafiken und Hyperlinks, Ton und Bildsequenzen. Der Bestell/Kaufvorgang ähnelt dem des konventionellen Versandhandels, jedoch per Tasten- und Mausdruck. Im Gegensatz zum klassischen Versandhandel, können im Internet auch digitale Güter gekauft, d.h. gedownloadet werden. Online- und Teleshopping erfreut sich heutzutage großer Beliebtheit. Alle namhaften Versandhäuser machen einen Großteil ihres Umsatzes im Internet. Dienste Da wären E-Mail bzw. Electronic Mail: Austausch von Nachrichten mit anderen Anwendern. Telnet: gestattet einem User mit Zugriffsrechten, sich im Datei-System eines entfernten Computers zu bewegen. File Transfer Protocol: erlaubt den Abruf und die Datenfernübertragung von Dateien mit anderen Anwendern, Newsgroups: Diskussionslisten mit einem automatischen Verteilwesen von Beiträgen, World Wide Web (WWW): beruht auf allen bisher genannten Internet-Diensten, wobei WWW-Seiten neben Texten und sogenannten Hyperlinks auch Grafiken, Ton und Bildsequenzen enthalten können. Das Übertragungsprotokoll für WWW-Seiten ist das Hypertext Transfer Protocol (HTTP), welches TCP/IP als Transportprotokoll benötigt. Im Internet erhält jeder Server und jede Website eine eigene IP-Adresse, welche durch den Domain Name Service (DNS) aufgelöst wird. z. B.: http://209.85.135.105/ = http://www.google.de. Internet-Geschichte Die erste Webseite wurde vom Physiker Paul Kunz vom Stanford Linear Accelerator Center (SLAC) im Dezember 1991 ins Internet gestellt. Sie enthielt seine Datenbank SPIRES (Stanford Public Information REtrieval System). Durch SPIRES werden Publikationen und Preprints aus den Bereichen Mathematik und Physik (im besonderen Hochenergiephysik) veröffentlicht. |
|||||
| Siehe auch: CERN World-Wide-Web FTP Domain-Name-System Google ARPANET suchmaschinen Requests-For-Comments Router Autonomes-System | |||||
| Link: http://internetworldstats.com/stats.htm | |||||
| Es wurden weitere Begriffe gefunden: | |||||
| Hyperlink | |||||
|
Mit Hilfe von Hyperlinks (oder einfach Link engl.: Verbindung) kann im Internet navigiert werden. Hyperlinks stellen die Verbindung zwischen Webseiten oder zwischen verschiedenen Seiten innerhalb einer Webseite dar. Sie sind eine Verbindung zwischen Hypertext- oder Hypermedia-Dokumenten. Wenn sich der Zeiger der Maus über einem Hyperlink befindet, so verwandelt er sich in eine Hand. |
|||||
| Siehe auch: Hypertext HTML Browser Memex XML internet | |||||
| InterNIC | |||||
| Siehe auch: ICANN IETF DENIC IP-Adresse TCP-IP Domain TLD Root-Server | |||||
| Link: http://www.internic.net | |||||
| World-Wide-Web | |||||
|
World Wide Web (oder auch scherzhaft Welt-weites warten :-) ist ein Dienst des Internets. Er wurde im Jahre 1990 im Kernforschungszentrum in Genf (CERN, Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) von Tim Berners-Lee entwickelt. Er arbeitete mit HTML-Seiten und Hyperlinks, die von einem Browser dargestellt werden konnten. Geschichte der ersten Webseite Die erste Webseite wurde vom Physiker Paul Kunz vom Stanford Linear Accelerator Center (SLAC) im Dezember 1991 ins Internet gestellt. Sie enthielt seine Datenbank SPIRES (Stanford Public Information REtrieval System). Durch SPIRES werden Publikationen und Preprints aus den Bereichen Mathematik und Physik (im besonderen Hochenergiephysik) veröffentlicht. SPIRES stellt heute i.V.m. ArXiv einen der bedeutensten Informationspools für Hochenergiephysiker und Mathematiker dar. Auf ArXiv publizierte beispielsweise der russische Mathematiker Grigori Perelman vom Steklow-Institut für Mathematik in St. Petersburg 2002 seinen Beweis für die Poincaré-Vermutung und lehnte gleichzeitig die Fields-Medaille ab. Zur Erlangung der Fields-Medaille hätte Perelman seinen Beweis in einer unabhängigen Fachzeitschrift publizieren müssen, was er jedoch nicht tat. WWW-Technologien Inzwischen sind viele Technologien hinzugekommen wie Java, JSP, MySQL, PHP, ASP, Java-Applets, JavaScript, CGI, SSI, Flash, XML, Ajax uvam. Viele Dienste, die ursprünglich vom WWW getrennt waren und über vom WWW getrennten Programmen genutzt wurden, können zunehmend über die technischen Möglichkeiten des WWW genutzt werden: WebMail wird als E-Mail Client, WebFTP als FTP-Client genutzt. Foren im Web ersetzen das Usenet, Chats im Internet das IRC (Internet Relay Chat). Unstimmigkeiten gibt es durch Inkompatibilitäten von Browsern bezogen auf HTML und CSS-Standards. Diese Standards des W3C (World Wide Web Consortium) wurden und werden von Google, Mozilla, Microsoft, Opera, Apple und anderen Browser-Entwicklern unterschiedlich umgesetzt bzw. in die Browser eingearbeitet. Viele Erweiterungen von HTML haben die Trennung von Inhalt und Darstellung, was HTML auszeichnet, verwässert. Deshalb ist die W3C bestrebt, den Trend in Richtung XHTML bzw. XML und CSS zu forcieren. |
|||||
| Siehe auch: CERN ARPANET internet HTTP HTML XHTML JavaScript CSS Browser W3C | |||||
| Browser | |||||
|
Ein (Web-)Browser ist ein Client auf einem Computer, mit dessen Hilfe man im Internet surfen kann. Clientseitige Webtechnologien Der Browser kann ja nach den verwendeten Spezifikationen und vorhandenen Plug-Ins HTML und die meisten clientseitigen Webtechnologien darstellen: XML, Flash, JavaScript, Java usw. Mit Hyperlinks kann man von einer Datei- oder Textstelle bzw. Domain in die nächste "springen". Multimedia-Dateien Auch Multimedia-Dateien können angezeigt werden, entweder durch die Integration eines Mediaplayers (Windows Media Player, Real-Player, QuickTime u.a.), durch Aufrufen in einem externen Player oder durch Download der entsprechenden Datei. Dank Breitband-Technologie wie ADSL sind alle Browser heute in der Lage, grössere Dateien bis zu mehreren Gigabyte in annehmbarer Zeit auf einen lokalen Datenträger (z. B. die Festplatte) herunterzuladen. Internet Explorer vs. Netscape Durch die Konkurrenz des Microsoft Internet Explorer (IE), der dank der Integration in alle Windows Systeme seit den späten 90ern eine Quasi-Monopol Stellung hatte, mit dem Netscape-Navigator und Mozilla kam es zu einem regelrechten Browser Krieg, den Netscape verlor. HTML-Standards, DOM und HTML-Interpretationen Auch in der Interpretation von HTML & Co., der Auslegung der W3C-Standards und dem DOM-Modell (Document Object Model) gab es Abweichungen, so dass bis heute nicht jede Webdatei von allen Browsern gleich dargestellt wird oder es zu Fehlern kommt, je nach Modell. Firefox und Co. Der Nachfolger des Mozilla-Browsers, Mozilla Firefox, hat beachtliche Marktanteile von ca. 23 % vom IE zurückgewonnen. Netscape wurde 1998 von AOL aufgekauft und hatte kaum noch Erfolge. Microsoft und die Kartellbehörden Microsoft bekam Probleme mit den Kartellbehörden in den USA und der EU und wurde verdingt, ein Windows ohne IE bzw. ohne Windows Media Player herauszubringen. Google Chrome und weitere Browser Andere Browser von Bedeutung sind Google Chrome, der von Marktverlusten beim Internet Explorer profitiert und seit Version 9 auch z.B. WebGL (3D-Graphik) und HTML5 Unterstützung bietet sowie Chrome Instant für Google Instant Suche, jedoch kein Support mehr für H.264 Codec Videos. Im Linux-Umfeld bedeutend ist Konqueror (auch Dateiverwalter bei Linux), Opera (für Windows, Mac und Linux), Safari (für MacOS X von Apple), Galeon, Flock ("sozialer Browser": Flock bindet Communities ein wie Flickr, Del.icio.us, Technorati oder Blogs) oder Camino (für Mac-OS X, auf Mozilla-Basis). Weitere Browser sind Epiphany für den GNOME-Desktop oder der textbasierte Browser Lynx. Lynx ist für ältere PC, ohne grafische Oberfläche gedacht, oder Kommandozeilen-orientierte OS wie Linux oder Unix bzw. ASCII-Terminals von Grossrechenanlagen, und eignet sich auch, um Webseiten aus Sicht eines Suchmaschinen-Bot (z.B. Google-Bot), zu betrachten. |
|||||
| Siehe auch: HTML XHTML XML JavaScript Hyperlink Hypertext World-Wide-Web W3C DOM Konqueror | |||||
| Nameserver | |||||
|
Ein Nameserver ist ein Rechner, der Anfragen eine Resolvers beim Domain-Name-Service beantwortet. Der Nameserver kümmert sich um die Namensauflösung der Domain, die in den Internet-Client (z. B. Browser) eingegeben wurde. Als Antwort gibt er die IP-Adresse des gesuchten Internet-Host zurück. Ursprünglich waren Nameserver Programme, welche die Anfragen zum Domain-Namensraum beantwortet haben. Heute bezeichnet man auch die Server im Internet, welche diese Aufgabe erledigen mit Nameserver. Nameserver können in autoritative und nicht-autoritative Nameserver unterteilt werden. 1. Autoritative Nameserver: - verantwortlich für eine Zone - seine Informationen über diese Zone gelten als "gesichert" - für jede Zone ist mindestens ein autoritativer Nameserver zuständig (der sog. Primary Nameserver) - der Primary Nameserver wird im SOA Resource Record (SOA bedeutet Start of Authority (deutsch: Beginn der Zuständigkeit)) einer Zonendatei gelistet - autoritative Nameserver werden aus Gründen der Datenredundanz und der bessern Lastverteilung meistens in der Form eines Server-Clusters eingerichtet - auf diesen Nameserver-Clustern befinden sich die Zonendaten mehrfach auf einem oder mehreren Secondary Nameservern. Dabei werden der Primary und der Secondary Nameserver synchronisiert, indem die Zonen von einem Server auf den anderen übertragen werden (Zonentransfer). Da die Zonendaten mehrfach vorhanden sind, muss dafür gesorgt werden, dass die Daten auf allen Servern gleich sind, und Änderungen überall übernommen werden. Beim Zonentransfer werden die Dateien und Sätze synchronisiert und Abweichungen werden erkannt und ausgeglichen. 2. Der nicht-autoritative Nameserver erhält die Informationen über seine Zone von anderen Nameservern. Deswegen werden die Informationen des nicht-autoritativen Nameservers über seine Zone als "nicht gesichert" eingestuft. Der nicht-autoritative Nameserver "cachet" die einmal von einem Resolver erhaltenen Daten (Caching) in seinem Arbeitsspeicher. Dies ist praktikabel, da sich DNS-Daten im Zeitverlauf nur selten ändern und jeder der gecachten Einträge ein Verfallsdatum (TTL, Time-To-Live) aufweist, nach dessen Ablauf die Informationen aus dem Cache gelöscht werden. Die TTL wird von einem autoritativen Nameserver festgelegt; der Schlüssel für das Ablaufdatum wird nach der Änderungswahrscheinlichkeit des DNS-Eintrages festgelegt. Ändert sich der DNS-Eintrag vorzeitig, kann ein Nameserver falsche Informationen liefern. |
|||||
| Siehe auch: Resolver DNS-Server Domain-Name-System Domain-Name-Service TLD DNS-Datenbank Server-Cluster Nameserver-Record Resource-Record Start-of-Authority | |||||
| Router | |||||
|
Ein Router verbindet mehrere Netze miteinander. Beispielsweise LAN-Netze untereinander oder ein LAN-Netz mit dem Internet. Der Router bedient sich dabei der 3. Schicht des OSI-Schichtenmodelles. Bei den durch den Router verbundenen Subnetzen wird der Verkehr der Datenpakete geregelt. Dabei werden die Protokolle X.21 oder X.25 verwendet. Finden des optimales Weges Die Kriterien um den besten Weg durch das Netz zu finden sind: prozentuale Auslastung, freie Bandbreite, Kosten und Wartezeiten. Dabei orientieren sie sich an Tabellen, die das Netz beschreiben und sorgen so für eine optimierte Verteilung der zur Verfügung stehenden Bandbreiten. Ein Router bearbeitet nur Anfragen (im Gegensatz zu einer Bridge), wenn ihm die Zieladresse bekannt ist. Statisches und dynamisches Routing Beim statischen Routing ist die Routingtabelle festgelegt, kann also nicht auf Änderungen reagieren. Beim dynamischen Routing wird das Netzwerk in bestimmten Abständen überprüft und Änderungen können ermittelt werden. Der Nachteil des dynamischen Verfahrens ist der zusätzliche Kommunikationsaufwand im Netz. Es gibt Einzelprotokoll-Router, Multiprotokoll-Router und Hybride Router. Routing-Protokolle Der Router arbeitet mit einem oder mehreren Routing-Protokollen. Routing Protokolle die unter IPv4 verwendet werden sind u.a.: Border Gateway Protocol (BGP): BGP ist ein Exterior Gateway Protokoll um Erreichbarkeitsinformationen zwischen Autonomen Systemen (AS) auszutauschen, d. h. es liefert Informationen darüber, welche Netze erreichbar sind. Diese Informationen werden von den Routern der Autonomen Systeme verwendet, um interne Routing Daten für das Open Shortest Path First (OSPF) Verfahren oder das Routing Information Protocol (RIP) zu erstellen. Ein Autonomes System ist eine Anzahl von IP-Netzen die einheitlich administriert werden und durch ein oder mehrere Interior Gateway Protocols (IGP) verbunden sind. Ein IGP ist ein Routing-Protokoll für Autonome Systeme: sie können mit komplexen Netzwerktopologien umgehen. Beispiele sind: OSPF, RIP, IS-IS (Intermediate System to Intermediate System Protocol) oder IGRP (Interior Gateway Routing Protocol). Autonome Systeme können sich aus mehreren Teilnetzen zusammensetzen und werden meistens von ISPs (Internet Service Provider), grösseren Firmen oder Organisationen (z. B. Universitäten) betrieben. Eine Weiterentwicklung von IGRP ist EIGRP (Enhanced Interior Gateway Routing Protocol), das 1994 von Cisco vorgestellt wurde. OSPF und IS-IS arbeiten mit dem Routing-Algorithmus Link-State-Routing-Protokoll (LS). Damit bauen Router komplexe Datenbanken mit Informationen über Netzwerktopologien auf. Link State arbeitet mit dem Shortest Path First (SPF) Algorithmus von Edsger Wybe Dijkstra. Im Unterschied zu den Distanzvektorprotokollen (RIP, IGPR) liegen bei dem Link-State-Routing-Protokoll Informationen über die gesamte Netzwerktopologie vor. Das Link-State-Routing-Protokoll tauscht nur Änderungen der Routingtabellen aus: dies erfolgt über Link-State-Announcement/Advertisements (LSA) per Multicast unter benachbarten Routern. |
|||||
| Siehe auch: OSI-Schichtenmodell IPv4 IP-Adresse Routingtabelle Multiprotokoll-Router Subnetmaske Routing-Switch Bridge Hub Autonomes-System | |||||
| DSL | |||||
|
DSL steht für Digital Subscriber Line und bezeichnet ein Übertragungsverfahren für digitale Informationen. Damit übernimmt DSL auf der letzten Meile den Anschluss ans Internet. Das Verfahren fasst verschiedene Übertragungsstandards zusammen, nutzt bereits verlegte Kupferkabel und erlaubt Übertragungsraten bis zu 500 Megabit pro Sekunde. Geschwindigkeitsangaben der verschiedenen Provider bezeichnen allerdings Maximalwerte und sind mit Vorsicht zu genießen. Weiterer Wermutstropfen des vergleichsweise preiswerten und schnellen Übertragungsverfahrens. DSL ist nicht bundesweit verfügbar und besonders in ländlichen Regionen oft nur eingeschränkt nutzbar. DSL-Provider versorgen Endnutzer per DSL mit einem Netzwerkzugang. In der Regel wird Endnutzern die asynchrone Variante ADSL angeboten. Bei dem Verfahren sind Uploads deutlich langsamer als Downloads. Die für Websurfer akzeptable Einschränkung ist für Unternehmensnetze nicht hinnehmbar. Für diese werden daher symmetrische Anschlüsse (SDSL) mit identischen Up- und Downloadgeschwindigkeiten angeboten. Provider kennzeichnen besonders leistungsfähige DSL-Verbindungen gern mit einem zusätzlichem Plus (ADSL+). Daher sollte beim DSL Vergleich nicht nur auf den Preis geachtet werden, sondern auch auf das jeweilige Leistungsversprechen. Symmetric Digital Subscriber Line ist eine Weiterentwicklung der HDSL (High-DSL) Technik. Bei SDSL ist die Geschwindigkeit im Gegensatz zu ADSL in beiden Richtungen (Upstream und Downstream) gleich. Die Geschwindigkeit von SDSL beträgt derzeit ganzzahlige Vielfache von 64 kbit/s: von 192 kbit/s bis zu 2.312 Mbit/s. SDSL wird heute hauptsächlich für den Zugang zu ISDN und zu festverschalteten Weitverkehrs-Datennetzen genutzt. |
|||||
| Siehe auch: ADSL internet Modem VDSL Medien-im-Internet Downstream Upstream ISDN ISP | |||||
| Downstream | |||||
|
Der Downstream fliesst vom Sender zum Teilnehmer (Empfänger). Beim Herunterladen (Downloaden) von Daten, z. B. aus dem Internet auf den PC, wird der Downstream benutzt. Im Mobilebereich gibt es auch eine Unterscheidung zwischen Upstream und Downstream. Beispielsweise bei HSDPA fliessen die Daten unterschiedlich schnell in Empfangsrichtung (Downlink) bis 14,4 MBit/s und in Senderichtung (Uplink, HSUPA) bis 5,8 MBit/s. Im DSL Bereich findet man auch unterschiedliche Geschwindigkeiten für den Up- und Downstream: Bei ADSL ist der Downstream breitbandiger als der Upstream (TDSL: Datenraten von 1024, 2048 oder 6016 kBit/s im Downstream und entsprechend 128 (256, gegen Aufpreis), 192 (384, gegen Aufpreis, bei TDSL 3000 Standard) oder 576 (512, bei T-DSL 3000 gegen Aufpreis) kBit/s im Upstream. Bei SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line) ist der Downstream genauso schnell wie der Upstream. |
|||||
| Siehe auch: Upstream internet ADSL | |||||