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Der Short-Message-Service (SMS) ist ein Dienst für Telekommunikation, der vornehmlich für den GSM-Mobilfunk entwickelt wurde. Heute ist die schnelle Nachrichtenübermittlung über die Mobilfunktechnik von immenser Bedeutung für die Kommunikation. Zur Mobilfunkübertragung werden vorwiegend Handys benutzt, die mit ihren technischen Möglichkeiten einem PC schon sehr nahe kommen. Smart-Phones, mit eingebautem PDA, sind so leistungsfähig geworden, dass Büroarbeiten, wie Terminplanung, Kontaktdatenspeicherung, E-Mail- und MMS-Versand erledigt werden können. Ebenso sind das Surfen im Internet, das Musik-Hören und das Empfangen von Fernsehprogrammen möglich. Integrierte Kameras erlauben sogar Meetings via Videotelefonat. Der Short Message Service ist nicht nur ein Dienst zur Übertragung von Nachrichten über den GSM-Mobilfunk, sondern auch über das Festnetz. Der SMS Dienst wird von jedem grossen Mobilfunk-Provider angeboten. Inzwischen steht SMS für die Nachricht selber und man nennt diese Kommunikation SIMSEN. Eine Weiterentwicklung ist MMS (Multimedia Messaging Service). Eins SMS Nachricht kostet 3- 19 Cent in Deutschland und ermöglicht auch Premium Dienste. SMS werden auch im Micropayment-Bereich eingesetzt oder bei Internet Banking und Internet Banking Sicherheit (SMS TAN). Man kann SMS auch aus dem Internet verschicken durch entsprechende Dienste. Laut Angaben der BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) sollen 2006 etwa 22,5 Milliarden SMS in Deutschland versendet worden sein. Übertragungs-Technik Der SMS-Dienst bedient sich eines Signalisierungs-Kanals der im GSM-Standard definiert ist. Zur Anwendung kommt SDCCH (Stand-alone Dedicated Control Channel) sowie FACCH (Fast Associated Control Channel). Eine SMS ist auf 160 Zeichen beschränkt da dies die maximale Nutzdatenmenge des Mobile Application Part (MAP) des Signalling System 7 ist. Das Signalling System 7 beinhaltet einige Protokolle und Verfahren für die Signalisierung in der Telekommunikation u.a. auch dem Mobilfunknetz. SMS werden über das Short Message Service Center (SMSC) gesendet. Das SMSC ist für die Speicherung und die Auslieferung von Nachrichten des SMS-Dienstes verantwortlich. Die Nummer des SMSC hat den Aufbau wie eine gewöhnliche Mobilfunknummer (MSISDN = Mobile Subscriber Integrated Services Digital Network Number). Die MSISDN ist im Mobiltelefon hinterlegt. Die MSU (Message Signal Unit)-Paketgröße kann 272 Oktetts im Signalisierungssystem Nummer 7 nicht überschreiten. Dadurch ist die verfügbare Nutzdatenlänge auf 140 Oktetts beschränkt worden. Der SMS-Dienst kann sich verschiedener Codierungen bedienen: GSM 7-Bit Codierung oder andere. So können je nach Codierung verschiedene Anzahlen von Zeichen übertragen werden: 160 GSM 7-Bit Zeichen, 140 8-Bit Zeichen oder 7 16-Bit Zeichen. Überschreitet eine Nachricht diese Zeichenfolge, z. B. wenn sie aus dem Internet gesendet wird, dann kann sie als Überlange-SMS in mehrere Teile aufgeteilt werden (Concatenated SMS oder Long SMS). Voraussetzung dafür ist, dass der Empfänger die Nachricht wieder zusammensetzen kann. Neben der Codierung gibt es auch verschiedene Betriebsmodi: SMS-MO (mobile oriented), SMS-MT (mobile-terminated) und SMS-CB (Cell-Broadcast). Mit Hilfe eines SMS-Gateway können SMS-Nachrichten mittels anderer Geräte als Mobiltelefone ausgetauscht werden: Web Service nach SMS, HTTP Aufruf nach SMS, SMPP (Short Message Peer to Peer) nach SMS, Jabber nach SMS, E-Mail nach SMS. |
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| Siehe auch: MMS GPRS HSCSD | |||||