Multimedia
Riser-Karte mit Philips TV-Karte mit Fusion 878a Chipsatz, Netzwerkkarte RTL 8029AS, Netzwerkkarte 3COM; Soundkarte VIBRA 16c CT 2960, Soundkarte ALS 100 PRO 16 PNP Avence Logic Inc. Riser-Karte mit Philips TV-Karte mit Fusion 878a Chipsatz, Netzwerkkarte RTL 8029AS, Netzwerkkarte 3COM; Soundkarte VIBRA 16c CT 2960, Soundkarte ALS 100 PRO 16 PNP Avence Logic Inc.
Der Begriff Multimedia bedeutet die kombinierte Nutzung verschiedener digitaler Medientypen, so dass ein Adressat (Empfänger) über verschiedene Kanäle (menschliche Sinnesorgane) die Information aufnehmen kann. Moderne multimediafähige  Computer verarbeiten neben dem uns bekannten Zeichenvorrat: Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen auch verschiedene Medientypen wie Audio-, Video- und Bild-Daten.  Im Web 2.0 verwischen die Grenzen zwischen Produzenten und Konsumenten. Mit kostengünstigen Produktionsmitteln, wie Netbook oder Webcam, kann somit jeder Internetnutzer  multimediale Inhalte erstellen und verbreiten. Qualitativ hochwertige Produktionen sind in der Regel jedoch noch immer die Domäne professioneller Anbieter. So verbreitet  Monty-Python-Legende John Cleese im Internet laienhaft wirkende  Podcasts. Genauer analysiert erfüllen diese  Comedy Videos jedoch mehrere professionelle Ansprüche. Diese Comedy Videos wurden offensichtlich mit einer Filmcrew  aufgenommen und sollen zudem den Verkauf von Merchandising fördern.  Die technischen Voraussetzungen werden gewährleistet durch  eine schnelle CPU- und BUS-Verarbeitung sowie von Peripheriegeräten wie z. B. Steckkarten. Über diese Steckkarten und deren genormte Schnittstellen lassen sich dann Daten verschiedenster Quellen einlesen, wie z. B. elektronische Instrumente  über die Midi-Schnittstelle oder Video-Daten, die von einer Digitalkamera oder dem Videorekorder übertragen werden können. Mit einer immer leistungsfähigeren Übertragungstechnologie sei hier nicht zuletzt das Internet genannt.  Die Daten können natürlich auch verarbeitet, gespeichert und wieder ausgegeben werden. Beispielsweise kann die Ausgabe über Lautsprecher, Headset oder über entsprechende Schnittstellen bereitgestellt werden.                                   
Siehe auch:    Podcast   MPEG   MPEG-A   MPEG-B   mp4   Multicast   Broadcast   Medien-im-Internet   CPU   Grafikkarte


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  Fernseher
Sony Fernseher Full HD 1080 LCD Fernseher mit integriertem Satelliten-Tuner Sony Fernseher Full HD 1080 LCD Fernseher mit integriertem Satelliten-Tuner
Das erste Patent für einen Fernseher (Televison, TV) stammt aus dem Jahr 1886 von Paul Nipkow. Er gilt als der Erfinder.  Nach dem 2. Weltkrieg nahm die technische Entwicklung einen rasanten Verlauf, auch die mediale Berichterstattung und die Unterhaltungsindustrie wurde durch das TV-Prinzip massgeblich beeinflusst.  Erst durch das Internet wurde diese Vorherrschaft im Home Entertainment und News-Bereich relativiert und teilweise abgelöst. 

Technische TV Ausprägungen
Ihren Anfang nahmen Fernsehgeräte mit der Kathodenstrahlröhre die auch Braunsche Röhre (Carl Ferdinand Braun) genannt wurde.  Digitale Fernseher wurde 1983 von SEL (Standard Elektronik Lorenz) präsentiert. Heute gibt es außer dem Kathodenstrahlröhrenfernseher folgende Prinzipien: Flüssigkeitsbildschirm (LCD, Liquid Crystal Display), Plasmabildschirm, Rückprojektionsbildschirm,  Videoprojektor, OLED-TV-Geräte. In der Entwicklung befinden sich Feldemissionsbildschirme (Field Emission Display (FED)). Neuere technologische Entwicklungen sind neben dem 100-Hz-Bildschirm das  HDTV (High Definition TeleVision). Das Marketing Label dazu ist HD Ready.  Im HD-Ready Etikett ist auch HDCP (High-bandwidth Digital Content Protection) integriert. Die technische Entwicklung ist so weit fortgeschritten, dass das Fernsehen der  Kinoqualität  sehr nahe kommt - ausgestattet mit der neuesten Technik sogar in 3D.  Zur Grundausstattung eines Heimkino-Systems zählt ein Flachbildfernseher, ein Blu-Ray oder DVD-Player und hochwertige Boxen. Durch die Unterstützung von Dolby Surround und HD wirken Bild und Ton realistisch und erlebnisreich.  Bei verschiedenen Herstellern sind Heimkino-Systeme mit unterschiedlicher Ausstattung in allen Preisklassen erhältlich, von Einsteiger- bis hin zu Profimodellen.  Neben dem Einkauf im Fachgeschäft können solche kompletten Heimkino Systeme online bestellt werden. 

Auf dem Gebiet des Empfangs des TV-Signals haben sich auch viele Neuerungen durchgesetzt: neben der herkömmlichen Antenne existieren Satelliten-Empfangsanlagen, Kabelfernsehen (analog und digital) sowie Empfang über das Internet (IPTV, Triple Play).  Farbübertragungsnormen sind: PAL (Phase-Alternation-Line-Verfahren), SECAM und NTSC (National Television Systems Committee). 

Die Digitalisierung erfolgt über die Bildschirmausgabe und die Signal-Übertragung (DVB, Digital Video Broadcast). DVB gibt es in den Ausprägngen DVB-C (Kabel), DVB-S (Satellit), DVB-T (terrestrisch, VHF, UHF), DVB-H (Mobil, Handhelds, terrestrisch).  Weiterentwicklungen von HDTV sind QuadHDTV mit vierfacher Pixelanzahl (3840x2160). Das Hochskalieren von HDTV wird durch die doppelte Zeilen- und Spaltenanzahl erleichtert:  jedes Pixel einer 1080i oder 1080p Quelle entspricht genau 4 Pixel eines QuadHDTV-Signals. In Japan wird bereits Ultra High Definition Video (UHDV) getestet.  Bei UHDV beträgt die maximale Auflösung 7680x4320 Pixel im 16:9 Bildformat bei einer Bildrate von 60 Hz. Es wird ein 22.2 Ton verwendet. UHDV schliesst die Lücke zwischen HDTV und dem digitalen Kino.  Beim Kino geht man davon aus, dass die Filme zunehmend digital gedreht werden und dann nicht mehr als Filmrolle die Kinos erreichen sondern per Satellit empfangen werden.  Für die neue DVB Version 3.0 wird ein neues Kopierschutzsystem entwickelt: DVB-CPCM (DVB - Content Protection and Copy Management).  CPCM kann zwischen Geräten innerhalb und ausserhalb einer "Authorized Domain" unterscheiden. Das HDTV-Signal kann nach dem Empfang dann nur von Geräten innerhalb der Authorized Domain abgespielt werden. 

IDTV: Volldigitales Fernsehen
Integrated Digital Television (IDTV) bezeichnet Fernseher die sowohl ein digitales Empfangsteil haben (DVB-Standard, ATSC-Standard (Advanced Television Systems Committee) oder ISDB-Standard  (Integrated Services Digital Broadcasting)), als auch über eine interne digitale Verarbeitung des Signals auf dem Bildschirm verfügen.           
Siehe auch:    HDTV   DVB   Terrestrischer-Empfang   IPTV   Medien-im-Internet   

  Medien-im-Internet

Das Internet entwickelt sich immer mehr zu einem multimedialen Phänomen. Über die Datenleitung werden unterschiedliche Formate transportiert: Texte, Grafiken, Audio und Video,  Zahlungsverkehr, Podcasts, Anwendungen, Software-Technologien sowie mobile Anwendungen. Mediale Portale wie Youtube, Flickr oder Facebook, sowie Blogging-Inhalte, Micro-Blogging-Dienste wie  Twitter, geographische Ortsangaben über mobile Dienste, GPS oder Foursquare erzeugen eine technologische Vielfalt im Netz.

Mobiler Datenverkehr 
Dabei nimmt der mobile Anteil am Datenverkehr immer mehr zu. Das grösste Datenvolumen entsteht durch audiovisuelle Inhalte und übersteigt mobile Dienste wie SMS oder MMS bei weitem. Deswegen ist auch die Netzneutralität  immer mehr ein Thema unter den Service-Providern: diese streben zumindest im mobilen Internet eine Aufweichung der Netzneutralität an und wollen nicht mehr Carrier aller medialen Inhalten zum All-In-One Flat-Tarif sein.  Deswegen müssen Nutzer damit rechnen, für einen ansteigenden Traffic auch extra zu bezahlen. Dabei nimmt die Vielfalt an Endgeräten gerade im mobilen Bereich stark zu: neben Notebooks, Netbooks,  Handys und Handhelds kommen neue mobile Engeräte wie iPod Touch, iPad, iPad Nano und iPhone hinzu.  Deswegen wird auch die Zahl der vefügbaren IPv4-Adressen knapp, so dass eine Umstellung auf IPv6 dringend geboten ist.

IPTV 
Audio- und Video-Inhalte werden auch zunehmend ins Internet gestreamt wie bei Live-Events und bei IPTV.  IPTV spielt in Deutschland noch keine grosse Rolle, wird aber zunehmend zum Trend. IPTV ermöglicht auch interaktives Fernsehen und führt  zu einer Verschmelzung des TV-Bereiches mit dem Internet. Schnittstellen wie HDMI, DVI und HDCP ermöglichen den Videodatenverkehr, ein Reciever oder eine Set-Top-Box verarbeiten die Videodaten.  Die Deutsche Telekom AG bietet mit dem Entertain-Paket hier auch Einsteiger-Preise, Google wird jedoch mit Google TV ab 2011 zum Konkurrent in diesem Markt der Zukunft; auch Apple und Amazon wollen mitmischen.  Dabei spielen auch die Werbeeinnahmen eine Rolle: Werbung kann immer besser zielgruppengenau platziert werden und man erhöht die Effektivität der Werbung und minimiert die Streuung, bei sinkenden Kosten, durch z.B. AdServer-Netzwerke. 

Video on Demand 
Eine weitere Alternative bietet sich durch Video on Demand. Hierbei handelt es sich um Online-Videomaterial, das der User herunterladen  oder per Stream ansehen kann.  Voraussetzung ist eine Breitbandverbindung via Kabel oder DSL mit mindestens 6.000 Kbit/s. Aufgrund des hohen Datentransfers ist weiterhin  eine Datenflatrate mit unbegrenzter Übertragung von Vorteil.  Die Angebote für Video on Demand weiten sich sowohl im englisch- als auch im deutschsprachigen Bereich immer mehr aus. Dabei handelt es sich zumeist um Filme oder um Online-Mediatheken von Fernsehsendern.                     
Siehe auch:    multimedia   Handy   MMS   Weblog   IPTV   IPv4   Abrechnungsverfahren-von-Online-Werbung   Social-Media-Marketing   AdServer   Fernseher

  Multicast

Als Multicast bezeichnet man die Übertragung von einem Punkt zu einer Gruppe. Dadurch können Daten an mehrere Teilnehemer gleichzeitig übertragen werden. Die Erweiterung des IP-Protokolls zur Unterstützung von Multicasting bezeichnet man als MBone  (Multicast Backbone). Normalerweise werden Daten im Internet in Pakete unterteilt, welche unabhängig voneinander einen Weg zum Zielort finden. Dies ist in Ordnung für statische Inhalte, nicht aber für Multimedia-Daten wie Video oder Audio.  MBone vermeidet eine solche Aufteilung so lange wie möglich, damit die Daten möglichst gleichzeitig beim Empfänger ankommen. MBone Server erhalten eine spezielle IP-Adresse aus der Klasse D. Typische Anwendungen für MBone sind Videokonferenzen.  Neben Multicast gibt es Unicast (Punkt-zu-Punkt Verbindung) und Broadcast. Multicast oder IP-Multicast benutzt spezielle Adressen: bei IPv4 ist es der Bereich zwischen 224.0.0.0 bis 239.255.255.255 und bei IPv6 ist es jede mit FF00 beginnende Adresse.                                                   
Siehe auch:    IPv6   TCP-IP   Anycast   Broadcast   Unicast   protokoll   IP-Adresse   OSI-Schichtenmodell   Peer-to-Peer   

  HDMI

High Definition Multimedia Interface (HDMI) ist eine im Jahr 2003 vorgestellte Schnittstelle für die digitale Übertragung von Video- und Audiodaten. Damit kann man die bisher notwendigen Digital/Analog und  Analog/Digital Wandlungen im Unterhaltungsbereich einsparen. HDMI verfügt über den Kopierschutz HDCP (High-bandwith Digital Content Protection).  HDMI überträgt Audio-Daten im Frequenzbereich von 192 kHz. Die Bandbreite für Video-Daten liegt bei 165 MHz.  Damit können also alle gängigen Audio- und Videoformate einschliesslich HDTV dargestellt werden. HDMI ist abwärtskompatibel zu DVI.                                                   
Siehe auch:    DVI   HDTV   HDCP   XGA   TV-Karte   Grafikkarte   DVB   IPTV   

  DVB

Digital Video Broadcast = digitaler Fernsehrundfunk. DVB ist ein Standard zum Übertragen von digitalem TV und Zusatzdiensten. Digitale Sendungen wie Radio, Mehrkanalton und Raumklang sowie digitale Dienste wie MHP, EPG und Teletext.  Durch Datenkompression können im Vergleich zur analogen Fernsehübertragung mehr Programme pro verfügbarem Frequenzspektrum übertragen werden. Dabei kommt heute MPEG 2 zum Einsatz, in Zukunft auch MPEG 4 u.a. Dabei gilt:  Je mehr die Daten komprimiert werden, desto mehr Programme können zeitgleich auf einem Transponder übertragen werden. Jedoch wird dies mit Qualitätsverlust oder erhöhtem Rechenaufwand bezahlt. Weiterhin sind Pay-TV, Pay-per-View, Video on Demand  durch Verschlüsselung des Signals für die Sender wesentlich kostengünstiger und sicherer möglich. 

Vorteile von DVB
Ein ungeahnter Vorteil von DVB ist, dass man das Signal mit entsprechenden Endgeräten nahezu überall empfangen kann. Dem Fernsehgenuss steht theoretisch also auch am Baggersee,  beim Picknick im Grünen oder beim Familienausflug am Wochenende nichts mehr im Weg. Während der  herkömmliche Kabelanschluss oder das normale Satellitenfernsehen sich also eher an diejenigen richtet, die 'daheim'  und in guter Qualität fernsehen  möchten, ist DVB nicht ortsgebunden, dafür aber, je nach Empfangsgebiet, mit Qualitätseinbussen verbunden. Allerdings kann DVB auch dem traditionellen Heim-Fernsehzuschauer Vorteile - und zwar nicht zuletzt finanzieller Art - bieten,  da abgesehen von den Empfangsgeräten keine weiteren Nutzungskosten entstehen. Auch der Empfang von HDTV ist möglich.  In diesem Zusammenhang soll nicht verschwiegen werden, dass die großen Kabel-Provider Internet TV  als Standard-Angebot in den Komplett-Paketen für Breitband-Internet und Internet-Telefonie integriert haben. Preislich macht dieses zusätzliche Angebot  in den Komplett-Paketen zumeist keinen großen Unterschied. Es gibt auch DSL-Provider die in ihren DSL-Komplett-Angeboten Internet TV mit anbieten,  doch werden diese Angebote zumeist nur über VDSL realisiert und werden zudem nur mit einem merklichen Aufpreis angeboten. 

Übertragungswege
Übertragungswege sind: DVB-C (Kabel), DVB-S (Satellit), DVB-T (terrestrisch, VHF, UHF), DVB-H (Mobil, Handhelds, terrestrisch). Für die meisten Endgeräte ist  eine Set-Top Box nötig. Moderne TV-Geräte verfügen bereits über DVB-S oder DVB-T. DVB-C ist in Deutschland seit 2006 ins Rollen gekommen.  Bei den Kabelnetzen von Kabel Deutschland und ish wird eine DVB-Common Interface-Smartcard benötigt. Common  Interface ist eine Schnittstelle von DVB-Empfangsgeräten die kompatibel zu PCMCIA Steckplätzen ist. Die Übertragungen sind grundverschlüsselt.                       
Siehe auch:    MPEG   DVB-S   DVI   HDTV   TV-Karte   IPTV   HDMI   XGA   PCMCIA   YCbCr-Farbmodell

  DVB-S

Digital Video Broadcast -Satellite = Digitaler Fernsehrundfunk per Satellit. DVB-S ist eine spezielle Form der Datenübertragung von DVB.  DVB-S ist optimiert für die speziellen Anforderungen an Satellitenübertragung, wie beispielsweise fehlende Reflexionen oder schlechtes Signal-Rausch-Verhältnis.  Es wird eine QPSK-Modulation (Quadrature Phase Shift Keying, Quadraturphasenumtastung) bei oft hohen Symbolraten unter der Anwendung  hoher Fehlerkorrektur-Anteile eingesetzt. Die Ausstrahlung von DVB per Satellit, beispielsweise über EUTELSAT oder ASTRA, ist die häufigste Anwendung von DVB (siehe DVB). Im Gegensatz zu DVB-C und DVB-T  wird keine zusätzliche Infrastruktur benötigt. Bei DVB-S2 handelt es sich um eine Weiterentwicklung des DVB-S-Standards. Die Codierung ist optimiert worden und die Effizienz gegenüber DVB-S wurde um 30% erhöht.                                                 
Siehe auch:    DVB   HDTV   QPSK   DVI   HDMI   HDTV   HDCP   XGA   YUV-Farbmodell   

  Live-CD

Eine Live-CD ermöglicht das Starten eines Betriebssystems ohne Installation auf der Festplatte oder Beeinflussung der Daten auf der Festplatte. Dazu wird die CD (oder DVD) in das Laufwerk gelegt und der Rechner neu gestartet. Die Live CD ist bootfähig.  Beispiele für eine Live-CD (oder DVD) sind Knoppix, Knoppicilin oder Dynebolic.                                                       
Siehe auch:    KNOPPIX   CD-ROM   DVD   linux   Bootpartition   
Link: http://www.dynebolic.org


  MPEG

Moving Pictures Experts Group. MPEG bezeichnet die Standardisierung von Videokompression sowie Audiokompression und Containerformaten. Bei CD-ROMs beträgt die Videoauflösung 253x288 Pixel bei 25 Frames/s und 150 kBytes/s.  MPEG 1 entstand 1993. Es ist ein Standard für Audio- und Videoinformationen auf CD-ROM. Die mittlere Bandbreite beträgt 1,5 MBit/s. MPEG 2 (1994/1995) dient der Fernsehübertragung und HDTV  sowie DVD-Video und DVB. Eine Bandbreite bis zu 40 MBit/s ist möglich. MPEG 3 wurde für HDTV entwickelt, kam jedoch nie zum Einsatz, da dies durch eine Erweiterung des MPEG 2 Standards abgedeckt wurde. MPEG 4 (1998/1999),  Version 2 (1999/2000) und Version 3 (2001) wurde entwickelt für Videophones und Multimediaanwendungen. MPEG-4 ergibt sich aus einem an QuickTime angelehnten Container-Format, einer 3D-Sprache vergleichbar mit  VRML (Virtual Reality Modeling Language) und nicht-rechteckigen Video-Objekten.  Die Bandbreite beträgt bis zu 64 KBit/s. Auch Digital Rights Management (DRM) wurde integriert. 2002 entstand H.264 oder MPEG 4 Teil 10 ISO/IEC 14496-10 AVC, auch H.26L, die Arbeit des JVT (Joint Video Team) oder "JVT CODEC",  Advanced Video Coding (AVC), JM2.x, JM3.x und JM4.x genannt. MPEG 7: Multimediainhalte. MPEG 21: Multimediaframework.                                             
Siehe auch:    CD-ROM   Kilobit   MBit   MPEG-A   MPEG-B   JPEG-Format   YCbCr-Farbmodell