Software

Unter Software versteht man alle Programme, die der Computer abarbeiten kann. Eine Folge von Anweisungen (Algorithmus) oder Befehlen bezeichnet man als Programm.  Software wird durch verschiedene Hersteller meist in Form von DVDs, CDs, Disketten oder zum Download (Lizenzschlüssel wird dann meistens per E-Mail zugeschickt) vertrieben und zur Verwendung stationär auf der Festplatte installiert. 

Man unterscheidet zwischen Systemsoftware, welche zum Funktionieren eines Rechners erforderlich ist  (z. B. das Betriebssystem, das BIOS, Anti-Virensoftware) und Anwendersoftware. Die Anwendersoftware stellt den eigentlichen Nutzen des Users dar: u.a. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Browser, E-Mail-Client, Chat-Programm,  CRM-Systeme, ERP-Systeme uvam.                                                 
Siehe auch:    Programm   Java   Ablaufdiagramm   Parser   Compiler   CRM   ERP   Dot-NET   PHP   Sortieralgorithmus


  Es wurden weitere Begriffe gefunden:


  EAN-Code

European Article Number (EAN, Europäische Artikel-Nummerierung), heutige Bezeichnung: International Article Number.  EAN ist ein maschinenlesbarer Barcode (Streifencode), der sich mittlerweile auf allen Gebrauchs- und Konsumgütern befindet. Der Code besteht aus senkrechten  Strichbalken, die 13 Ziffern darstellen. In den Ziffern ist die Länderkennziffer, die Herstellernummer, die Artikelnummer sowie eine Prüfziffer verschlüsselt. Optische Lesegeräte, z. B. an Scannerkassen, können den Code direkt erfassen und die Daten  zur Weiterverarbeitung an einen zentralen Computer senden. Die Daten können dort dem Warenpreis zugeordnet und zusammen mit dem Einkaufsdatum und der Artikelbezeichnung an das Kassensystem zurückgegeben werden.  Bei Bedarf kann, mittels EAN-Code, in der Datenverarbeitung auch der Warentransport und die Lagerverwaltung rationalisiert werden.  Die Vergabe des EAN regelt in Deutschland die Centrale für Coorganisation GmbH (CCG) in Köln. In den USA ist das Gegenstück zum EAN-Code der UPC (Universal Product Code).  Die beiden Systeme (EAN und der amerikanische UPC, der vom Uniform Code Council (UCC) entwickelt wurde und verwaltet wird) sollen zusammengeführt werden zur EAN-UCC. Die EAN-13 wurde 2005 in Nord-Amerika auch eingeführt.  Gleichzeitig war man jedoch bestrebt, auf die Global Trade Item Number (GTIN) Norm überzuwechseln. Die GTIN enthält sowohl die EAN Norm als auch die der UCC oder des EPC (Elektronischer Produktcode). 

Etiketten 
Etiketten sind kleine Informationsträger, die Angaben über alle wichtigen Daten des Produktes oder des Dokumentes haben, an dem sie angebracht sind. Sie werden meistens so mit der Hauptsache  verbunden, dass sie ohne Beschädigung nicht mehr entfernt werden können. Am bekanntesten sind die Warensicherungsetiketten, die oben einen  Barcode tragen und im Inneren ein Sicherungsmodul  beinhalten, dass erst an der Kasse deaktiviert werden kann. Weitere Verwendungsfelder für Etiketten sind der Marketingbereich, der mit diesen kleinen, aufklebbaren Werbeträgern für Produkte  wirbt oder die Modeindustrie, die ihre Textpflegesymbole an die Ware heftet. 

Etikettendrucker 
Etikettendrucker werden überall dort benötigt, wo eine Ware oder eine Information ausgezeichnet werden soll (muss).  Während der Einzelhandel meist über tragbare kleine Geräte z.B. Barcodes an die Ware bringt, wird im Computerbereich der Etikettendruck mit Hilfe von leistungsfähigen  modernen Druckern durchgeführt. Dies führt dazu, daß es verschiedene Technologien auf dem Markt gibt, die in Abhängigkeit von der jeweiligen Verwendung gezielte Lösungen anbieten.  Eine Massenproduktion, z.B. für eine Marketingmaßnahme, kann deshalb auch nur einen Etikettenträger verwenden, der in Endlosform verfügbar ist und von Schnelldruckern bedruckt werden kann.                     
Siehe auch:    Drucker   Flachbett-Scanner   CRM   Stammdaten   SAP   ERP   

  Alpha-Version

Die Alpha-Version einer Software befindet sich noch in der Entwicklungsphase. Es ist die erste lauffähige Version eines Programmes. In der Regel ist die Alpha-Version noch unvollständig was den Funktionsumfang betrifft.  Die nächste Version ist die Betaversion.                                                       
Siehe auch:    Beta-Version   Release-Candidate   Software-Version   Repository   

  Apache-HTTP-Server

Der Apache-HTTP-Server läuft auf unterschiedlichen Betriebssystemen (Windows, Linux-Distributionen, FreeBSD, NetBSD, OpenBSD, Solaris, Mac OS X, AmigaOS, OS/400, NetWare und weitere).

Es ist ein HTTP Server,  der beispielsweise PHP und MySQL Scripts serverseitig ausführt. Als Namenspate standen die bekannten Nordamerikanischen Indianer, von denen auch das Logo (Feder) abgeleitet wurde.  Eine weitere Herleitung des Namens ergibt sich aus dem Ausdruck: " A Patch Server".                                                     
Siehe auch:    Webserver   PHP   MySQL   Perl   Apache-Tomcat   windows   Solaris   BSD   Mac-OS-X   
Link: http://www.apache.org


  Application-Domain

Innerhalb einer Anwendungsdomäne (Application-Domain) kann der Code unabhängig und in Isolation von seiner Umgebung ausgeführt werden. Dies ist Teil der CLR (Common Language Runtime) innerhalb der .NET Strategie von Microsoft. 

Die Domänen sind durch eine Sicherheitsschicht voneinander getrennt. Dadurch kann eine Domäne Beeinträchtigungen unterliegen (beispielsweise abstürzen oder sich aufhängen) ohne die andere Domäne dabei zu stören.  Auch der Zugriff auf den Code der jeweils anderen Domäne ist nur mittelbar möglich. Dadurch kann eine Domäne  unabhängig von Prozessen laufen. Code, der von mehreren Domänen benötigt wird, muss nur ein Mal geladen werden.                                                   
Siehe auch:    Dot-NET   CLR   MSIL   JIT-Compiler   Microsoft   Dot-NET-Framework-3-0   Thread   

  Back-End

Das Back-End einer oder mehrerer Anwendungen übernimmt die eigentliche (Rechen-)Arbeit. Das Front-End dient zur Darstellung der Anwendungsinhalte (Benutzerschnittstelle), während das Back-End im Hintergrund die Verarbeitung leistet.  Als Backend bezeichnet man auch den Teil eines Programmes/Dienstes, der auf dem Server läuft (bei einer Client-Server Architektur). Dies ist notwendig, da das Programm zentral administriert werden muss.                                                       
Siehe auch:    Front-End   Client-Server   Server   Client   

  Beta-Version

Die Beta-Version ist die lauffähige Version eines Programmes mit kleinen Fehlern, die von den Software-Herstellern bei der Markteinführung in Kauf genommen werden und von den Anwendern oft verflucht wird :-) 

Oftmals überprüfen freiwillige Endanwender, sogenannte Betatester, die die Beta-Version kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen, das Programm auf Fehler (Bugs, Debugging).  Eine Software die sich in der Beta-Phase befindet verfügt i.d.R über alle wesentlichen Funktionen und Module, die jedoch noch getestet werden müssen. Sobald die meisten Fehler beseitigt sind geht die Software in die Phase des Release-Candidate über.                                                     
Siehe auch:    Alphaversion   Release-Candidate   Software-Version   Mozilla-Prism   Repository   Final   

  Blackbox

Innerhalb einer Blackbox (Softwaremodul, Hardware) ist das innere Geschehen unbekannt. Man kennt nur den Input und den erwarteten Output, also die Schnittstelle.  Die Blackbox folgt also dem Geheimnisprinzip oder Daten-Kapselung. Dadurch wird eine Modularisierung der Software erleichtert, da die Erstellung eines Moduls' lediglich die Kenntnis der Schnittstellenparameter  voraussetzt und die Module nicht voneinander 'wissen' müssen, was innerhalb des jeweils anderen Moduls passiert.                                                     
Siehe auch:    Modul