| Es wurden weitere Begriffe gefunden: | |||||
| Dot-com | |||||
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.com (Sprich: dot com) ist eine Top-Level-Domain und steht für commercial, also kommerzielle Internet- Domains. Beispiele sind: http://www.google.com oder http://www.microsoft.com. |
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| Siehe auch: Dot-gov Dot-uk Dot-mil | |||||
| ASP-Dot-NET | |||||
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ASP.NET ist eine objektorientierte Weiterentwicklung von der serverseitigen Technologie ASP von Microsoft. Sie ist in die Entwicklungsumgebung .NET eingebunden. ASP.NET ist eine Webtechnologie im Rahmen des .NET Framework 3.0. Mit ASP.NET ist es möglich, Internetanwendungen in allen Sprachen aus der .NET Umgebung (beispielsweise C#, J#, VB.NET, Managed C++, Delphi.NET bzw. alle Sprachen, die kompatibel zur CLR sind) zu erstellen. Alle Elemente einer ASP.NET Webanwendung werden als Objekt angesprochen. Entsprechend dem .NET Konzept wird eine ASP.NET Seite von der Common Language Runtime (CLR) zuerst in den MSIL (Microsoft Intermediate Language) Zwischencode übersetzt. Ein Just-In-Time-Compiler (JIT-Compiler) wandelt den Code dann zur Laufzeit in Maschinensprache um, wodurch ASP.NET Webanwendungen signifikant schneller laufen als ältere ASP-Web-Anwendungen. Seit 2005 existiert die fertige Version von ASP.NET 2.0, welche mit dem ursprünglichen ASP nicht viel gemein hat. Neu ist das Code-Behind-Konzept: jede Datei einer Webanwendung kann einer Klasse zugeordnet werden. Eine Seite kann von dieser Klasse erben. Die entsprechende Datei wird dann vor dem Ausführen der Seite kompiliert. Dadurch können Code und HTML-Layout getrennt werden, wodurch die Anwendung schneller, sicherer und übersichtlicher wird. Ausserdem werden Fehler vermieden, da der Code schon vor der Laufzeit kompiliert wird und Fehler sichtbar werden. Durch das Konzept des Web-Control wird Rapid Application Development (RAD) möglich. Ein anderes Merkmal ist die ViewState-Technologie. Ein weiterer Vorteil von ASP.NET ist die Möglichkeit, auf die umfangreichen Bibliotheken des .NET-Frameworks oder auf .NET-Komponenten von Fremdanbietern zugreifen zu können. Nachteil von ASP.NET ist der hohe Ressourcen-Aufwand. ASP.NET unterstützt auch die Bereitstellung der XML Web Services im .NET Framework. Dies geschieht in Form von Dateien der Endung .asmx. ASMX leistet die Abstraktion von Protokollen und Formaten (WSDL und SOAP). Es realisiert Web Services durch annotierte .NET-Klassen und generiert den Client-Proxy für den Zugriff auf Web Services. |
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| Siehe auch: Dot-NET Dot-NET-Framework-3-0 WSDL SOAP CLR C-Plus-Plus Managed-C-Plus-Plus JIT-Compiler ASP Web-Service | |||||
| Backlink | |||||
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Backlinks sind Rückverweise auf eine Webseite: es handelt sich aus dem Betrachtungsstandpunkt einer Webseite gesehen um Links auf anderen Webseiten, die auf diese Seite verweisen. Die Backlinks spielen eine Rolle bei Google's PageRank Algorithmus: Der PageRank bewertet Webseiten (von 0 bis 10) nach deren externen Verlinkungsstruktur: in dem rekursiven Algorithmus wird jeder Webseite ein Gewicht, dass sich aus der Anzahl auf sie verweisender Seiten (Linkpopularität) zugeordnet. Das Gewicht einer Webseite ist umso grösser, je grösser deren Linkpopularität ist. Weiterhin spielt das Gewicht der verweisenden Seiten eine Rolle: je höher deren Gewicht, desto grösser ist der Effekt. Der PageRank ist somit dem Verhalten eines zufällig durch das Internet surfenden Users nachempfunden: er korreliert mit der Wahrscheinlichkeit, dass ein Surfer auf eine bestimmte Internet-Präsenz stösst. Diese Form des PageRank ist wegen der Übergewichtung von Verlinkungen (Problem: Link-Farmen, Doorway-Pages, Google-Bombs, Forum- Blog- und Gästebuch-Spam), die keine qualitativen Aussagen machen in die Kritik geraten. Heute hat Google diese Form des PageRank um qualitative Kriterien erweitert: bei der Linkpopularität spielt es eine Rolle, um welche Art von Seite es sich handelt, insbesondere, ob diese thematisch verwandt ist mit der Bezugsseite. Weiterhin spielen eine Rolle: die relevante Keyword-Dichte bezogen auf das Thema der Seite, die Aktualität und der Umfang der Webseite. PageRank könnte bald durch TrustRank abgelöst werden. Eventuell sind die Kriterien heute schon so verändert, dass es dem TrustRank nahe kommt. |
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| Siehe auch: Google PageRank-Algorithmus Spam Rekursiv Link-Popularität Hyperlink Keywords Keyword-Spamming | |||||
| MIME | |||||
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MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions) ist ein Internet-Standard für den Austausch von E-Mails und anderen Internet-Nachrichten. MIME wird auch bei der Deklaration von Internetprotokollen wie HTTP oder Desktop-Umgebungen (GNOME, KDE, Mac OS X Aqua) verwendet. Es werden Struktur und Aufbau von E-Mails und Internetnachrichten festgelegt. MIME stellt zwischen Sender und Empfänger den Austausch von Informationen über den Datentyp (Content-Type, Internet Media Type, MIME-Type) sowie eine für den Sendekanal sichere Zeichenkodierung (Content-Transfer-Encoding) bereit. Dadurch können in E-Mails unterschiedliche Formate verwendet werden. Es können unterschiedliche digitale Dateien eingefügt werden, so dass der Absender beispielsweise in der E-Mail Grafiken, Audio- oder Videoinhalte ablegen kann, welche der Empfänger mit einem Mail-Reader decodieren kann. Eine Erweiterung von MIME ist S/MIME (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions). S/MIME ermöglicht das sichere Versenden von Nachrichten durch asymmetrische Verschlüsselung und einer digitalen Signatur. Neben S/MIME gibt es noch PGP/MIME, eine MIME-Erweiterung welche den Austausch von Nachrichten über PGP-Kryptografie standardisiert. |
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| Siehe auch: E-Mail XHTM Kryptografie Anhang HTTP GNOME KDE | |||||
| MTU | |||||
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Die MTU (Maximum Transfer Unit oder Maximum Transmission Unit) ist die maximale Grösse von Paketen, die in einem Netzwerk übertragen werden. Sie gibt konkret an, bis zu welcher Grösse Datenpakete in einem paketorientierten Netzwerk gesendet werden können ohne fragmentiert zu werden. Fragmentierung von Datenpaketen bedeutet, dass diese in mehrere physikalische Datenblöcke aufgeteilt werden, wie dies bei IPv4 beispielsweise der Fall ist. Dabei ist eine Mindestgrösse von 576 Byte (IPv6) bzw. 68 Byte (IPv4) festgelegt, welches jedes IPv6- bzw. IPv4-Netz unterstützen muss. Wenn Pakete durch ein leistungsschwächeres Netz gesendet werden, dann sind sie zu gross. Damit die Datenpakete "durchpassen" werden sie von Routern ein- oder mehrfach fragmentiert. |
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| Siehe auch: IPv6 Router ADSL Datenpaket Routingtabelle | |||||
| IP-Fragmentierung | |||||
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Innerhalb von IPv4 Netzen wird die maximale Grösse von Datenpaketen mit der MTU (Maximum Transmision Unit) festgelegt. Überschreitet ein Datenpaket oder IP-Datagramm diesen Wert, so wird es von den Routern fragmentiert, d.h. in ein oder mehrere physikalische Datenpakete zerlegt. Im Header der fragmentierten Datenpakete sind Informationen enthalten, die gewährleisten, dass die fragmentierten Pakete beim Empfänger wieder korrekt zusammengefügt ankommen. Die MTU ist abhängig von der individuellen Konfiguration und den Hardwarekomponenten eines IPv4 Netzes. Bei IPv6 wird keine Daten-Fragmentierung mehr verwendet: überschreitet ein IP-Datagramm die MTU, so wird der Absender per ICMP-Nachricht darüber informiert. Daraufhin kann der Absender die Grösse der zu versendenden Datenpakete entsprechend anpassen, so dass die Router innerhalb des IPv6 Netzes keine Pakete mehr fragmentieren müssen. So werden die Nachteile der IP-Fragmentierung umgangen: negativer Einfluss auf den allgemeinen Datendurchsatz und möglicher Verlust von IP-Paketen und die daraus resultierende Notwendigkeit, IP-Pakete erneut zu versenden. |
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| Siehe auch: Datenpaket MTU IPv6 Router IP-Adresse TCP-IP | |||||
| Datenpaket | |||||
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Ein Datenpaket ist eine Einheit in einem ISO-OSI-Modell (Internationale Organisation für Normung, Open System Interconnection), welches sich wiederum unterteilt in Daten und einen Header. Der Header beinhaltet eine ID-Nummer, die Quell- und die Zieladresse sowie eine Prüfsumme. Manchmal wird ein Datenpaket unterschieden von einem IP-Paket oder IP-Datagramm. Datenpakete werden allgemein in paketorientierten Netzwerken versendet. Der Kopfbereich (Header) von IPv4-Paketen ist in RFC 791 definiert. Er ist 32 Bit lang und enthält Angaben zu: - Version (IPv4 oder IPv6) - IP Header Length (IHL) - Type of Service (ToS: Priorität, Quality of Service (QoS)) - Länge des gesamten Paketes (Total Length: 16 Bit breit → maximal 65535 Bytes oder 64 Kibibyte) - Fragment Offset: dient der Verwaltung fragmentierter Pakete - Lebensdauer eines Paketes (Time-To-Live, TTL): soll die Lebensdauer begrenzen, damit ein Paket bei → Fehlleitungen nicht ewig im Netz umherirrt und Ressourcen bindet, heute oftmals als Hop-Count realisiert - Angaben zur Quell- und Zieladresse - einer Prüfsumme - und Zusatzinformationen, welche Vorgaben für das Routing geben: ⇒Strict Routing: ein kompletter Routing Pfad ist vorgegeben ⇒Free Routing: gibt eine Liste von Routern an, über die das Paket gehen soll - einen Zeitstempel u.a. Der Aufbau eines IPv6 Headers unterscheidet sich stark vom IPv4 Header. Obwohl er eine grössere Adressinformation trägt (Länge der Ziel- und Quelladresse ist 128 Bit (bei IPv4 32 Bit) ist er nur 40 Byte lang. Er enthält keine Angabe über die Grösse und keine Prüfsumme. Die Fragmentierungsmöglichkeit ist als eigener Header realisiert. Der IPv6 Header enthält einen 20-Bit grossen Bereich der Flow-Label genannt wird: es handelt sich dabei um eine Zufallszahl welche zusammen mit der Absenderadresse einen Flow (Datenstrom) angibt. Mit Hilfe des Flow Labels kann ein Router anhand einer Hash-Tabelle schneller entscheiden, was mit dem Datenpaket geschehen soll. Der Flow Label erlaubt die Zuweisung eines Datenstroms der aus mehreren verbundenen Datenpaketen mit demselben Sender und Empfänger besteht. Datenströme können nach Quality of Service und Priorität extra von den Routern behandelt werden. Beispielsweise ist bei einer Multimedia-Konferenz mit einer Multicast Adresse möglich, getrennte Flows für Audio, Video und Grafiken zu realisieren. Das 8-Bit Feld Next Header gibt den Typ des nachfolgenden Headers an: es kann sich um den das darüberliegenden TCP-Protokolls oder um einen Extension Header handeln (Header für Fragmentierung, Routing, Authentifikation, Verschlüsselung oder Hop-by-Hop bzw. End-to-End Steuerung). Diese Header bilden eine Liste, der eine verweist auf den nächsten. Die Payload Length ist ein 16 Bit Feld und gibt die Länge des Datenteils (Nutzdaten) an. Die maximale Grösse der Nutzdaten ist 65535 Byte. Für grössere Datenpakte ist ein Jumbogram im Extension Header vorgesehen: Datenpakete bis zu einer Grösse von 2 ^ 32 Byte (4096 Mebibyte) sind erlaubt. |
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| Siehe auch: OSI-Schichtenmodell IPv4 IPv6 TCP-IP IP-Adresse IP-Fragmentierung MTU Autonomes-System | |||||
| Routingtabelle | |||||
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Mit Hilfe einer Routingtabelle können Router schneller entscheiden, über welchen möglichst optimalen Weg Datagramme (Datenpakete) im Internet gesendet ("geroutet") werden sollen. Routingtabellen sind in Datenbanken gespeichert und werden von den Routern gepflegt: es werden Routing Ziele, Router Nachbarn und Wegekosten gespeichert. Die Parameter können je nach Routing-Protokoll abweichen. Routing-Protokolle und Forwardingtabellen Um komplexe Netzwerktopologien abzubilden, die unterschiedliche Routing-Protokolle verwenden, werden auf einem Router mehrere Routingtabellen geführt. Die Berechnung eines Routing-Pfades für jedes einzelne Datagramm wäre sehr ressourcenintensiv: sog. Forwardingtabellen werden als Haupt-Routingtabellen gepflegt um schneller aus der Ziel-Adresse die nächste Router-Adresse zu berechnen bzw. falls sich die Ziel-Adresse schon in demselben Subnetz befindet die entsprechende Host Adresse zu berechnen. Durch die Pflege von Forwardingtabellen muss nicht jedes Mal aus den verschiedenen Routingtabellen der unterschiedlichen Routing-Protokolle die Routing Pfade berechnet werden. Das Forwarding bedeutet die Entscheidung pro Datagramm, das Routing bedeutet die Pfadberechnung. Forwardingtabellen haben stets den gleichen Aufbau, im Gegensatz zu Routingtabellen, die sich in Aufbau und Struktur je nach Routing-Protokoll unterscheiden können. Statische und dynamische Einträge Man unterscheidet statische Einträge (werden vom Tabellen-Verwalter manuell vorgenommen) und dynamische Einträge, die von den Routing-Protokollen der Router vorgenommen werden. Routing-Protokolle die z. B. mit dem Link State Routing Protokoll arbeiten (z. B. OSPF oder IS-IS) können Routing-Informationen zwischen Router-Nachbarn austauschen. Prioritäten und Administrative Distanz Eine so gewonnene Routing-Information hat jedoch gegenüber einer manuell eingetragenen Routing-Information in der Forwardingtabelle eine niedrigere Priorität (bzw. höhere administrative Distanz oder höhere "Unglaubwürdigkeit"). Sie wird zwar in die Routingtabelle des jeweiligen Routing-Protokolls übernommen, von der Forwardingtabelle jedoch nicht. Durch das Konzept der administrativen Distanz (je niedriger die administrative Distanz desto höher die Priorität des Eintrages) kann eine Bewertung unterschiedlicher oder sich widersprechender Routing-Informationen vorgenommen werden und immer eine eindeutige Routing-Information gewonnen werden. |
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| Siehe auch: Router IP-Adresse IPv4 IPv6 IP-Fragmentierung MTU TCP-IP Datenpaket Autonomes-System Internetprotokollfamilie | |||||