CD-Brenner

Die ersten CD-Brenner für den PC-Bereich kamen 1992 auf den Markt. Kostenpunkt: 20.000 DM. Damit ist es möglich, eigene CDs aus bereits vorhandenen Daten (beispielsweise von CD oder Festplatte) zu erstellen.  Diese werden "gebrannt", also mit einem Laser "Berge und Täler" auf eine Trägerschicht eingebrannt. Der Laser schmilzt das Material der Rohlinge lokal auf, so dass sich durch die eingebrannten "Berge und Täler" die Reflexionseigenschaften ändern. Ähnlich  funktioniert es bei DVD-Brennern. Bei CD- und DVD +-R-Medien ist der Brennvorgang irreversibel, bei CD-RW oder DVD-RW und DVD-RAM Medien können die Rohlinge mehrfach gelöscht und wiederbeschrieben werden. Ein anderes Verfahren ist pressen.  Pressen wird beim Herstellen von Massen CD/DVDs in Presswerken angewendet. Ausser einem Presswerk gibt es noch ein sogenanntes Kopierwerk.  Dort werden Rohlinge massenhaft von vielen CD/DVD-Brennern gebrannt mit derselben Technologie wie bei einem handelsüblichen CD/DVD-Brenner. Dazu gibt es spezielle Brenner: man kann eine Kopiervorlage einlegen und es existieren in  einer Art Rack darunter 50 oder mehr Brenner, so dass ganz viele Rohlinge gleichzeitig nach einer Vorlage gebrannt werden. Will man Stückzahlen von Faktor 1000 brennen, lohnt es sich eher, sich an eine CD-Agentur zu wenden, die als Broker fungiert. Bei  Stückzahlen unter 1000 ist es wirtschaftlicher sich direkt an ein Kopierwerk zu wenden. Man kann auch solche Brenner, die 50 Rohlinge gleichzeitig brennen, selber im Handel erwerben.                                             
Siehe auch:    Table-of-Content   Packet-Writing   Image-File   Disc-At-Once   Session-At-Once   Track-At-Once   CD-RW   Presswerk   Track   CD-RW

  CD-R

Compact Disc Recordable. Eine CD-R ist eine feste, beschreibbare Scheibe. Daten lassen sich einmalig speichern und können dann nur noch gelesen werden.  Die CD-R ist zuerst völlig leer. Ein CD-Brenner kann solange Daten auf die CD (Rohling) brennen, bis sie voll ist. Das kann er auch in mehreren Abschnitten tun. Dies nennt man dann Multisession.  Das Schreiben kann in unterschiedlichen Verfahren (Disc-at-Once, Track-at-Once, Session-at-Once, Packet-Writing) und mit unterschiedlichen Formaten (UDF, ISO 9660) erfolgen.  Ab Windows Vista wird auch Mount Rainier unterstützt. Damit kann man eine CD brennen wie eine Diskette beschreiben, indem man Daten aus dem Windows Explorer auf die CD "verschiebt".                                                   
Siehe auch:    CD-RW   CD-ROM   DVD   HD-DVD   UDF   Disc-At-Once   Track-At-Once   Session-At-Once   Packet-Writing   Mount-Rainier

  CD-ROM

Compact Disc Read Only Memory. Eine CD-ROM ist eine feste Scheibe, von der nur gelesen werden kann. Daten lassen sich also nicht verändern oder löschen.  CD-ROMs zählen zu den externen peripheren Datenträgern, von denen die Daten nur gelesen werden können. Im PC-Bereich wird sie wegen der hohen Speicherkapazität als vielfältiges Speichermedium verwendet.  Bei einer CD-ROM geht die Informationsspur einseitig von innen nach aussen. Während Disketten und Festplatten magnetisiert werden, brennt der Laser bei einer CD-ROM eine fast unsichtbare Rille in eine leere CD in Form einer sehr langen Spirale.  Die heute üblichen CDs haben bei einem Durchmesser von 12 cm eine Speicherkapazität von ca. 700 MByte, was 80 Minuten Musik oder ca. 350.000 Schreibmaschinenseiten Text entspricht.                                                   
Siehe auch:    CD-R   CD-RW   CD-Brenner   DVD   Blu-Ray-Disc   HD-DVD   HVD   Table-of-Content   UDF   

  CD-DA

Compact Disc Digital Audio (Digital-Audio-CD), oder auch einfach Audio-CD oder CD ist ein optischer Massenspeicher für digitale Audiosignale. Der Tonträger ist eine einseitig  bespielte Scheibe mit einem Durchmesser von 12 cm. Die digitalen Tonsignale auf der CD werden mit einem Laser abgetastet. CDs sind mittels den heute handelsüblichen CD-ROM oder DVD-Laufwerken auf jedem Multimedia-PC abspielbar.                                                       
Siehe auch:    CD-ROM   DVD   Blu-Ray-Disc   HD-DVD   CD-Brenner   Disc-At-Once   Packet-Writing   Image-File   

  CD-RW

Compact Disc ReWritable. Feste Scheibe, wiederbeschreibbar. Daten lassen sich speichern und auch wieder löschen oder ändern.  Hier kann der CD-Brenner Daten auf die CD brennen und sie wieder wegbrennen, also löschen und durch neue Daten ersetzen. Das funktioniert in der Regel bis zu mehreren Hundert Malen, aber keinesfalls so oft wie bei Disketten oder Festplatten.                                                       
Siehe auch:    CD-ROM   CD-Brenner   DVD   Blu-Ray-Disc   HD-DVD   Holographic-Versatile-Disc   Coaster   Disc-At-Once   Track-At-Once   Packet-Writing

  DVD-CD-Hybrid-Format

Digital Versatile Disc - Compact Disc-Hybrid-Format ist eine  Hybrid-CD, die sowohl unter x86-Systemen (nach dem ISO-9660-Standard) als auch unter Macintosh-Betriebssystemen lesbar ist. Die Daten sind auf einer solchen CD im ISO-Bereich und im HFS-Bereich (Hierarchical File System) von Mac OS doppelt  vorhanden.                                                     
Siehe auch:    DVD   CD-ROM   Macintosh   Mac-OS   Mac-OS-X   Blu-Ray-Disc   HD-DVD   HVD   

  UDF

Universal Disk Format (UDF). UDF ist ein neuer Standard der das veraltete ISO 9660-Dateisystem ablösen soll. UDF unterstützt vor allen Dingen grössere Datenmengen. Möchte man z. B. ein Image-File (*.iso)  grösser als 2 Gigabyte auf eine DVD brennen, wird dies nicht von dem ISO 9660-Dateisystem unterstützt. Stattdessen muss man den Brenner veranlassen  das Image-File im (DVD-ROM) UDF-Format zu brennen. Dies beherrscht Dateigrössen bis in den Terabytebereich.  UDF ist normiert als ISO 13346 und wurde von der Optical Storage Technology Association (OSTA) entwickelt. Man kann dieses Dateisystem grundsätzlich bei allen Read/Write oder Read Only Medien einsetzen, so auch bei Festplatten.  Im Unterschied zu ISO 9660 können Dateinamen bei UDF 255 Zeichen haben, die maximale Pfadlänge beträgt 1023 Zeichen (keine Beschränkung der Verzeichnistiefe auf 8 Ebenen). Die Dateinamen sind Case-Sensitive, es wird zwischen 8- und 16-Bit Zeichensätzen  differenziert. Durch DVD MicroUDF mit einen ISO 9660 Level 3-Layer kann eine Kompatibilität von UDF-Datenträgern zu ISO 9660 erreicht werden. Dadurch entsteht eine UDF/ISO-Bridge-Disc, die vom Betriebssystem je nach Treiber als ISO- oder UDF-Datenträger  behandelt wird. Weiterhin unterstützt UDF Packet Writing.                                             
Siehe auch:    ISO   Image-File   DVD   Packet-Writing   Disc-At-Once   Mount-Rainier   

  Festplatte
Seagate Barracuda 7200.12 Festplatte 1 TB  intern  8.9 cm ( 3.5 Seagate Barracuda 7200.12 Festplatte 1 TB  intern  8.9 cm ( 3.5
Eine Festplatte (englisch: Hard Disk Drive, HDD) ist eines der wichtigsten magnetischen Speichermedien eines Computers. Auf der Festplatte wird das Betriebssystem und alle Programme installiert. Innerhalb des Gehäuses der Festplatte befinden sich  auf einer Achse mehrere Scheiben, die beidseitig magnetisiert sind. Weiterhin sind da mehrere Schreib-Lese-Köpfe, welche für die Lese- und Schreibvorgänge der Daten zuständig sind. Die heute üblicherweise bei Desktop PCs und Servern verwendeten  Festplatten haben eine Grösse von 3,5 Zoll. In Notebooks werden 2,5" Platten verbaut. Die Speicherkapazität bei 3,5" SATA Platten liegt bei 2000 GB (2 TB), bei 2,5" SATA Platten bei 750 GB (Stand 2. Quartal 2010). Zu einem RAID zusammen geschlossen  kann man auch ein Vielfaches von 2 TB erzielen. Im Labor sind schon grössere Festplattenkapazitäten erzeugt worden: 3 - 5 TB. 

Schnittstellen von Festplatten: IDE, parallel ATA (EIDE), SCSI, SAS, Fibre Channel, S-ATA
Festplatten sind mit dem Computer über eine Schnittstelle  verbunden. Dazu verfügen sie über eine Controller Elektronik. Das ist üblicherweise IDE (Integrated Device Electronics) oder ATA (Advanced Technology Attachment), Enhanced-IDE  (EIDE oder ATA-2), S-ATA (Serial Advanced Technology Attachment), S-ATA II oder SCSI (Small Computer System Interface: auch Ultra-SCSI, Ultra-320 SCSI, SCAM (SCSI Configured Automatically), SAS (Serial Attached SCSI)).  IDE Platten rotieren mit Geschwindigkeiten von 5.400, 7.500 oder 10.000 Umdrehungen pro Minute (U/m). SCSI Platten rotieren mit 10.000-15.000 U/m, 2,5" Platten mit 4.200 -7200 U/m.  Mehrere Festplatten können auch im Verbund laufen: RAID-Systeme können redundante Datenstrukturen aufbauen, die Ausfallsicherheit und Transferrate erhöhen oder grössere logische Laufwerke aufbauen. Es gibt mehrere RAID-Level.  Man kann Festplatten auch über ein Fibre-Channel Interface anschliessen. Die Festplatte wird dann über einen Fibre-Channel-Controller, einen Fibre-Channel Hub oder einen Fibre-Channel-Switch gesteuert.  Von der Industrie wurde der Begriff P-ATA (Parallel ATA) eingeführt um S-ATA von den Standards ATA (ATA I - III), ATA/ATAPI 4-7, ATA-8, ACS-2 und EIDE abzugrenzen. ATA/ATAPI (ATA with Packet Interface) stellt eine Ausbaustufe  des ATA Protokolls dar. Bei ATAPI wurde ATA ausgebaut um SCSI-Befehle durch den Packet-Befehl des ATA-Protokolls ausführen zu können.    Der ATA-Standard wurde durch das T13 Technical Committee des International Committee for Information Technology Standards (INCITS) entwickelt. Normiert wurde er durch die ANSI.  Bei dem ATA-Stecker handelt es sich um einen 40-poligen, zweireihigen Stecker mit einem Pinabstand von 2,54 mm.  Die modernen ATAPI-5-Kabel mit 80-Adern besitzen farbige Kennzeichnungen: Blau für Controller/PC, Grau für Device 1 (Slave), IDE 1 sowie Schwarz für Device 0 (Master) IDE 0. 

Funktionsweise von Festplatten
Die Daten werden auf rotierenden Magnetscheiben, meist Aluminium-Legierungen, gespeichert. Der Schreib/Lesekopf (Magnetkopf) befindet sich nur wenige Mikrometer über der Oberfläche der Magnetscheibe.  Bei moderneren Festplatten beträgt dieser Abstand nur 20 Nanometer, bei Festplatten mit Perpendicular-Recording-Technik sogar nur 10 Nanometer. Der Magnetkopf schwebt auch (Bodeneffekt) aufgrund des Luftpolsters,  das durch Reibung der Luft an der rotierenden Scheibenoberfläche erzeugt wird, über der Magnetscheibe. Heute setzt man MR-Leseköpfe (magnetoresistiver Effekt) oder GMR-Leseköpfe (Riesenmagnetowiderstand, Spintronik) ein.  Der Schreib/Lesekopf wird von dem Aktuator bogenförmig geführt. Je nach Kapazität werden Ober- und Unterseite der Magnetscheibe zur Speicherung verwendet. Pro Scheibe sind dann zwei Magnetköpfe erforderlich.  Die Grundeinheit der Magnetscheibe ist der Sektor mit 512, 1024 oder 4096 Bytes. Sektoren sind in konzentrischen Datenkreisen angeordnet. Diese Kreise sind von aussen nach innen mit Zahlen versehen und bilden so die Spuren. Als Spur 0 bezeichnet man den  äusseren Kreis der Magnetplatte. Die Spuren wiederum sind in Sektoren aufgeteilt. Das Lesen eines Sektors erfolgt, indem der Magnetkopf in der Spur positioniert wird und abwartet, bis der entsprechende Sektor unter ihm auftaucht.  Da man heute mehrere Magnetscheiben übereinander verwendet und beide Oberflächen einsetzt, befinden sich Spuren mit derselben Nummerierung stets übereinander. Darum bezeichnet man diese als Zylinder, so dass durch Angabe der Sektornummer,  Zylindernummer bzw. Spur- und Kopfnummer der jeweiligen Plattenoberfläche ein Sektor eindeutig identifizierbar ist.  Ein Sektor besteht aus einem Header und einem Datenfeld. Im Header befindet sich ein Datenseparator der über Informationen des Kodierverfahren verfügt. Weiterhin befinden sich dort die Zylinderkopf- und Sektornummern. 

Technische Merkmale
Die Aluminium-Legierungen der Magnetscheiben sind oberflächenbehandelt und verfügen neben einer dünnen Magnetschicht über eine Eisen- und Kobaltschicht von einem Mikrometer. Die Magnetscheiben müssen Belastungen aushalten  können und über eine geringe elektrische Leitfähigkeit verfügen. Moderne HDDs werden, um eine höhere Datendichte zu erreichen, besputtert mit einem entsprechenden Material wie z.B. einer Kobalt-Chrom-Platin-Legierung.  Um die Magnetscheibe vor mechanischen Schäden zu bewahren, kann man die magnetische Schicht mit einer harten Kohlenstoffschicht (carbon overcoat) überziehen. Vor dem Schreiben werden die Daten kodiert nach verschiedenen Vefahren:  Group-Coded Recording (GCR), Modified Frequency Modulation (MFM), Run Length Limited (RLL) oder nach moderneren Verfahren wie Partial Response/Maximum Likelihood (PRML) oder Extended PRML. Heutige Festplatten verfügen über Perpendicular Recording:  die magnetischen Dipolmomente, die i.V.m. der Kodierung wie PRML ein logisches Bit darstellen, stehen nicht parallel zur Rotationsrichtung sondern senkrecht (perpendicular). Die Datendichte erhöht sich.
Siehe auch:    ATA   ATAPI   S-ATA   S-ATA-II   SCSI   Fibre-Channel   NCQ   Extended-Partial-Response-Maximum-Likelihood   NAS   RAID


  Es wurden weitere Begriffe gefunden:


  CMOS-RAM

Im CMOS-RAM werden die Einstellungen des BIOS im sogenannten CMOS-Setup gespeichert. In diesem batteriegepufferten Speicherbereich wird die IDE-Festplatte angemeldet und konfiguriert.  Weiterhin befinden sich dort die Speicherbereiche für Uhrzeit und Datum. Auf jedem Mainboard gibt es ein CMOS-RAM, damit diese Daten auch erhalten bleiben, wenn der PC vom Stromnetz genommen wird.                                                       
Siehe auch:    CMOS   BIOS   RAM   S-ATA   Festplatte   Transistor   PMOS   HMOS   halbleiter   

  HD-DVD

High Density-Digital Versatile Disc, ehemals Advanced Optical Disc, AOD. Die HD-DVD ist neben der Blu Ray Disc einer der Nachfolger der DVD. Die HD-DVD wird entwickelt durch das Advanced Optical Disc-Konsortium (AOD),  dem u.a. NEC, Toshiba, IBM und Time Warner angehören. Wie die Blu-Ray Disc basiert die HD-DVD auf einem blauen Laser mit 405 Nanometer Wellenlänge. Die Dicke der Trägerschicht ist mit 0,6 mm identisch mit der der DVD.  Die numerische Apertur beläuft sich dagegen lediglich auf 0,7. Dieser Wert beträgt bei der Blu Ray Disc 0,85. Die HD-DVD besitzt eine Speicherkapazität pro Seite und Layer (Schicht) von 15 GB bei der ROM Version und 20 GB  bei der wiederbeschreibbaren Version. Bisherige Prototypen schreiben auf einlagige Medien 20 GB Daten, und auf zweilagige Medien rund 30 GB. Zu dem HD-DVD Konsortium hinzugetreten sind Microsoft und Intel. Gates kritisierte bei der Blu  Ray Disc das Kopierschutzsystem. Toshiba hat 3-lagige HD-DVDs (Triple-Layer HD-DVD, mit 15 GB je Layer) mit einer Speicherkapazität von 45 GB angekündigt. Für die XBox 360 wird es ein zukaufbares HD-DVD Laufwerk geben.  Das Filmstudio Warner Brothers sowie weitere Hollywood Filmstudios (darunter 20th Century Fox, Lionsgate oder New Line Cinema) wollen in Zukunft nur noch das Blu-Ray-Format unterstützen. Das Filmstudio Universal hat seinen Vertrag über  die ausschliessliche Nutzung des HD-DVD Formates gekündigt und setzt in Zukunft auf beide Formate.  Mit der Aufgabe des HD-DVD Geschäftes von Toshiba hat sich das Blu-Ray-Lager als neuer Standard durchgesetzt und es wurde Ende des HD-DVD Standards eingeleutet.                                           
Siehe auch:    Blu-Ray-Disc   DVD   Holographic-Versatile-Disc   CD-ROM   Windows-Vista   

  Blu-Ray-Disc
Sony Blu-Ray-Disc Player  mit integrierter Netzwerkschnittstelle Sony Blu-Ray-Disc Player  mit integrierter Netzwerkschnittstelle
Die Blu-Ray Disc ist ein Nachfolger der DVD, vor allem für Privatkunden. Für die höheren Ansprüche gewerblicher Anwender existieren die  Varianten Professional Disc for Data (PDD) und Professional Disc for Broadcast (PDB).  Die Blu-Ray Group umfasst Matsushita, Pioneer, Philips, Sony, Thomson, LG Electronics, Hitachi, Sharp, Samsung und neuerdings noch Dell und HP. Ein Blu-Ray Disc Gerät arbeitet wie bei der HD-DVD mit einem blauen Laser mit 405 nm Wellenlänge.  Die Speicherkapazität beträgt 25 GB in der einlagigen Version und 50 GB in der zweilagigen Version. Einige Quellen gehen von einer als Bruttokapazität für den Anwender nutzbaren Grösse von 23,3 GB oder 20 GB aus.  Formate sind BD-ROM, BD-R (einmal beschreibbar) und BD-RW (wiederbeschreibbar). Die Datentransferrate beträgt 36 MBit/s bei einfacher Geschwindigkeit und 72 MBit/s bei doppelter Geschwindigkeit.  Ein wichtiger Bestandteil ist ein Kopierschutz in Form einer eindeutigen Identifikationsnummer. Dieser Kopierschutz ist auch problematisch. Die Blu-Ray Disc eignet sich besonders für HDTV.  Die wiederbeschreibbare Blu-Ray Disc basiert auf der Phase-Change-Technologie. Wie die HD-DVD ist die Blu-Ray Disc abwärtskompatibel zur DVD. Es kann davon ausgegangen werden, dass entsprechende Brenner auch DVDs und CDs brennen bzw. abspielen können.  Die Playstation 3 unterstützt das Blu-Ray Format. Abzuwarten bleibt, ob Kombigeräte günstig zu erwerben sind, die beide Formate beherrschen: HD-DVD und Blu-Ray Disc.  Einige Filmstudios wollen in Zukunft nur noch das Blu-Ray-Format unterstützen, darunter Warner Brothers, New Line Cinema, 20th Century Fox, Lionsgate und Walt Disney. Das Filmstudio Universal hat seinen Vertrag über die  ausschliessliche Nutzung des HD-DVD Formats gekündigt und setzt in Zukunft auf beide Formate. Mit der Aufgabe des HD-DVD Geschäftes von Toshiba hat sich das Blu-Ray-Lager als neuer Standard durchgesetzt.                                       
Siehe auch:    HD-DVD   DVD   CD-ROM   PlayStation   Holographic-Versatile-Disc   CD-Brenner   PDD   

  PDD

Professional Disc for Data. Bei der PDD, handelt es sich um ein optisches Speicherformat vom Unterhaltungskonzern Sony. Die Kapazität der einseitig beschreibbaren Datenträger soll über 23 GB betragen.  Das Verfahren zur Datenspeicherung nutzt die Phase-Change-Technologie. Es wird ein blauer Laser eingesetzt. Die empfindliche, nur 0,1 mm dünne Datenträgerschutzschicht der Discs wird von einem luftdicht verschlossenen Caddy geschützt.  Die optischen Laufwerke kamen im Mai 2004 zunächst in Japan auf den Markt. Auch wiederbeschreibbare Träger soll es geben.                                                     
Siehe auch:    HD-DVD   Blu-Ray-Disc   DVD   Holographic-Versatile-Disc   

  Holographic-Versatile-Disc

Die HVD (Holographic Versatile Disc) ist eine potentielle Nachfolge-Technologie für optische Speichermedien von Blu Ray Disk und HD-DVD.  Die HVD verfügt über eine Speicherkapazität von 200 Gigabyte bis zu über 3 Terabyte und einer Daten-Transferrate von 1 GBit/s.  Es kommen 2 Laser zum Einsatz: ein blau-grüner Laser (Schreib-/Lese-Laser, 532 nm) und ein roter Laser (Positionierungs- /Adressierungs-Laser, 650 nm). Diese werden überlagert und beleuchten eine Stelle auf der holographischen Schicht der HVD.  Der blau-grüne Laser liest Daten auf der oberen Schicht der HVD ein, die als Laser-Interferenz-Muster kodiert  sind. Der rote Laser liest von der CD-gleichen Aluminiumschicht im unteren Bereich Hilfsinformationen (Servo-Info) aus, die zur Orientierung dienen  und Aufschluss darüber geben, wie die Position der Laser auf dem Datenträger ist. Diese Technologie nennt man kollineare Holographie: 2 Laser sind kollimiert zu einem Strahl.  Die Selektion der farblich unterschiedlichen Laser-Strahlen erfolgt mit Hilfe von dichroitischen Spiegeln, die sich zwischen der Holographischen Schicht und der Servo-Info-Schicht befinden: der blau-grüne Laser wird reflektiert während der rote Laser  durchgelassen wird um an die Servo-Infos zu kommen. Durch diese Vorgehensweise werden Interferenzen verhindert, die durch Refraktion des blau-grünen Lasers auf den Hilfsdaten-Gruben (Servo-Data-Pits) entstanden.  Dies ist eine Weiterentwicklung der holographischen Technologie, da es entweder zu viele Interferenzen gab oder die Hilfsinformationen fehlten, die zur Wahrung der Kompatibilität mit der gegenwärtigen CD/DVD Technologie notwendig sind.  Die HVD wird von der japanischen Firma Optware zusammen mit Fuji Photo and CMC Magnetics entwickelt. Diese drei Firmen haben zusammen mit Nippon Paint, Pulstec Industrial und Toagosei eine Kooperation für den HVD-Standard gebildet.                                       
Siehe auch:    DVD   Blu-Ray-Disc   HD-DVD   CD-ROM   Terabyte   Gigabyte   Gigabit   kBits   

  USB-Speicher
USB-Stick 1 GB PNY Technologies USB-Stick 1 GB PNY Technologies
USB-Speicher sind tragbare kleine Speicher, die über den USB-Anschluss an den Computer angeschlossen werden können. Auf diese Art und Weise kann man Daten schnell und einfach transportieren. Es gibt USB-Speicher in den Grössen 16/32/64/128/256/512 MB und  ca. 1 bis 128 GB. Aktuelle Winodws-Versionen (ME, 2000, XP, Vista) erkennnen USB-Flash-Speicher ohne externe Treiber. Auch neuere Linux Versionen (ab Kernel 2.4.x) und Unix Systeme (FreeBSD, NetBSD, OpenBSD) haben diese Fähigkeit.  Heutige USB-Speicher-Sticks sind für den USB 2.0 Bus ausgelegt (früher: USB 1.1). Die Übertragungsrate beträgt dann bis zu 480 Mbit/s.  USB 2.0-Memory-Speicher sind abwärtskompatibel zu USB 1.1-Schnittstellen. Die Übertragungsrate sinkt dann entsprechend auf ca. 12 MBit/s.  Diese Speichermedien eignen sich auch sehr gut als Werbeartikel.  Schließlich sind USB-Speicher, auf denen wichtige Dateien gespeichert sind, für die Eigentümer von großer Bedeutung und immer zur Hand,  wenn sie gebraucht werden. Das ist eine optimale Voraussetzung für die effektive Verbreitung einer Werbebotschaft. Und so begegnen einem USB-Sticks mit  dem Logo eines Unternehmens immer öfter.  Diese Art der Werbung ist vielversprechend, macht sie sich die Unentbehrlichkeit und den Nutzen des Mediums doch selbst zu Nutze.                                         
Siehe auch:    USB   RAM   schnittstelle   windows   linux   unix   BSD   

  Direct-Attached-Storage

Mit Direct Attached Storage (DAS) oder Server Attached Storage (nicht zu verwechseln mit Serial Attached SCSI (SAS)) werden Server und Workstations oder PC um Massenspeicher (meist Festplatten, HDD)  erweitert. Der Unterschied zu NAS (Network Attached Storage) besteht hauptsächlich darin, daß es eine feste Verbindung direkt zwischen der DAS-Device und dem Server gibt, und diese nicht via z.B. einen Netzwerkrouter läuft.  Deswegen ist die Verbindung zu Dritt-Computern in einem LAN oder Netzwerk meist nur über freigegebene Ordner und den direkt angeschlossenen Server möglich. Wenn der direkt angeschlossene Server down ist, gibt es also auch für die  anderen Server keinen Zugriff auf die DAS-Device. Vorteil des DAS-Konzeptes ist jedoch, das die DAS-Device i.d.R. genau so schnell ist wie die internen Massenspeicher des Servers. Bei SAN (Storage Attached Network)  ist oft eine leichte Leistungsminderung durch das dazwischen geschaltete Netzwerk zu erwarten. 

Anschlussmöglichkeiten bei DAS 
Die Verbindung des Servers zur DAS-Device erfolgt oft über SCSI oder SAS (Serial Attached SCSI). Kostengünstig ist SAS to SATA, da SATA-Platten inzwischen günstig zu erwerben sind und sich meist ein  SATA-Controller im Server befindet. Diese Lösung ist jedoch nicht so performant wie SCSI to SCSI. Möglich ist auch SCSI to SAS oder SAS to SATA.  Eine Verbindung kann auch durch Block-orientierte Transferprotokolle wie USB, FireWire, ATA/ATAPI oder eSATA hergestellt werden.  DAS stellt eine Punkt-zu-Punkt Verbindung her, und kann daher nicht die Verbindungen nutzen, die über netzwerkbasierte Protokolle funktionieren wie Fibre Channel, iSCSI, FICON oder ESCON (Enterprise Systems Connection). 
Damit andere Teilnehmer eines LANs Zugriff auf die DAS-Device haben, ohne über den direkt angeschlossenen Server zu gehen, gibt es die Möglichkeit, die DAS-Device an 2 Server an zu schliessen, z.B. über eine shared SCSI-Implementierung,  die man auch mit einem Cluster-Dateisystem ausstatten kann, damit ein geteilter Zugriff auf die Platten möglich ist. Bis zu 4 Server können direkt adressiert werden bei einer Shared-Storage-Lösung mit z.B. XEN oder VMware ESX. 

RAID bei DAS
Es ist sehr sinnvoll RAID-Controller zu verwenden, um einen RAID-Betrieb zwischen den Platten zu ermöglichen. Die RAID-Controller können, müssen sich aber nicht in demselben Gehäuse wie die Platten befinden. Auch der Einsatz von JBOD  (Just a Bunch Of Disks: kein RAID-System im strengen Sinne, da die Datenredundanz fehlt → der RAID-Controller wird so konfiguriert daß mehrere Festplatten als eine behandelt werden oder Verbindung mehrerer Festplatten zu einem logischen  Verbund durch eine Volume Management Software ohne Einsatz des RAID-Controllers oder Einsatz des RAID-Controllers als Festplatten-Controller, der mehrere HDDs verwaltet und einzeln ansprechen kann) ist möglich.  Um zusätzliche Datensicherheit zu gewährleisten kann das Netzteil als Hot-Swap Netzteil realisiert und der RAID-Controller dupliziert werden, so daß er Failover-Eigenschaften hat.                           
Siehe auch:    SAN   NAS   SCSI   S-ATA   Virtualisierung   Festplatte   Server   RAID   Hot-Swapping   Fibre-Channel