| Es wurden weitere Begriffe gefunden: | |||||
| EisXen | |||||
|
EisXen dient als Server und Xen-Host und stellt eine Weiterentwicklung von Eisfair dar. Es handelt sich um freie Software. EisXen kommt mit einer Standard-domU (unprivileged domain, ohne Hardware Zugriff) daher wie Eisfair 1.2.x-domU und fli4l 3.1.2. Um eine Xen-Gast domU einzurichten kann ein P2V (physical-to-virtual) Verfahren eingesetzt werden. Ein bereits bestehendes Linux Betriebssystem wird in ein Dateiimage kopiert und als Grundlage für die virtuelle Xen-Maschine verwendet. Das System wird in den Single-User-Mode heruntergefahren: init S. Dann als root einloggen und eingeben: cd / mkdir /rootfs Dann eine Datei anlegen die heisst: /rootfs/exclude.txt mit de Inhalt: ./boot ./rootfs ./sys ./etc/mtab ./proc Dann folgendes eingeben: cd / tar -c -v -z -f /rootfs/mydomU.tar.gz \ --exclude-from=/rootfs/exclude.txt \ --numeric-owner Danach init 2 eingeben um den gewöhnlichen Run Level zu erreichen. Den Run Level der normalerweise verwendet wird kann man nachsehen in initdefault" in /etc/inittab. Jetzt wird das tar-Archiv mydomU.tar.gz auf EisXen unter /data/xen/templates übertragen. Am besten wäre die Übertragung über scp. bzw. den ssh-Dienst. Es wird eingegeben: cd /rootfs scp mydomU.tar.gz root@eisxen:/data/xen/templates Jetzt müssen noch die Kernel-Module in den Baum integriert werden. cd /data/xen/templates mkdir mydomU cd mydomU tar -x -p -z -f ../mydomU.tar.gz mkdir -p proc sys cp -au /lib/modules/2.6.16-xen lib/modules tar -c -v -z -f ../mydomU.tar.gz --numeric-owner * cd .. rm -rf mydomU Danach noch rm -rf /rootfs zum aufräumen. Das Microsoft Betriebssystem Windows kann unter EisXen voll-virtualisiert werden mit Xen3.03. Die Voraussetzung ist HVM-Erweiterung zu EisXen Beta 2a und ein Prozessor, welcher in der EisXen-Maschine mit VT-Unterstützung arbeitet, z. B. mit der Virtualisierungstechnik Vanderpool von Intel. Auch ein Prozessor mit AMD-V Support wäre denkbar. EisXen steht unter der GPL-Lizenz und arbeitet mit Kernel 2.6.18., grub als Bootmanager und einer aktuellen glibc. Python wird als Interpreter von Xen verwendet. Alle Programme stellen Debian-Exectutables dar. |
|||||
| Siehe auch: Eisfair fli4l Vanderpool Virtualisierung Server | |||||
| Link: http://www.eisxen.org | |||||
| KNOPPIX | |||||
|
KNOPPIX ist eine komplett von CD/DVD lauffähige Zusammenstellung auf Basis der Debian GNU/Linux-Distribution mit automatischer Hardwareerkennung und Unterstützung für viele Grafikkarten, Soundkarten, auch exotische ISA-Soundkarten, SCSI- und USB-Geräte und sonstige Peripherie. KNOPPIX kann als Linux-Demo, Schulungs- CD, Rescue-System oder als Plattform für kommerzielle Software-Produktdemos angepasst und eingesetzt werden. Es ist keinerlei Installation auf der Festplatte notwendig, aber möglich. Auf der CD können durch transparente Dekompression bis zu 2 Gigabyte an lauffähiger Software installiert sein. Die aktuelle Live-Distribution von Knoppix 6.4.4 zum Download. |
|||||
| Siehe auch: linux Live-CD Red-Hat openSuSE Ubuntu GNOME KDE SAMBA OpenOffice.org | |||||
| SAMBA | |||||
|
Ende 1991 entwickelte der Student Andrew Tridgell an der Australian National University in Canberra eine Software um den Datenaustausch vom Pathworks-Client und Ultrix zu ermöglichen. Es war die Geburtsstunde von Samba. Das Samba-Programmpaket in der heutigen Distribution 3.0.XX März 2007 besteht aus mehreren unterschiedlichen Programmen und Skripten. Auf Unix/Linux-Rechnern installiert, stellt Samba eine Netzwerkanbindung für alle Windows-Systeme bereit und ersetzt somit die Funktionen eines Microsoft Windows Server als Anmelde-, Datei- und Druckerserver. Samba benutzt hierzu das von Microsoft verwendete SMB (Server Message Block)-Protokoll, welches auf der von Windows Rechnern zugrundeliegenden Applikations-Schnittstelle NetBIOS basiert. Vorteile von Samba sind: 1. Vollständige Kompatibilität zu Windows Server 2. Im Netzwerkverbund sind an den Windows-Rechnern keinerlei Veränderungen vorzunehmen oder gar zusätzliche Software zu installieren 3. Die Module von Samba gelten als absolut zuverlässige Dienste. 4. Plattformunabhängiges System (Sun, Solaris, OS/2 und viele andere) 5. Keine Lizenzkosten. Der Quellcode unterliegt der General Public Licence (GPL). |
|||||
| Siehe auch: Server-Message-Block-Protocol Common-Internet-File-System GPL NetBIOS Mac-OS-X-Server linux | |||||