| Multimedia | |||||
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Der Begriff Multimedia bedeutet die kombinierte Nutzung verschiedener digitaler Medientypen, so dass ein Adressat (Empfänger) über verschiedene Kanäle (menschliche Sinnesorgane) die Information aufnehmen kann. Moderne multimediafähige Computer verarbeiten neben dem uns bekannten Zeichenvorrat: Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen auch verschiedene Medientypen wie Audio-, Video- und Bild-Daten. Im Web 2.0 verwischen die Grenzen zwischen Produzenten und Konsumenten. Mit kostengünstigen Produktionsmitteln, wie Netbook oder Webcam, kann somit jeder Internetnutzer multimediale Inhalte erstellen und verbreiten. Qualitativ hochwertige Produktionen sind in der Regel jedoch noch immer die Domäne professioneller Anbieter. So verbreitet Monty-Python-Legende John Cleese im Internet laienhaft wirkende Podcasts. Genauer analysiert erfüllen diese Comedy Videos jedoch mehrere professionelle Ansprüche. Diese Comedy Videos wurden offensichtlich mit einer Filmcrew aufgenommen und sollen zudem den Verkauf von Merchandising fördern. Die technischen Voraussetzungen werden gewährleistet durch eine schnelle CPU- und BUS-Verarbeitung sowie von Peripheriegeräten wie z. B. Steckkarten. Über diese Steckkarten und deren genormte Schnittstellen lassen sich dann Daten verschiedenster Quellen einlesen, wie z. B. elektronische Instrumente über die Midi-Schnittstelle oder Video-Daten, die von einer Digitalkamera oder dem Videorekorder übertragen werden können. Mit einer immer leistungsfähigeren Übertragungstechnologie sei hier nicht zuletzt das Internet genannt. Die Daten können natürlich auch verarbeitet, gespeichert und wieder ausgegeben werden. Beispielsweise kann die Ausgabe über Lautsprecher, Headset oder über entsprechende Schnittstellen bereitgestellt werden. |
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| Siehe auch: Podcast MPEG MPEG-A MPEG-B Multicast Broadcast Medien-im-Internet CPU Grafikkarte | |||||
| Es wurden weitere Begriffe gefunden: | |||||
| DVB | |||||
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Digital Video Broadcast = digitaler Fernsehrundfunk. DVB ist ein Standard zum Übertragen von digitalem TV und Zusatzdiensten. Digitale Sendungen wie Radio, Mehrkanalton und Raumklang sowie digitale Dienste wie MHP, EPG und Teletext. Durch Datenkompression können im Vergleich zur analogen Fernsehübertragung mehr Programme pro verfügbarem Frequenzspektrum übertragen werden. Dabei kommt heute MPEG 2 zum Einsatz, in Zukunft auch MPEG 4 u.a. Dabei gilt: Je mehr die Daten komprimiert werden, desto mehr Programme können zeitgleich auf einem Transponder übertragen werden. Jedoch wird dies mit Qualitätsverlust oder erhöhtem Rechenaufwand bezahlt. Weiterhin sind Pay-TV, Pay-per-View, Video on Demand durch Verschlüsselung des Signals für die Sender wesentlich kostengünstiger und sicherer möglich. Vorteile von DVB Ein ungeahnter Vorteil von DVB ist, dass man das Signal mit entsprechenden Endgeräten nahezu überall empfangen kann. Dem Fernsehgenuss steht theoretisch also auch am Baggersee, beim Picknick im Grünen oder beim Familienausflug am Wochenende nichts mehr im Weg. Während der herkömmliche Kabelanschluss oder das normale Satellitenfernsehen sich also eher an diejenigen richtet, die 'daheim' und in guter Qualität fernsehen möchten, ist DVB nicht ortsgebunden, dafür aber, je nach Empfangsgebiet, mit Qualitätseinbussen verbunden. Allerdings kann DVB auch dem traditionellen Heim-Fernsehzuschauer Vorteile - und zwar nicht zuletzt finanzieller Art - bieten, da abgesehen von den Empfangsgeräten keine weiteren Nutzungskosten entstehen. Auch der Empfang von HDTV ist möglich. In diesem Zusammenhang soll nicht verschwiegen werden, dass die großen Kabel-Provider Internet TV als Standard-Angebot in den Komplett-Paketen für Breitband-Internet und Internet-Telefonie integriert haben. Preislich macht dieses zusätzliche Angebot in den Komplett-Paketen zumeist keinen großen Unterschied. Es gibt auch DSL-Provider die in ihren DSL-Komplett-Angeboten Internet TV mit anbieten, doch werden diese Angebote zumeist nur über VDSL realisiert und werden zudem nur mit einem merklichen Aufpreis angeboten. Übertragungswege Übertragungswege sind: DVB-C (Kabel), DVB-S (Satellit), DVB-T (terrestrisch, VHF, UHF), DVB-H (Mobil, Handhelds, terrestrisch). Für die meisten Endgeräte ist eine Set-Top Box nötig. Moderne TV-Geräte verfügen bereits über DVB-S oder DVB-T. DVB-C ist in Deutschland seit 2006 ins Rollen gekommen. Bei den Kabelnetzen von Kabel Deutschland und ish wird eine DVB-Common Interface-Smartcard benötigt. Common Interface ist eine Schnittstelle von DVB-Empfangsgeräten die kompatibel zu PCMCIA Steckplätzen ist. Die Übertragungen sind grundverschlüsselt. |
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| Siehe auch: MPEG DVB-S DVI HDTV TV-Karte IPTV HDMI XGA PCMCIA YCbCr-Farbmodell | |||||
| Medien-im-Internet | |||||
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Das Internet entwickelt sich immer mehr zu einem multimedialen Phänomen. Über die Datenleitung werden unterschiedliche Formate transportiert: Texte, Grafiken, Audio und Video, Zahlungsverkehr, Podcasts, Anwendungen, Software-Technologien sowie mobile Anwendungen. Mediale Portale wie Youtube, Flickr oder Facebook, sowie Blogging-Inhalte, Micro-Blogging-Dienste wie Twitter, geographische Ortsangaben über mobile Dienste, GPS oder Foursquare erzeugen eine technologische Vielfalt im Netz. Mobiler Datenverkehr Dabei nimmt der mobile Anteil am Datenverkehr immer mehr zu. Das grösste Datenvolumen entsteht durch audiovisuelle Inhalte und übersteigt mobile Dienste wie SMS oder MMS bei weitem. Deswegen ist auch die Netzneutralität immer mehr ein Thema unter den Service-Providern: diese streben zumindest im mobilen Internet eine Aufweichung der Netzneutralität an und wollen nicht mehr Carrier aller medialen Inhalten zum All-In-One Flat-Tarif sein. Deswegen müssen Nutzer damit rechnen, für einen ansteigenden Traffic auch extra zu bezahlen. Dabei nimmt die Vielfalt an Endgeräten gerade im mobilen Bereich stark zu: neben Notebooks, Netbooks, Handys und Handhelds kommen neue mobile Engeräte wie iPod Touch, iPad, iPad Nano und iPhone hinzu. Deswegen wird auch die Zahl der vefügbaren IPv4-Adressen knapp, so dass eine Umstellung auf IPv6 dringend geboten ist. IPTV Audio- und Video-Inhalte werden auch zunehmend ins Internet gestreamt wie bei Live-Events und bei IPTV. IPTV spielt in Deutschland noch keine grosse Rolle, wird aber zunehmend zum Trend. IPTV ermöglicht auch interaktives Fernsehen und führt zu einer Verschmelzung des TV-Bereiches mit dem Internet. Schnittstellen wie HDMI, DVI und HDCP ermöglichen den Videodatenverkehr, ein Reciever oder eine Set-Top-Box verarbeiten die Videodaten. Die Deutsche Telekom AG bietet mit dem Entertain-Paket hier auch Einsteiger-Preise, Google wird jedoch mit Google TV ab 2011 zum Konkurrent in diesem Markt der Zukunft; auch Apple und Amazon wollen mitmischen. Dabei spielen auch die Werbeeinnahmen eine Rolle: Werbung kann immer besser zielgruppengenau platziert werden und man erhöht die Effektivität der Werbung und minimiert die Streuung, bei sinkenden Kosten, durch z.B. AdServer-Netzwerke. Video on Demand Eine weitere Alternative bietet sich durch Video on Demand. Hierbei handelt es sich um Online-Videomaterial, das der User herunterladen oder per Stream ansehen kann. Voraussetzung ist eine Breitbandverbindung via Kabel oder DSL mit mindestens 6.000 Kbit/s. Aufgrund des hohen Datentransfers ist weiterhin eine Datenflatrate mit unbegrenzter Übertragung von Vorteil. Die Angebote für Video on Demand weiten sich sowohl im englisch- als auch im deutschsprachigen Bereich immer mehr aus. Dabei handelt es sich zumeist um Filme oder um Online-Mediatheken von Fernsehsendern. |
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| Siehe auch: AdServer Handy MMS Weblog IPTV IPv4 Abrechnungsverfahren-von-Online-Werbung Social-Media-Marketing Fernseher | |||||
| HDCP | |||||
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High-bandwith Digital Content Protection (HDCP) ist ein Verschlüsselungsverfahren für die Audio- und Videoübertragung über die Schnittstellen DVI (Digital Visual Interface) und HDMI (High Definition Multimedia Interface). HDCP soll der Standard für HDTV in Europa werden. Probleme gibt es mit Grafikkarten ohne HDCP-Chip, da in diesem Fall die Filme von Blu-Ray-Disc Geräten nur mit drastisch reduzierter Auflösung wiedergegeben werden (aus 1920x1080 Bildpunkten werden 960x540 Bildpunkte). Dies hängt auch davon ab, ob das Kopierschutzsystem AACS die Option zur Bildverschlechterung Image Constraint Token (ICT) einsetzt. Dies ist nur eine Option, doch die Filmstudios Disney, Warner Home Video, Paramount und NBC Universal haben schon Interesse angemeldet. Geräte, die HD-fähig sind, können mittels HDCP das Aufnehmen bzw. Kopieren von Videos verhindern. HDCP verhindert den Zugriff auf Video- und Audiomaterial innerhalb einer Verbindung zwischen Sender und Empfänger. Wenn ein abspielendes Gerät (HD-DVD Spieler) eine HDCP-Verbindung fordert, muss das wiedergebende Gerät (TV, Monitor mit Grafikkarte, Beamer) auch HDCP unterstützen. |
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| Siehe auch: HDTV Kryptografie AACS Grafikkarte HDMI DVI DVB DVB-S XGA TV-Karte | |||||
| CD-DA | |||||
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Compact Disc Digital Audio (Digital-Audio-CD), oder auch einfach Audio-CD oder CD ist ein optischer Massenspeicher für digitale Audiosignale. Der Tonträger ist eine einseitig bespielte Scheibe mit einem Durchmesser von 12 cm. Die digitalen Tonsignale auf der CD werden mit einem Laser abgetastet. CDs sind mittels den heute handelsüblichen CD-ROM oder DVD-Laufwerken auf jedem Multimedia-PC abspielbar. |
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| Siehe auch: CD-ROM DVD Blu-Ray-Disc HD-DVD CD-Brenner Disc-At-Once Packet-Writing Image-File | |||||
| CODEC | |||||
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Ein Video- oder Audio-Codec (Codierer Decodierer) ist ein Verschlüsselungssystem und Kompressionsalgorithmus, um analoge Signale in digitalen Code umzusetzen und umgekehrt. Beispiele für Codec-Formate sind: DivX, XviD, MPEG-4, oder Vorbis. Die Ver- und Entschlüsselung wird in einem Modul oder Programm geleistet. WMA und ASF (Active Streaming Format, Advanced Streaming Format) von Microsoft, AVI, Ogg (Ogg Vorbis), MOV, MP4 sind Container Formate. Die am meisten verbreiteten Audio-Formate sind Ogg Vorbis und MP3. Theora, ein freier Video-Codec (auch Videoformat) gehört zum Ogg Container Format. Die meisten Codecs bzw. Container-Formate sind streamingfähige Formate. |
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| Siehe auch: DivX Encoder Decoder MPEG | |||||
| Cursor-Tasten | |||||
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Cursor bedeutet Läufer oder Schieber. In der Informatik ist der Cursor als blinkender Unterstrich bekannt, an dessen Position Befehle über die Tastatur eingegeben werden können. Dort, wo der Cursor in der Eingabezeile blinkt, ist das Listenfeld oder das Fenster aktiv. Vier Pfeiltasten (Cursor-Tasten) auf einer Computertastatur bewegen den Cursor in die angegebene Richtung. |
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| Siehe auch: Umschalt-Taste Alt-Gr-Taste Alt-Taste Einfügen-Taste | |||||
| Decoder | |||||
| Siehe auch: Encoder CODEC DivX MPEG Kryptografie | |||||