| Bill-Gates | |||||
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Bill Gates (William Henry Gates III, geb. 1955 in Seattle) gründete 1975 zusammen mit Paul Allen Microsoft. Schon in seiner Schulzeit entwickelte er für diverse Auftraggeber Software. Lakeside-School, Harvard Gates besuchte die Lakeside School in Seattle und fiel dort durch gute Leistungen in Mathematik und den Naturwissenschaften auf. Ein Fernschreiber der Schule, die ASR-33, bildete den ersten Kontakt von Gates mit einem modernen Kommunikationsmittel dieser Art. Die ASR enthält ein Typenrad mit ASCII Zeichensatz sowie einen 8-Loch-Lochstreifenleser. Mit der ASR-33 konnten die Lakeside Schüler Rechenzeit bei General Electric nutzen und Gates fing an BASIC-Programme auf dem GE-Rechner laufen zu lassen. Danach stand den Schülern der Lakeside eine PDP-10 von DEC zur Verfügung. Die Schüler schleusten Codefehler ein um mehr Rechenzeit zu erwirken und bekamen deswegen einen Sommer Rechnerverbot. Gates, Paul Allen, Richard Weiland und ein weiterer Schüler der Lakeside wurden daraufhin engagiert, Softwarefehler zu entdecken. Neben BASIC entwickelte Gates damals auch in FORTRAN, Assembler und LISP. Diese Entwicklung begünstigte den Auftrag an das Schulteam der Lakeside von der Information Science Inc. der die Entwicklung eines COBOL-Programmes für eine Payroll-Anwendung vorsah. 1971 gründete Gates mit Paul Allen die Traf-O-Data um ein Programm zur Messung von Verkehrsströmen zu entwickeln. Während seiner Studienzeit in Harvard entwickelte er einen BASIC-Interpreter. Damals bot BASIC die Möglichkeit, auf höherer Ebene programmieren zu können anstatt in Maschinensprache. Microsoft Gates führte Microsoft vor allem mit den Windows und Office Produkten zu der erfolgreichsten Softwareschmiede der Welt. Seine unternehmerische Leistung bei Microsoft gilt als unumstritten. Er verstand es seit den frühen Jahren immer zusammen mit den richtigen Kooperationspartnern auf die richtigen Produkte zu setzen und die entsprechenden Märkte, auch im US-Ausland für Microsoft zu öffnen. Auch bei den Technologien, den Umstellungen der Technologien auf zukunftsfähige Technologien, wie der Einführung der Menü- und Fenstertechnik, der Umstellung von 16 auf 32 Bit, der Einführung der NT-Linie, um nur einige zu nennen, verstand es Gates immer rechtzeitig den Trend zu setzen und Wettbewerber in die Schranken zu weisen. Die Verbindung des Internet Explorers mit Windows war das Ende von Netscape. Erfolgreich ist auch die Wintel-Allianz aus Windows und Intel, die immer Maßstäbe setzte. Die Office Produkte, Hardware-Produkte und das Engagement im Games-Bereich rundeten das Angebot ab. Microsoft wurde auch führend im Server-Bereich und hat Patente auf wesentliche Technologien im Betriebssystem-Bereich und dem Internet. Lange unterschätzt haben Bill Gates und Microsoft hingegen die Bedeutung des Internet: das öffnete Konkurrenten wie Google und Facebook das Feld. Heute versucht Microsoft mit Bing dagegen zu steuern, mit wachsendem Erfolg. Microsoft kämpft heute auch mit Problemen wegen seiner Grösse und Schwerfälligkeit mit sich selber. Steven Sinofsky, seit 2009 Chef der Windows Division bei Microsoft, brachte Microsoft mit Windows 7 wieder auf die Erfolgsspur. Er brach mit der Verfahrensweise, alle geplanten Änderungen an Windows öffentlich zu besprechen und korrigierte viele Fehler die bei Windows Vista gemacht wurden. Bill Gates selber gilt als einer der reichsten Menschen der Welt. Gates gab 2000 die Unternehmensführung (CEO) an seinen ehemaligen Komolitonen Steve Ballmer ab und bekleidete bis 2008 bei Microsoft den Posten des Chief Software Architect. Er gründete mit seiner Frau die Bill & Melinda Gates Foundation, eine Stiftung, welche sich beispielsweise um das Gesundheitssystem in der Dritten Welt oder die Computerausstattung in Schulen kümmert. Bill Gates hat bisher ca. 23 Milliarden Dollar gespendet. Zur Legende zählt, dass er sein Gründungskapital für Microsoft beim Pokern gewonnen habe und dass sein erster grosser Deal mit IBM (als er für IBM DOS lizenzierte) ein Bluff gewesen wäre, da er bei Abschluss des Geschäftes noch nicht die Rechte an der angebotenen DOS Version besessen hätte. Inzwischen ist Gates Mitglied des Vorstandes bei der Berkshire Hathaway, der Investment Holding seines Freundes Warren Buffett. Buffett spendet 30 Milliarden Dollar an die Stiftung von Gates, der damit Aids, Malaria und Tuberkulose bekämpfen, und nach einer Impfung gegen diese Krankheiten suchen, will. Der Microsoft Gründer hat sich 2008 aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen um sich seiner Stiftung zu widmen. Gates unterstützt das TRIPS-Abkommen (Agreement on Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights, Übereinkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte am geistigen Eigentum), wodurch es zu einer Verteuerung von Medikamenten in Entwicklungsländern käme und die Herstellung von Generika erschwert würde. Dieser negative Effekt übersteige den finanziellen Transfer seiner Stiftung. Ausserdem wurde bekannt, dass seine Stiftung auch Investmentgeschäfte tätigt und somit neben den Spenden zum Allgemeinwohl auch profitabel arbeitet. |
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| Siehe auch: Microsoft MS-DOS Dot-NET BASIC Microsoft-Office Microsoft-Excel Windows-7 Bing Microsoft-Access | |||||
| Geek | |||||
| Siehe auch: Hacker Hijacker DAU | |||||
| Ray-Tomlinson | |||||
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Ray Tomlinson, war ein Programmierer, der an den Anfängen des Internet mitwirkte. Er führte 1971 das AT-Zeichen ein und gilt als Erfinder der E-Mail. Er suchte auf der Tastatur ein Zeichen, das in keinem Namen vorkommt und den Namen und die Adresse innerhalb einer E-Mail-Adresse eindeutig unterscheidet. Weil das verschlungene Symbol auf der Computertastatur an den Schwanz eines Klammeraffens erinnert, nennt man es auch Klammeraffe. Ray Tomlinson arbeitete nach seinem Studium am MIT bei der Firma Bolt, Beranek and Newman in Cambridge, Massachusetts, die 1968 vom US-Verteidigungsministerium beauftragt wurde, das ARPANET aufzubauen. Das als Vorläufer entwickelte CPYNET, welches auf FTP-Basis funktionierte, wurde von Tomlinson mit dem Programm SNDMSG, welches sogenannte Mailboxes erstellte, die nichts anderes als Dateien waren, kombiniert. 1971 versendete Ray Tomlinson mit diesem neuen Programm die erste E-Mail. Der Inhalt ist historisch nicht mehr gesichert; es könnte sich um die erste Buchstabenreihe auf der amerikanischen Tastatur handeln: "qwertyuiop". |
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| Siehe auch: AT-Zeichen E-Mail IMAP4 ARPANET NSFNet FTP POP3 SMTP IMAP4 IPv6 | |||||
| Steve-Case | |||||
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Steve Case wurde 1958 in Honolulu geboren. Von Kindesbeinen an war Steve Case schon geschäftstüchtig. So eröffnete Steve mit seinem Bruder bereits mit 6 Jahren einen Limostand am Strassenrand. Auch während seines Politik-Studium betätigte er sich erfolgreich als Unternehmer. Control Video Nach seinem Studium (1983) fing er bei einem Vertriebsunternehmen für Videospiele in Virginia namens Control Video Corporation (CVC) an. Control Video bot Atari Spiele an, die per Modem heruntergeladen werden konnten (Gameline für die Atari 2600 Konsole). CVC wurde von William von Meister gegründet und war historisch betrachtet der erste Vorgänger von AOL. Quantum Computer Services Nachdem die Firma fast Konkurs anmelden musste wurde das Geschäftsmodell und der Name geändert: Quantum Computer Services bot ab 1985 das Bulletin Board System (BBS) für den Commodore 64 und Commodore 128 an. BBS ist eine Mailbox die per DFÜ übertragen wird. Die treibenden Kräfte bei Quantum Computer Services waren Jim Kimsey, ein Consultant und der Investor Frank Caufield. Steve Case, der als Marketing Manager einstieg, wurde schnell Vice-President für Marketing und Exectutive Vice President (1987) sowie CEO (1991), als Kimsey in Rente ging. Q-Link Der BBS-Online Dienst wurde ursprünglich Q-Link (Quantum Link) genannt: er war spezialisiert auf Commodore Computer und verwendete das Betriebssystem GEOS (Graphic Environment Operating System). GEOS wurde vor allem von den Commodore Homecomputern C64, C128 und C16 verwendet. Der BBS-Dienst wurde mit einer GUI aufgewertet. Quantum Link wurde mit der Online Service Software von PlayNet Inc. vertrieben. Q-Link offerierte neben einem E-Mail Dienst auch Dienste für File-Sharing, Online-Spiele, Online-Chat, Online Nachrichten und Instant Messaging. 1988 entwickelten Quantum Computer Services und Apple einen ähnlichen Online Dienst für Apple Computer: AppleLink. 1988 wurde auch PC Link für IBM-kompatible PC in Kooperation mit der Tandy Corp. gestartet. AOL Nachdem Quantum und Apple sich trennten wurde der Online Dienst von Quantum (Q-Link) 1989 in America Online (AOL) umbenannt. Der AOL-Dienst vertrieb viele Online Spiele, darunter auch MMORPG Spiele wie Neverwinter Nights (1991-1997) aus der Dungeons & Dragons Serie, das erste Chat-Raum textbasierte Rollenspiel Black Bayou (1996-2004) oder Quantum Space (1989-1991), das erste vollautomatische E-Mail Spiel (Play by E-Mail, für rundenbasierende Mehrspieler Spiele). 1991 führte Quantum AOL für DOS ein. AOL für DOS nutzt eine GeoWorks Schnittstelle. 1991 wurde Quantum Computer Services in AOL umbenannt. Als sich 1993 das Ende der Commodore Ära anbahnte, bot man den Q-Link Abonnenten den AOL-Online Dienst an. Es folgte AOL für Windows und AOL für Macintosh sowie viele weitere AOL Versionen. Q-Link und PC Link wurden 1994 eingestellt. 1994 hatte AOL bereits 4 Millionen Kunden. Übernahmen und Fusionen Es folgte die Übernahme des Online Geschäfts von CompuServe (1997). Bei diesem Dreieck-Deal kaufte WorldCom für 1,2 Milliarden Dollar CompuServe auf und sicherte sich die Infrastruktur von CompuServe, gab aber den Online Dienst von CompuServe und 175 Millionen Dollar an AOL ab. AOL gab im Gegenzug sein Datennetz ANS Communications an WorldCom ab. Dadurch gewann AOL 2,6 Millionen Online Kunden von CompuServe hinzu. AOL Deutschland wurde 1995 als Joint Venture zwischen AOL Europe und der Bertelsmann AG gegründet. Bei dem WorldCom Deal zahlte Bertelsmann 75 Millionen Dollar an AOL für die CompuServe Fillialen in Europa, da diese in den AOL-Bertelsmann Konzern übergingen. 1998 erfolge die Übernahme von Netscape Communications Corp. AOL Time Warner AOL fusionierte 2000 mit Time Warner. Bis zum Jahr 2003 war Steve Case CEO von AOL Time Warner. Steve Case gründete 2005 die Firma "Revolution". Revolution will dem Wandel auf den Märkten und den geänderten Konsumenten-Bedürfnissen gerecht werden und bietet den Kunden mehr Kontrolle, Auswahl und Komfort in vielen Aspekten des Lebens. 2005 stieg Google mit einer Milliarde Dollar bei AOL ein. AOL Deutschland wurde 2006 für 863 Millionen Dollar an Telecom Italia verkauft. Das AOL ISP Geschäft in Deutschland wird somit von der HanseNet (Alice) übernommen, dessen Eigentümer die Telecom Italia ist. Steve Case legt sein Amt als Mitglied des Board of Directors bei AOL Time Warner nieder und verlässt AOL, bleibt aber ein grosser Aktionär von AOL Time Warner. Steve Case gründete 1997 zusammen mit seiner Frau Jean die Case Foundation, eine Stiftung, die sich um soziale Probleme kümmert. AOL United Kingdom wurde 2006 für 688 Millionen Dollar an The Carphone Warehouse Group PLC verkauft. AOL gehört heute mit über 30 Millionen Kunden zu den grössten Online Anbietern. |
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| Siehe auch: Modem Browser MMPOG Computer-Rollenspiel E-Mail Apple Gateway ISP Google Chat | |||||
| Charles-Babbage | |||||
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Charles Babbage wurde am 26.12.1792 in Teignmouth (England) geboren. Er war Mathematiker, Philosoph, Erfinder, politischer Ökonom und Computerpionier. Als grosse Pionierleistung gilt seine 1834 konzipierte erste programmierbare mechanische Rechenmaschine, die er mit seiner engen Mitarbeiterin Ada Augusta Byron - Countess of Lovelace entwickelte. Ada Augusta Byron lieferte die theoretische Programmierung mit Sprungbefehlen, bedingten Verzweigungen, Prozeduren und Zählregistern. Sie ahnte damit wohl die ersten durch Software gesteuerten Computer voraus. Wegen der begrenzten Möglichkeiten der Feinmechanik im 19. Jahrhundert waren die Rechenmaschinen von Charles Babbage nie voll funktionsfähig. Darüber hinaus erdachte Charles Babbage ökonomische Studien über Arbeitsprozesse und Lohnkosten, beschäftigte sich mit Kryptografie und Statistik. Babbage starb am 18.10.1871 in London. |
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| Siehe auch: Boolesche-Algebra Von-Neumann-Architektur Backus-Naur-Form ADA Zahlensysteme Gottfried-Wilhelm-Leibniz Royal-Society Kryptografie Grace-Hopper | |||||
| Gottfried-Wilhelm-Leibniz | |||||
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Gottfried Wilhelm Leibniz wurde am 01.07.1646 in Leibzig geboren. Er studierte an der Universität Leipzig und Jena und erhielt schließlich die Promotion zum Doktor der Rechte in Altdorf bei Nürnberg. Im weiteren Verlauf seines bewegten Lebens bereiste Gottfried Wilhelm Leibniz viele Städte Europas und knüpfte immer wieder Kontakte zu anderen Wissenschaftlern und Gelehrten. Leibniz war einer der wichtigsten interdisziplinären Gelehrten seiner Zeit. Er war Philosoph, Wissenschaftler, Physiker, Diplomat, Historiker, Bibliothekar, Erfinder und Mathematiker. Insbesondere durch seine mathematischen Arbeiten und Studien, heute bekannt als Infinitesimalrechnung, Differential- und Integralrechnung, und als Begründer des Dualen Zahlensystems, ist Leibniz bis heute unvergessen geblieben. Auch viele bedeutende Erfindungen stammen von Leibniz, z. B. entwickelte er eine Rechenmaschine nach dem Staffelwalzenprinzip. Gottfried Willhelm Leibniz starb am 14. November 1716 in Hannover. |
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| Siehe auch: Zahlensysteme Duales-Zahlensystem Boolesche-Algebra Charles-Babbage PASCAL | |||||
| Royal-Society | |||||
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Die Royal Society (Königliche Gesellschaft) wurde 1660 im Gresham College in London - Holborn als älteste britische Akademie der Wissenschaften gegründet. Zusammen mit der Royal Society in Edinburgh (1783) und mit der 1782 gegründeten Royal Academy of Science zu Dublin ist ihr Ziel die Förderung wissenschaftlicher Forschung und die Verwaltung von finanziellen Mitteln, vorwiegend in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften. Der Königlichen Gesellschaft wurden auch Verkettungen zur damals sehr stark aufkommenden Freimaurerei in Grossbritannien nachgesagt. Heute ist die Royal Society eine Akademie hochrangiger Wissenschaftler und repräsentiert die britische Forschungsgemeinschaft auf nationaler und internationaler Ebene. In ihrer Bibliothek beherbergt sie ausserdem die weltweit bedeutendste Sammlung wissenschaftlicher Bücher und Zeitschriften aus dem 17. und 18. Jahrhundert. |
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| Siehe auch: Gottfried-Wilhelm-Leibniz Charles-Babbage Boolesche-Algebra Zahlensysteme Mechanische-Rechenmaschinen Zuse-1 Harvard-Mark1 ENIAC SSEC | |||||
| DAU | |||||
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DAU steht für Dümmster Anzunehmender User :-). Diese Scherzabkürzung lehnt sich an GAU (Grösster Anzunehmender Unfall oder auch Grösster Atomarer Unfall) an. Mit DAU ist ein völlig unwissender, unversierter User gemeint, der die Informatik- und Technik-Welt nicht versteht oder durchschaut. Er ist unbeholfen im Umgang mit Computern, Software oder Internet und Netzwerken oder auch nur mit der Bedienung von GUIs mit der Maus. Der typische DAU hat falsche oder unfertige Annahmen bezüglich der Funktionsweise von Hard- und Software. In Sicherheitsfragen ist er überfordert und sich der vielen Gefahren, vor allem im Umgang mit dem Internet oder bei Online-Banking nicht bewusst. Ohne ein Betriebssystem wie Windows wären viele "DAUs" nicht in der Lage, mit einem Computer umzugehen: die Verwendung von Kommandozeilen-Betriebssystemen wie DOS oder gar die Welt der (hexadezimalen) Assembler Programmierung sind ihnen fremd. Auch Linux-Distributionen überfordern oftmals viele DAUs, da die Installation und das Konzept oft höhere Anforderungen stellen als bei Windows. DAU-Jokes kursieren oft in Newsgroups und Blogs. Ein Bild von der Unwissenheit der DAUs kann man sich auch bei Hotlinegesprächen machen, die manchmal als Witz fiktiv erzählt werden. Was ernsthaft vorgekommen sein soll, ist ein Hotline Beratungsgespräch, bei dem ein User gebeten wird, nach einer Reihe von Anweisungen alle Fenster zu schliessen. Nach dieser Aufforderung geht der User hin, schliesst alle Wohnungsfenster und fragt den Berater im Call-Center: "Das Fenster im Bad auch??" :-) Zur Rettung der DAUs soll hier gesagt sein, dass dies vor allem ein Generationenproblem ist. Die meisten jugendlichen und 20-40 jährigen kennen sich mit Computern gut aus. Ältere Menschen sind nicht mit dieser Welt und den zugrundeliegenden abstrakten Konzepten der Computerwelt aufgewachsen, bzw. benötigten es zu "ihrer" Zeit nicht unbedingt. Weiterhin ist zu sagen, dass es auch in der Verantwortung der Computerversierten liegt, mehr pädagogisches Einfühlungsvermögen mit den unerfahrenen Benutzern zu zeigen. Wenn diese erst mal durch gutes Erklären Erfolgserlebnisse haben, kommen sie auch von selber etwas weiter in der Materie. |
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| Siehe auch: Firewall Computervirus Computer-Wurm Geek | |||||
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